BFI-Zusatzausbildungen für Holzfachleute

07. Juni 2017

„Auf unserem engen Arbeitsmarkt werden in erster Linie diejenigen erfolgreich sein, die mehr können, mehr wissen und innovativer sind als andere.

Deshalb stehen im BFI, neben den rechtlich vorgesehenen Inhalten, auch ständig Zusatzausbildungen auf dem Programm.

In unseren Ausbildungswerkstätten für Metall- oder Holzberufe haben wir die besten Voraussetzungen dafür und wir kooperieren hier mit speziellen Fachleuten und Einrichtungen“, schildert BFI-Landesgeschäftsführer Peter Maier.

Im Holzausbildungszentrum Güssing etwa haben die TeilnehmerInnen der FacharbeiterInnenintensivausbildungen für TischlerIn, ZimmererIn und LandschaftsgärtnerIn im Rahmen ihrer 18-monatigen Ausbildung auch die Möglichkeit an Zusatzausbildungen wie Staplerführerschein, EDV, Erste Hilfe, Elektrotechnische Grundlagen sowie Baggern in Theorie und Praxis teilzunehmen.

BFI-Holzausbildungszentrum-Leiter Karl Pandl: „Erstmals wurde für die angehenden LandschaftsgärtnerInnen in Zusammenarbeit mit der Forstlichen Ausbildungsstätte Pichl auch ein Forstpraxistag abgehalten, wo unsere angehenden Fachkräfte von Fachleuten in der richtigen Handhabung und Wartung von Kettensägen unterrichtet wurden.

Zusätzlich wurde den Interessierten auch diverse Fälltechniken näher gebracht, damit sie auch auf diesem Gebiet künftig Fuß fassen können."

 

BFI-Erfolgsgeschichte Mechatroniker/innen

02. Juni 2017

 „Die Mechatroniker/innenausbildung im BFI Mattersburg ist eine Erfolgsgeschichte.
Sie begann im Oktober 2011 als überbetriebliche Ausbildung mit der ersten Gruppe von 12 Lehrlingen.
Bald danach – im Dezember 2011 – kam eine Facharbeiter/innenintensivausbildung, die im Oktober 2013 mit einer erfolgreichen Lehrabschlussprüfung endete.

Seither haben wir, im Auftrag des AMS beziehungsweise des Landes Burgenland, jeweils Anfang Dezember mindestens weitere 12 Lehrlinge in die Ausbildungen aufnehmen dürfen. Seit 2014 freuen wir uns über das Interesse und den Einstieg weiblicher Lehrlinge.

Immerhin haben wir im BFI Burgenland insgesamt 222 Lehrplätze an fünf Standorten des Landes und bilden etwa 20 Lehrberufe aus. Das ist ein ganz wesentlicher Schritt für junge Menschen und deren Eltern, weil der Lehrplatz in der Nähe des Wohnortes liegt, für eine tolle Ausbildung gesorgt wird, ein Lerncoach zur Verfügung steht und, wenn nötig, auch noch eine Unterkunft angeboten wird. Besser geht’s einfach nicht“, meint BFI-Landes-geschäftsführer Peter Maier.

„Gerade die Mechatroniker/innenausbildung mit ihrer gewaltigen Bandbreite kann nur mit Hilfe von wissbegierigen und lernwilligen Jugendlichen sowie engagierten und motivierten Trainer/innen derart erfolgreich durchgeführt werden. Die Ausbildung im neuen Modul-lehrberuf Mechatronik mit Hauptmodul Automatisierungstechnik und Spezialmodul SPS erleichtert unseren Absolventen den Einstieg ins Berufsleben, da Facharbeiter dieser Ausbildung sehr gefragt sind “, sagt BFI-Koordinatorin Ing.in Irene Szokoll.

„Die Leistungen der jetzt fertig gewordenen Gruppe steigerten sich von Jahr zu Jahr und endeten in einem hervorragenden Ergebnis bei der diesjährigen Lehrabschlussprüfung – der Vierten im Rahmen der Mechatronikerausbildung im BFI Mattersburg!“, freut sich BFI-Servicecenterleiterin Renate Wolf-Houszka.

