BFIaner/innen schließen 2016 ab

23. Dezember 2016

„Leider bleibt im Laufe eines Jahres nicht immer die nötige Zeit, um sich mit unseren Kolleg/innen in persönlichen Gesprächen auszutauschen.
Der Erfolg unserer Arbeit ist wesentlich von unseren BFIaner/innen, also unseren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, abhängig.
Um auch einmal ein großes Dankeschön zu sagen, haben wir zu mehreren regionalen Jahresabschlussgesprächen eingeladen. Ohne diese intensive, persönliche Zusammenarbeit würde es bei uns nicht so gut funktionieren“, berichtet BFI-Landesgeschäftsführer Peter Maier.
„Erfreulicherweise sind viele der Einladung gefolgt, um sich einmal abseits des Alltages zu treffen, sich über die gemeinsame und produktive Arbeit auszutauschen sowie neue Ideen und Pläne für die Zukunft zu besprechen. Bei uns steht der Mensch im Mittelpunkt – das soll man auch spüren.
Im BFI, begegnen wir immer vielen, netten, hilfsbereiten Menschen. Es tut gut zu sehen, wie beispielsweise viele junge Menschen in der Lehrwerkstätte an ihrer Zukunft arbeiten und wie viele Erwachsene, durch Höherqualifizierung entweder einen Job bekommen, oder dadurch die Karriereleiter rascher emporklettern. Durch mehr Wissen, können sie mehr verdienen und dadurch auch hier einen gesicherten Job haben, damit sie nicht auspendeln, oder gar wegziehen müssen“, freuen sich die BFI-Mitarbeiter/innen.

Die BFI-Ziele zu erreichen ist dadurch gelungen, dass man Betreuungsgebiete zusammengelegt, die Administration mehrerer BFI-Häuser vereint und natürliche Abgänge nicht direkt nachbesetzt, sondern Umstrukturierungen in den einzelnen Abteilungen vorgenommen hat.

Sehr stolz ist man auch auf die Budget-Disziplin aller BFIaner/innen, die jeden Cent noch dreimal umdrehen, bevor sie ihn ausgeben und damit dazu beitragen, dass unsere Mittel, immerhin fast 10 Mio. Euro im Jahr, so gezielt und sparsam, wie nur irgendwie möglich, eingesetzt werden.

Maier: „Es ist uns auch gelungen, dass unsere Kunden/innen – es werden wieder um die 11.000 Menschen sein, die heuer rund 1.000 Kurse des BFI-Burgenland besucht haben – weiterhin so zufrieden sind, wie bisher und die neuen Strukturen positiv spüren.

Für 2017 haben wir alle Vorkehrungen getroffen, dass wir uns schon jetzt auf ein tolles BFI-Jahr freuen können. Es kann also losgehen.“

BFI-Frauenprojekt „Triumphieren“

16. Dezember 2016

Auf Initiative von Frauen-Landesrätin Verena Dunst und in enger Kooperation mit dem AMS, startet das BFI Burgenland im Oberwart ein Projekt, das auf die (Re)Integration von Frauen ins Berufsleben abzielt.

Das Projekt hat zum Ziel, ungelernte Hilfskräfte, arbeitssuchende Frauen, Schulabbrecherinnen, Wiedereinsteigerinnen mit Unterstützungsbedarf bei der beruflichen Wiedereingliederung, sowie Frauen, die Unterstützung vom AMS erhalten, durch individuelle Maßnahmen fit für den Arbeitsmarkt zu machen. Die Schwerpunkte sind auf die Region zugeschnitten.

BFI-Landesgeschäftsführer Peter Maier: „Vor allem Frauen im Alter von 50 plus, haben es besonders schwer, in der Berufswelt (wieder) Fuß zu fassen. Die Berufsbilder der ausgeübten Berufe oder Hilfstätigkeiten sind womöglich überholt und auch die Technik ist weit fortgeschritten – PC, Handy und andere IT-gestützte Arbeitsmittel sind vom heutigen Arbeitsalltag nicht mehr wegzudenken.