Nun hat also bereits die dritte Gruppe die Lehrabschlussprüfung absolviert.

Auch die 3 ½ Jahre Lehrzeit sind unglaublich schnell vergangen! Gerade noch waren die „Jungs“ zum ersten Mal – etwas schüchtern und sehr zurückhaltend – im BFI und jetzt sind sie Facharbeiter mit einen großen Spezialwissen und begierig in die Arbeitswelt einzusteigen. Was kann es da für uns Ausbilder Schöneres geben?

Mit großem Stolz präsentiert das BFI die Ergebnisse der Lehrabschlussprüfung:
Alle 12 angetretenen Ausgebildeten haben die Lehrabschlussprüfung bestanden. Fünf davon mit Auszeichnung und fünf neue Fachleute mit gutem Erfolg. Das kann sich sehen lassen!

Gruppenfoto

BFI-Interreg Projekt „FEMCOOP plus“

31. Mai 2017

„Im Zuge des internationalen BFI-Projektes „FEMCOOP plus“, das wir, schon seit einiger Zeit mit österreichischen und ungarischen Partnern umsetzen, besuchten Teilnehmerinnen und Projektverantwortliche des BFI Burgenland, die österreichische Qualifikation für die Robo-Cup WM, die diesmal in der Stadthalle Weiz stattfand“, berichtet BFI-Landesgeschäftsführer Peter Maier.

Rund 500 Teilnehmer/innen und 130 Teams aus elf Staaten der Welt nahmen bei der Österreich-Ausscheidung teil.

DI (FH) René Bischof, zuständiger BFI-Produktmanager: „Der Robo-Cup ist eine internationale Bildungsinitiative, bei der Jugendlichen auf spielerische Art der Umgang mit Robotern nähergebracht werden soll.

Zusätzlich soll deren Lust auf Naturwissenschaften und Technik geweckt werden. Die besten österreichischen Teams qualifizieren sich für die RoboCup-Weltmeisterschaft 2017 in Nagoya, Japan“.
Im BFI-Projekt „FEMCOOP plus“ werden seit Projektbeginn weibliche Lehrlinge aus dem BFI-Metallausbildungszentrum Großpetersdorf motiviert und gefördert, das Thema „Frauen vermehrt in technische Berufe zu bringen“ voran zu treiben.

Weiters soll sich dadurch die Anzahl der weiblichen Lehrlinge in technischen Berufen  erhöhen, um dem Fachkräftemangel zukünftig weiter entgegen zu wirken.

Im Vordergrund stehen bei allen Aktivitäten immer der Erfahrungsaustausch sowie die Bewusstseinsbildung im technischen Bereich.

Ergänzend sollen derartige, zukunftsweisende Angebote als Grundlage und Ergänzung für Aus- und Weiterbildungen genutzt werden können.

BFI-Landschaftsgärtner/innen für den Arbeitsmarkt

26. Mai 2017

Gruppenfoto

Seit rund einem viertel Jahrhundert führt das BFI Burgenland sogenannte „Facharbeiter/innen-Intensivausbildungen“ durch, in denen interessierte Männer und Frauen ab einem Mindestalter von 17 Jahren in eineinhalb bis zwei Jahren zum Lehrabschluss mit Facharbeiter/innen-Prüfung geführt werden.

Die Kosten dafür übernehmen zur Gänze die Auftraggeber für diese Projekte - entweder das AMS oder das Land Burgenland sowie die Europäische Union.

Im BFI-Holzausbildungszentrum Güssing werden die Berufe Tischler/in, Zimmerer/in und Landschaftsgärtner/in mit Greenkeeper für Golfplätze gelehrt und zusätzlich auch Fertigteilhausbau, Trockener Innenausbau und Verkaufstraining angeboten.