Die arbeitsmarktpolitische Situation weist für erwerbslose Frauen in diesem Alter, gerade im dünn besiedelten, ländlichen Raum des Bezirkes Oberwart und den angrenzenden Gemeinden der Bezirke Güssing und Oberpullendorf, auf einen dringlichen Handlungsbedarf, hinsichtlich deren Orientierung, Motivation, Integration und Höherqualifizierung für den (Wieder-) Einstieg in den Arbeitsmarkt hin.

Schon die Inhalte des Projektes zeigen, dass wir versuchen, die Frauen da abzuholen, wo sie sich gerade befinden.

Alle haben eine unterschiedliche Geschichte in ihrem Leben, unterschiedliche Sozialisation, andere Bildungswege und auch beim Alter unterscheiden sich die Teilnehmerinnen.
Dies gilt es in der ersten Phase aufzuarbeiten.

In weiterer Folge wird es die Aufgabe unserer Trainerinnen sein, gemeinsam eine Antwort auf die Frage „Was kann ich und was will ich erreichen?“ zu erarbeiten.

Wenn das geklärt ist, wird ein Weg gesucht, um den gewünschten Job zu erhalten. Dies kann ein einfaches Bewerbungstraining sein, für diejenigen, die eine geeignete Qualifikation haben, oder auch eine gezielte Aus- und Weiterbildung.“

Wesentlich ist auch ein Gesundheits-, und ein Kompetenzencheck sowie eine gemeinsame Arbeitsmarktanalyse.
Inkludiert sind, neben den beiden Schwerpunktrichtungen „Assistentin der Gastronomie (Küche/Service)“ und „Reinigung/Hygiene“ auch eine Grundausbildung in EDV oder Kommunikationstechnik, genau so wie Gastreferenten, die aus der Praxis berichten können, sowie zwei Betriebspraktikas, um die Berufe und Betriebe kennen zu lernen.

Wir begleiten die Frauen auch zu den Bewerbungsgesprächen, bereiten sie ganz gezielt
darauf vor und stellen auch die Kontakte zu den Betrieben her. Die Frage der Mobilität und der Kinder- bzw. Altenbetreuung ist parallel zu klären, damit der „Traumjob“ dann auch wirklich umsetzbar ist.

Also: alles drinnen, was notwendig ist, um erfolgreich wieder in das Berufsleben einsteigen zu können.“

LR Dunst freut sich über die abermals gelungene Kooperation: „Viele Frauen waren nach der Triumph-Schließung von der Arbeitslosigkeit betroffen. Vor allem für Frauen über 50 Jahren war es schwierig im Arbeitsmarkt wieder Fuß zu fassen. Das Projekt „Triumphieren 50 plus“ ist eine gute Möglichkeit und bietet eine neue Chance, um diesen Frauen Mut zuzusprechen.

Das Frauenreferat erhält auch in der Förderperiode 2014-2020 ESF-Gelder in der Höhe von 2,48 Millionen Euro. Zusätzlich konnte ich dieses Mal 400.000 Euro aus dem Additionalitätsprogramm ausverhandeln.

Mit ESF-Mitteln finanzierte Projekte haben zum Ziel, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern und Frauenarmut zu bekämpfen. Ältere Frauen, Frauen in Teilzeit und Alleinerzieherinnen im Burgenland sind stark von Armut bedroht. Deshalb bedürfen Frauen im ländlichen Raum einer sehr gezielten und speziellen Ansprache, um sie neu oder wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Nur Frauen, die in einem gut bezahlten Job arbeiten, sind gefeit vor Frauenarmut.

Bisherige Projekte haben gezeigt, wie diese Ziele erreicht werden können. In der Förderperiode 2007 bis 2013 hatte das Frauenreferat 1,75 Millionen Euro an ESF-Mitteln zur Verfügung. 597 Frauen wurden in unterschiedlichsten Projekten betreut. Knapp 46 Prozent davon wurden nachhaltig in den Arbeitsmarkt integriert.