„Über den Facharbeiter/innen-Mangel wird viel gesprochen. Viele Menschen hört man raunzen, manche sind gegen Jeden und Alles.
Wir, im BFI, mit unseren Partnern AMS und Land Burgenland, wollen ganz einfach mit innovativen Projekten versuchen, Menschen, die bisher keinen Beruf erlernt haben, mit diesen Intensivausbildungen einen adäquaten Arbeitsplatz zu vermitteln, wo man als Fachkraft entsprechend verdienen kann und nicht in andere Bundesländer auspendeln oder gar abwandern muss“, erläutert BFI-Landesgeschäftsführer Peter Maier.

Die neue BFI-Servicecenterleiterin für Güssing und Jennersdorf, Petra Weber, kann sich, schon zum Einstand über einen Erfolg freuen: „Durch unser kompaktes Qualifizierungskonzept erhalten die Teilnehmer/innen eine breitgefächerte, berufliche Ausbildung.
Zusätzlich stehen die modernsten Werkzeuge und Geräte für die verschiedensten Aufgaben und Tätigkeitsbereiche zur Verfügung. Besser Ausgebildete haben bessere Chancen am heimischen, aber auch am internationalen Arbeitsmarkt.“

Dazu der Geschäftsstellenleiter des AMS Stegersbach, Manfred Herist: „Der Bereich der Gartengestaltung ist einer, in dem man seine eigene Kreativität ausleben und man sich danach über das fertige Produkt freuen kann. Es werden immer wieder kreative Köpfe in diesem Bereich gesucht. Daher hat das BFI Güssing im Auftrag des AMS Stegersbach die Ausbildung "Landschaftsgärtner/innen" in sein Programm aufgenommen. Das AMS übernimmt für diese Kurse ja auch die Kurskosten.
Zusätzlich dazu bekommen die Teilnehmer/innen noch eine Beihilfe zur Deckung des Lebensunterhaltes (DLU) und die Kursnebenkosten (Reisekosten) in der Höhe des öffentlichen Verkehrsmittels. Wichtig ist, dass vor Beginn der Maßnahme ein Beratungsgespräch mit der/dem Berater/in beim AMS stattfindet."

Bei der unlängst stattgefundenen Lehrabschlussprüfung für Landschafts-gärtner/innen haben folgende Personen – durch den modularen Einstieg gibt es mehrere Prüfungen mit BFI-Teilnehmer/innen jährlich – erfolgreich bestanden:
KLEIN Katja, WEICHINGER Angelika, ELISHUBER Sofia, SÜSS Claudia, DANILA David, TAUSCHER Gregor

BFI-Ausbildungsleiter Karl Pandl informiert jederzeit vor Ort unter telefonischer Anmeldung 0664/800 45 413.

Zusätzlich kann man auf der Homepage www.bfi-burgenland.at alles Wesentliche nachlesen.

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1. Reihe von links nach rechts:
Weber Petra (Servicecenterleiterin Güssing), Ciesla Milena, Klein Katja, Süß Claudia,
Elishuber Sofia, Kiss Bettina (Wirtschaftskammer Burgenland)

 2. Reihe (hinten) von links nach rechts:
Posch Alexandra, Pammer Susanne (Fachtrainerin im HAZ), Ing. Hackl Claus (Prüfer),
Weichinger Angelika, Danila David, Tauscher Gregor, Pomper Andreas (Prüfer) und
Ing. Bieberle Alfred (Innungsmeister für Garten- und Grünflächengestaltung)

BFI-SPEEDY-ACTION

24. Mai 2017

„Ich habe bei diesem Berufsorientierungsprojekt sehr viele Berufsbereiche kennengelernt und meine eigenen Fähigkeiten und Interessen besser erkannt.
Am Montag fange ich in einem Stahlbaubetrieb hier im Bezirk mit meiner neuen Tätigkeit an“, schildert Bastian, ein Teilnehmer, aus der vom AMS beauftragten Maßnahme „Speedy“ im BFI Mattersburg, während er an einer Trommel sitzt und mit den anderen Kursteilnehmern mehrere Trommelstücke vorführt, die im Rahmen eines Workshops zum Thema „Gruppenarbeit und Gruppendynamik“ erlernt wurden.