Die Zahl der weiblichen Erwerbstätigen im Burgenland ist zwischen 2005 und 2013 um fast ein Fünftel gestiegen. Dafür verantwortlich sind einerseits die besseren Rahmenbedingungen für berufstätige Frauen, auf der anderen Seite spielen aber auch EU-Gelder – im Speziellen aus dem Europäischen Sozialfonds – eine wichtige Rolle.“

BFI Mitarbeiter/innenschulung: Stress und Burnout

09. Dezember 2016

„Wie würde denn das aussehen, wenn wir unsere tollen Bildungsangebote in anderen Betrieben anbieten würden und sich unsere eigenen Mitarbeiter/innen nicht aus diesem Angebot bedienen könnten“, sagt BFI-Landesgeschäftsführer Peter Maier bei der Eröffnung eine weiteren Bildungsgruppe in der landesweiten BFI-Mitarbeiter/innenakademie.

Dieses Mal geht es um „Stress, Burnout und den Umgang mit fordernden Situationen“, wo insgesamt 15 BFIaner/innen teilnehmen, um ihr Wissen sowohl den Kolleg/innen innerhalb des BFI, aber auch an die BFI-Qualifizierungsteilnehmer/innen weiterzugeben.

Die Trainerin Alexandra Méndez: „Dieser Lehrgang stärkt die Mitarbeiter/innen und somit auch das Unternehmen. Wir reflektieren unsere Verhaltensweisen, die Auswirkung von Gesundheit und Balance, verändern unsere Stressmuster und stärken so nachhaltig unsere persönliche Resilienz, also die Chance, Krisen zu bewältigen und sie durch Rückgriff auf persönliche und sozial vermittelte Ressourcen als Anlass für Entwicklungen zu nutzen.“

Die Inhalte des auf sechs Modulen ausgelegten Seminares sind

• Stress und Umgang mit fordernden Situationen
• Burnoutprävention
• Resilienz

Maier: „Immerhin geht es um 630 BFI-Mitarbeiter/innen, die jährlich etwa 11.000 BFI-Teilnehmer/innen zu betreuen haben. Da muss man mit jeder Situation vertraut sein und sich bestens darauf einstellen können.
Jede/r Kunde/in, der/die ein BFI-Haus betritt, hat das Recht auf optimale Betreuung. Und da ist ständige Weiterbildung aller BFIaner/innen geradezu Pflicht.“

Lehrabschlussprüfung in der kaufmännischen Übungsfirma des BFI Mattersburg

02. Dezember 2016

Im Auftrag des Arbeitsmarktservice Mattersburg hat das BFI Burgenland vor mehreren Jahren in Mattersburg eine kaufmännische Übungsfirma eingerichtet.

„Die mit Abstand grandioseste Art auszubilden, passiert in praxisorientierten Kleingruppen nach dem Modell „learning by doing“. Von unseren Ausbildungs- teilnehmer/innen hören wir nämlich aus Bewerbungsgesprächen, dass ihnen oft gesagt wird, dass es gut wäre, wenn sie 20 Jahre alt wären und 25 Jahre Praxis hätten. Wir können, und wollen, zwar das Alter nicht verändern, sehr wohl aber können wir die Praxis erlangen lassen“, stellt BFI-Landesgeschäftsführer Peter Maier fest.

Lernen mit Praxis
Die 12-Personen-Gesamtgruppe der BFI-Übungsfirma wird aufgeteilt und arbeitet praxisorientiert in Kleingruppen unter Anleitung von Fachtrainer/innen in den Bereichen Personalverrechnung, Buchhaltung und Sekretariat.

Vielseitiger Unterricht
Neben der Vorbereitung auf die Lehrabschlussprüfung und dem „Tagesgeschäft“ in den Bereichen Buchhaltung, Personalverrechnung, Fakturierung und Sekretariat, das in der Übungsfirma – wie in jeder anderen Firma – anfällt, lernen die Teilnehmer/innen Business Englisch und warten selbstständig die Website der kaufmännischen Übungsfirma.

Zusätzlich ist ein ausbildungsbezogenes Praktikum von einer bis maximal vier Wochen in die Ausbildung integriert und frei wählbar.

Ausbildungsdauer
Nach einem Jahr Ausbildung treten die Teilnehmer/innen zur außerordentlichen Lehrabschlussprüfung für Bürokauffrau/Bürokaufmann in der Wirtschaftskammer Burgenland an.