„Speedy steht bei uns für rasches Handeln, wenn etwas zu tun ist und auch für den technischen Output dieser Orientierung, nämlich einer flotten Vespa, die während des Projektes, neben anderen Objekten, von alten Einzelteilen zu verwendbaren Gegenständen um- und ausgebaut wurden“, erklärt BFI-Servicecenterleiterin Renate Wolf-Houszka

Diese, insgesamt 23, Unikate wurden im Rahmen einer Abschlussveranstaltung versteigert. Der Reinerlös vermindert die Kurskosten für das Projekt „Speedy“.

BFI-Landesgeschäftsführer Peter Maier: „Natürlich steht der arbeitsmarktpolitische Effekt im Vordergrund, weil es ja unsere Aufgabe ist, diese jungen Menschen in den Arbeitsprozess zu bringen, aber die Kombination aus Persönlichkeitsentwicklung, praktischer Umsetzung, learning by doing und letztendlich der Versteigerung mit einem professionellen Auktionator, unter Aufsicht eines Notars, macht’s eben aus, dass wir hier ein Stückerl mehr bieten und diese Methode künftig verstärkt im BFI Burgenland umgesetzt wird“.

Ebenfalls hoch erfreut zeigte sich im Rahmen der, von Christine Marold sehr charmant moderierten Abschlussveranstaltung, die Auftraggeberin, AMS-Landesgeschäftsführerin Mag.a Helene Sengstbratl: „Das ist die Methode, wo sehr viele Komponenten verstrickt werden und so die Teilnehmer/innen spielerisch und gleichzeitig professionell, wie es eben im Berufsleben zugeht, an ihr Ziel herangeführt werden.

Das hat sich eine Fortführung in dieser oder ähnlichen Formen verdient“.

In die gleiche Kerbe schlägt Landtagspräsident Christian Illedits, der in seiner Grußbotschaft meint. „Es ist eben das BFI, die immer neue Ideen haben, wie sie unseren Burgenländer/innen auf die Sprünge helfen.

Wenn man bedenkt, dass hier im BFI Mattersburg über 60 Lehrlinge ausgebildet werden und das BFI im Burgenland zu den größten Ausbildern gehört, dann bin ich schon stolz, zu sagen, dass ich vor einigen Jahren federführend dabei sein konnte, als wir hier die BFI-Lehrwerkstätte für aktuelle Zukunftsberufe errichtet haben.
Es ist eine ganz tolle Zusammenarbeit aller relevanten Akteure, für die ich mich sehr bedanke“.

 

 

 

 

 

Foto v.li.: BFI Mattersburg-Servicecenterleiterin Renate Wolf-Houszka, BFI Landesgeschäftsführer Peter Maier, AMS-Bgld.-Landesgeschäftsführerin Helene Sengstbratl, Landtagspräsident Christian Illedits, Stefan Meng

So hilft das BFI ehemaligen Triumpf-Mitarbeiterinnen

17. Mai 2017

BFI hilft

 

Vor einigen Tagen schlossen 13 engagierte Frauen die Abschlussprüfung zum einjährigen BFI-Lehrgang „Pflegeassistenz“ im BFI-Mattersburg erfolgreich ab.

Acht Personen kamen aus der, vom AMS und Land Burgenland beauftragten, Triumph-Stiftung.
Nach der Schließung der „Triumph“-Produktionsstätten im Burgenland, standen nämlich viele, bisher ungelernte, Frauen aus der Region plötzlich ohne Arbeitsplatz auf der Straße.
Sie, und natürlich auch die anderen TeilnehmerInnen, aus dem AMS Mattersburg und Eisenstadt, haben damit einen gewaltigen Schritt zum Wiedereinstieg ins Berufsleben geschafft.
Sieben der Absolventinnen, haben schon am Ende der Qualifizierung eine fixe Jobzusage.