„Durch unser kompaktes Qualifizierungskonzept erhalten die Teilnehmer/innen eine breitgefächerte, berufliche Ausbildung. Die Absolvent/innen können nach erfolgreichem Lehrabschluss in verschiedenen Abteilungen/Bereichen von Unternehmen, wie Sekretariaten, Verwaltungen, Lohnbüros, Buchhaltungen, Einkauf und Lagerverwaltung beruflich Fuß fassen“, sagt BFI-Kurskoordinatorin Maria Ungersböck.

„Zusätzlich“, so BFI-Servicecenterleiterin Renate Wolf-Houszka, „gibt es das Angebot der Normprüfungen in Personalverrechnung und Buchhaltung. Personen nach längerer Abwesenheit vom Berufsleben können ihre Bürokenntnisse auf den neuesten Stand bringen.“

Bereits zum 3. Mal wurden heuer Teilnehmerinnen auf die außerordentlichen Lehrabschlussprüfung „Bürokauffrau“ vorbereitet.
Und wieder haben die Teilnehmerinnen mit tollen Erfolgen bestanden. Die geprüften Fachleute sind Rosalia Muschitz und Brigitte Neuhercz.

Als gelernte Bürokauffrauen mit Berufspraxis steht ihnen der Arbeitsmarkt in den Bereichen Verwaltung, Sekretariat, Lagerhaltung, Buchhaltung und Lohnverrechnung offen.
Bisher sind 80% der Teilnehmerinnen über ein, in der Ausbildung integriertes, Praktikum vom Betrieb als langfristige Mitarbeiterinnen übernommen worden.

Sozialökonomische Betriebe des BFI

30. November 2016

„Seit genau zwei Jahren also, führen wir nun unsere so genannten „Sozialökonomischen Betriebe“ in Oberwart, Eisenstadt und Mattersburg zur Integration von über 50-Jährigen in den Arbeitsmarkt.

Natürlich kann man sich drüber wundern, oder auch ärgern, dass es so viele arbeitsuchende Menschen über 50 Jahre in unserem Land gibt – man kann aber auch etwas dagegen tun“, stellt BFI-Landesgeschäftsführer Peter Maier fest.
Und das AMS tut etwas dagegen.
Maier: „Wir sind vom AMS beauftragt worden, zwei SÖBs zu gründen, wo ausschließlich über 50-jährige beschäftigt werden.
Das Wesen eines derartigen Betriebes ist, dass arbeitsferne Personen einen auf 12 Monate befristeten Vertrag bekommen, in dieser Zeit unter wirtschaftsnahen Bedingungen bei uns arbeiten und danach in den ersten Arbeitsmarkt rückgeführt werden.
Bei uns finden diese Transitarbeitskräfte einen geregelten Arbeitsalltag vor und lernen Verantwortung zu übernehmen und entwickeln Eigeninitiative sowie Kreativität.
Ganz wichtig ist, dass es eine sozialpädagogische Betreuung gibt, wo persönliche, arbeitshemmende Probleme erkannt und gemeinsam mit den entsprechenden Stellen, wie Schuldnerberatung, Frauenberatung oder Psychosozialer Dienst geklärt und gelöst werden.
Im Gegensatz zu den bekannten BFI-Qualifikationen müssen mindestens 20% der Kosten selbst erwirtschaftet werden. Und dazu müssen wir auch etwas verkaufen.“
AMS-Landesgeschäftsführerin Mag.a Helene Sengstbratl: „Es waren viele gute Ideen da, aber wir müssen auch auf das Produkt und die Region achten, wo es einen Markt gibt.
Deshalb haben wir uns entschlossen, das BFI in Oberwart mit einer Kantine, sowie Haus- und Gartenservice und in Eisenstadt mit Gartenservice zu beauftragen. Insgesamt werden gleichzeitig bis zu 20 Personen beschäftigt und so wieder ins Arbeitsleben zurückgeführt.“
In der BFI-Kantine in Oberwart und dem Metallausbildungszentrum Großpetersdorf stehen täglich etwa 250 bis 300 Personen als Kund/innen zu Verfügung und können sich eine frische Jause besorgen.
Wesentlich ist zu wissen, dass alle Produkte direkt aus der Region bezogen werden und damit die Zulieferbetriebe auch davon profitieren können.
Die Beschäftigten in dieser Abteilung lernen neben dem kreativen Gestalten der Speisen natürlich auch die hygienischen Standards kennen und arbeiten im Einkauf, der Werbung und in der Abrechnung mit.
„Das „Power Team“ kommt zu Ihnen nach Hause, reinigt ihren Wohnbereich, mäht den Rasen, jätet das Unkraut, macht Baumschnitte und recht das Laub weg.“
Vielleicht eine Idee: Man kann auch Gutscheine dafür erwerben und weiterschenken. Die nächsten Weihnachten sind nicht mehr weit weg.

BFI – Ist das eine Perspektive?

25. November 2016

„Wenn die richtigen Unterstützungsleistungen in koordinierter Zusammenarbeit angeboten werden, sind auch Frauen über 45+ am Arbeitsmarkt zu integrieren.

Die vom Land Burgenland und dem AMS Oberpullendorf beauftragte und vom BFI Servicecenter Oberpullendorf umgesetzte Ausbildung zeigt nach der ersten Runde einen beachtlichen Teilerfolg. Immerhin konnte ein Drittel der Teilnehmerinnen im Anschluss an die Ausbildung dem Arbeitsmarkt zugeführt werden.

Das Projekt läuft mittlerweile in einer zweiten Phase weiter und es ist geplant, auch im nächsten Jahr diese sensible Zielgruppe mit unserem Bildungsangebot zu unterstützen“, erklärt BFI-Landesgeschäftsführer Peter Maier.

Kurskoordinatorin Monika Tarita: „Es wurden sehr viele persönlichkeitsstärkende und persönlichkeitsaufbauende Inhalte intensiv erarbeitet. Durch Selbst- und Fremdeinschätzung, oder durch eine systematische Kompetenzanalyse, konnte den Teilnehmerinnen bewusst gemacht werden, welche fachlichen, methodischen, persönlichen und sozial-kommunikativen Stärken sie besitzen.

Der Großteil der Teilnehmerinnen besaß im Bereich EDV wenig bis gar keine Vorkenntnisse. Die Tatsache, dass alle Teilnehmerinnen während der Maßnahme ihre Bewerbungen am Computer verfasst haben und auch fähig waren, sich selbstständig im Internet Jobbörsen anzuschauen, hat sehr dazu beigetragen, ihr Selbstwertgefühl zu stärken. Auch haben alle Teilnehmerinnen ihre Teamfähigkeit bewiesen, indem sie einander stets hilfreich zur Seite standen.“

„Ebenso waren die Teilnehmerinnen einem Praktikum gegenüber sehr positiv eingestellt, leider haben nicht alle – aufgrund des Alters – eine Praktikumsstelle bekommen. Bei der Analyse des aktuellen und regionalen Arbeitsmarktes wurde dies oft erwähnt und Strategien besprochen. In diesem Zusammenhang wurde auch der Umgang mit Absagen ausführlich behandelt.

Einige Teilnehmerinnen klagen über körperliche und sonstige gesundheitsbedingte Einschränkungen, weshalb das Projekt „Fit2Work“ als beratende Stelle involviert wurde.

Auch hier zeigt sich der Vorteil, wenn man an einem BFI-Standort wie in Oberpullendorf, zwei Beratungsstellen quasi im Haus hat. Kurze Wege und Vorortberatung erleichtern enorm den Kursverlauf und die weiteren Schritte für unsere Kursteilnehmerinnen“, erläutert der zuständige BFI-Servicecenterleiter Christoph Greiner die Wichtigkeit von Vernetzung mit allen relevanten Beratungsstellen.

Ausbildung im BFI einmal anders

18. November 2016

„Im Holzausbildungszentrum Güssing fand kürzlich ein Lehrlingswettbewerb der besonderen Art statt. Unsere 11 Tischler-Lehrlinge, darunter auch ein Mädchen, konnten ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen.
Aufgabe war es, einen Serviettenständer als Werkstück in einer vorgegebenen Zeit von acht Stunden aus zugeschnitten Einzelteilen zu fertigen.
Alle Tätigkeiten wurden ohne maschinelle Hilfe hergestellt,“ erzählt BFI-Landesgeschäftsführer Peter Maier.
„Bei noch schnellerer Erledigung des Werkstückes, konnten sich die Teilnehmer/innen weitere Zeitgutpunkte holen. Aber nach spätestens acht Stunden war eben Abgabetermin.
Alle angehenden Fachleute konnten die schönen Stücke in der vorgegebenen Zeit fertigen und abgeben.
Diese wurden dann von einer Kommission, bestehend aus Fachtrainer/innen des BFI-HAZ, den Tischlermeistern Andreas Schweitzer, Wilhelm Lendl und Felix Wendl, bewertet“, erklärt BFI-HAZ-Leiter Karl Pandl, der sich herzlich für die freiwillige Teilnahme und Mitwirkung bedankte.
Alle Ständer wurden fachmännisch gefertigt – wie man es eben gelernt hat.
Die besten Plätze belegten Andreas Reisinger, Patrik Bumbar und Marcel Glatz.
Als Preise wurden Pokale, Urkunden, Gutscheine und Sachpreise an die Lehrlinge überreicht.
Motivation ist eben alles.

BFI-Orientierungs-Check hatte 90.000 Views im Quartal

11. November 2016

„Wir haben zwar gewusst, dass es eine gute Idee ist und sich viele Interessierte unseren BFI-Bildungs-Check ansehen und durchspielen werden, aber dass dies einen derartigen Boom auslöst, damit haben wir nicht gerechnet“, zeigt sich BFI-Landesgeschäftsführer Peter Maier überrascht von durchschlagenden Erfolg dieser Aktion.
Zwei Monate lang wurde, auf mehreren Fernsehsendern, rund 500 mal der neue BFI-Werbespot gezeigt, wo auf einen Berufs-Orientierungs-Check hingewiesen wurde, der über die Homepage des BFI anzuklicken und durchzuführen ist.

Maier: „Rund 90.000 Zugriffe auf unseren Check bedeuten, dass wir im zweiten Quartal, österreichweit hinter „Almdudler“ und „Nespresso „ , aber vor „McDonalds“ der meist besuchten Spots im Youtube-Ranking gelegen sind.
Das ist deshalb so erfreulich, weil gerade jetzt, das neue BFI-Kursprogramm erschienen ist, wo man, aufgrund des Ergebnisses im Orientierungs-Check, eine Aus- oder Weiterbildung aussuchen und buchen kann.“

Es ist also ganz einfach: www.bfi-burgenland.at und einfach durchklicken, bis die geeignete Bildungsmaßnahme gefunden ist.
Man kann das neue Programm natürlich auch gleich herunterladen, in aller Ruhe durchsehen und weitergeben.
Geht aber auch persönlich im BFI. Entweder über die kostenlose Service Hotline 0800 144255, oder direkt in unseren BFI-Bildungshäusern, wovon sich jeweils eines in jeder Bezirkshauptstadt befindet – also ganz einfach, kurze Anreisewege mit großem Erfolg.

BFI-Outdoortraining

04. November 2016

Die Teilnehmer/innen des Jugendberufszentrums und der Vermittlungshilfe in Oberwart verbrachten einen Outdoor-Aktivitäten-Tag im Erlebnispark Geier in Bad Waltersdorf.

BFI-Landesgeschäftsführer Peter Maier: „Nach einer Einschulung ging es direkt in die verschiedenen Kletterparcours und Flying Vultures. Je nach Schwierigkeitsgrad und Höhe konnten die Teilnehmer/innen hier ihren Mut und ihre Ausdauer erproben.
Alle bewältigten ihre selbst gewählten Kletterparcours und Flugstrecken mit Bravour.
Der theoretische Berufsorientierungs-, Arbeitsfindungs- und Bewerbungsprozess, der an den Gruppentagen im BFI bearbeitet wird, erhält für die Teilnehmer/innen durch diese Aktionen eine konkrete und praxisbezogene Dimension.“
„Am Arbeitsmarkt geforderte Soft Skills wie Teamfähigkeit, Flexibilität und Verantwortung, werden aktiv erprobt und umgesetzt. Disziplin, Entscheidungsfähigkeit und Ausdauer -Qualitäten, die sowohl bei der Arbeitssuche als auch am Arbeitsplatz unerlässlich sind – sind auch beim Klettern gefragt.
Zusätzlich gilt es Grenzen auszuloten, Herausforderungen anzunehmen und Hemmungen zu überwinden. Ein bewältigter Parcours stärkt auf jeden Fall das Selbstbewusstsein“, sagen die BFI-Kurskoordinatorinnen Andrea Freitag und Manuela Schöndorfer.
„Outdoor-Aktivitäten wie diese haben einen hohen erlebnispädagogischen Wert. Das Gruppengefühl und soziale Kompetenzen werden gestärkt. Außerdem ermöglicht uns die langjährige Kooperation und Vernetzung innerhalb des Instituts, mit unterschiedlichen Gruppen gemeinsame Aktivitäten zu organisieren.
Das bringt nicht nur günstigere Konditionen, sondern auch Austausch und Zusammenarbeit zwischen den Generationen,“ ergänzen die BFI-Kurskoordinatorinnen Anneliese Marth und Michaela Brossmann.

Neues Bildungsprogramm des BFI Burgenland ist da!

31. Oktober 2016

Nach dem Motto „EINFACH RICHTUNGSWEISEND“ präsentiert die Geschäftsführung des BFI Burgenland das neue Bildungsprogramm 2017.


Der topaktuelle BFI-Bildungs-Katalog soll, so die Verantwortlichen, ein weiterer, intensiver Schritt zur Verbesserung der beruflichen Chancen auf dem burgenländischen Arbeitsmarkt sein. Ein Mehr an Qualifikation wird zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil und bietet neue Chancen im Berufsleben.

„Auf mehr als 200 Seiten kann man aus 220 Bildungsangeboten der verschiedensten Themenfelder, aus beruflicher Qualifizierung und Mitarbeiter/innen-Förderung auswählen.

Aus- und Weiterbildung ist heute mit Abstand die wichtigste Strategie, um sich künftig beruflich weiterzuentwickeln und in weiterer Folge bei beruflichen Herausforderungen bestehen zu können“, bringt es AK-Präsident Alfred Schreiner auf den Punkt.

„Auch die heurigen Kursinhalte orientieren sich an den Anforderungen des burgenländischen Bildungsmarktes, der beruflichen Praxis, sowie den internationalen Standards. Als eines der führenden Institute in unserem Bundesland, steht das BFI Burgenland für anspruchsvolle, praxisorientierte und qualitativ hochwertige Erwachsenenbildung. Das konnten im letzten Jahr 11.000 Teilnehmer/innen bestätigen.

Wichtig ist natürlich auch, dass wir in jeder Bezirkshauptstadt vertreten sind und dadurch den Bildungswilligen viel Zeit und Geld durch kurze Anfahrtswege ersparen.
In allen burgenländischen Bezirken bedienen wir die regionalen Märkte mit modern ausgestatteten BFI-Ausbildungszentren und Werkstätten“, stellt BFI-Landesgeschäftsführer Peter Maier fest.

BFI-Marketingleiterin Daniela Hacker ergänzt: „Im neuen BFI-Kursbuch 2017 haben wir alle Aus- und Weiterbildungstermine für ein ganzes Jahr zusammengestellt, um eine optimale und erfolgreiche Karriereplanung machen zu können. Wirtschaft, Technik, EDV, Gesundheit und Soziales, Sprachen und vieles mehr – das Themenspektrum ist groß und deckt unterschiedlichste Interessen ab. Das Angebot erstreckt sich über alle Bildungsniveaus. Mit anderen Worten: Jeder kann – unabhängig vom Wissensstand – jederzeit einsteigen.“

Auf der BFI-Website steht ab sofort das neue BFI-Bildungsprogramm zum Suchen, Informieren, Buchen und zum Download zur Verfügung.
Zusätzlich können sich auch alle Interessierten das BFI-Bildungsprogramm im nächstgelegenen BFI-Servicecenter in jeder Bezirkshauptstadt abholen.

Ab sofort wird das neue BFI Bildungsprogramm burgenlandweit präsentiert und verteilt.

„Wir freuen uns, wenn viele in Sachen Aus- und Weiterbildung auf das BFI BURGENLAND setzen. Unsere Mitarbeiter/innen stehen gerne unter der kostenlosen Service-Hotline 0800/244 155 zur Verfügung