BFI-Landesgeschäftsführer Peter Maier: „Für uns ist natürlich wichtig, in diesen Berufsbereichen auszubilden, wo unsere AbsolventInnen danach auch zielgerichtet einen Job kriegen und deshalb haben wir in diesem Fall, in erster Linie auf den Pflegebereich fokussiert, weil es dafür Arbeitsplätze in unserer Region gibt.
Gesundheit ist ja das, was alle Menschen verbindet. Der Beruf als PflegeassistentIn ist einer der verantwortungsvollsten, weil sich die Menschen, die diese Hilfe brauchen, auf die fachliche Qualifikation und das nötige Maß an Menschlichkeit verlassen.
Das BFI Burgenland bildet seit Jahren Männer und Frauen zum/zur PflegehelferIin und nun, nach der Änderung durch eine bundesweiten Verordnung, PflegeassistentInnen, aus und vermittelt die erforderlichen Kenntnisse, um Aufgaben in einem Krankenhaus, Pflegeheim oder im ambulanten Dienst zu übernehmen.
Die Vermittlungsquote auf einen adäquaten Arbeitsplatz liegt in diesem Bereich burgenlandweit bei 98% - und das bei mehr als 1.100 BFI-Absolvent/innen in unserem Land.
Individuelle Begleitung und Förderung jedes/r einzelnen Auszubildenden sind dem BFI Burgenland ebenso wichtige Anliegen wie die Vermittlung einer hohen Fachkompetenz, der wertschätzende Umgang miteinander sowie das Verhalten gegenüber der/dem KlientInnen und PatientInnen.“
BFI-Servicecenterleiterin Renate Wolf-Houska ergänzt: „Ziel der Ausbildung ist der Erwerb der Kenntnisse und Fertigkeiten für den Tätigkeitsbereich und die Berufsberechtigung „Pflegeassistenz.“
Im ersten Theorieblock werden den TeilnehmerInnen Grundkenntnisse in den Bereichen Gesundheits- und Krankenpflege, Hygiene und Somatologie genauso vermittelt wie rechtliche Grundlagen, Rehabilitation, Erste Hilfe oder Berufskunde und Pflege alter Menschen, womit ein geeigneter Grundstock für das erste Praktikum vorhanden ist.
Dieses Wissen wird im zweiten und dritten Theorieblock durch ergänzende Fächer vertieft.
Die TeilnehmerInnen müssen in allen theoretischen Fächern Teilprüfungen ablegen, die über das ganze Jahr verteilt abgenommen werden.
Die praktische Ausbildung gliedert sich in die Schwerpunkte Hauskrankenpflege, Langzeitpflege in einem Pflegeheim und Pflege im Krankenhaus.
Hier werden die TeilnehmerInnen von PraktikumsanleiterInnen begleitet, die ihre Arbeit auch bewerten.“
Der Leiter der AMS Geschäftsstelle Mattersburg, Markus Plattner, ist begeistert vom Engagement der TeilnehmerInnen: „Die Qualifizierung zu PflegeassistentInnen gehört zu den erfolgreichsten Ausbildungen, die wir gemeinsam mit dem BFI durchführen. Viele AbsolventInnen beginnen unmittelbar nach Kursende Dienstverhältnisse im Gesundheitsbereich.“

BFI – Teambuilding im Gokart

10. Mai 2017

„Natürlich gibt es viele Arten, um sich besser kennen zu lernen, wodurch die gemeinsame Tätigkeit am Arbeitsplatz gegenseitig verständlicher wird.

Wir haben uns für ein Gokart-Rennen in der Speedarena Rechnitz entschieden, weil hier Spass, Ehrgeiz und Zielorientierung Hand in Hand gehen“, erzählt BFI-Landesgeschäftsführer Peter Maier und schildert weiter:

„Die Talente der KollegInnen innerhalb des BFI kennen wir ja, aber bei diesem Rennen betreuen sie einmal nicht aufopfernd unsere Qualifizierungsteilnehmerinnen, sondern müssen sehr auf sich selbst, die Geschwindigkeit und die rasanten Kurven achten.
Wenn schon nicht alle gewinnen konnten, ist es für alle ein tolles Erlebnis.“

Der Organisator und Motivator dieser BFI-Teambuilding-Veranstaltung, BFI-Produktmanager René Höfer: „So etwas erlebt man nicht alle Tage. Neben der tollen Stimmung, haben wir auch einen großen Teamgeist entwickelt. Es war ja wirklich einmalig und wir werden es sicher wieder machen.“

BFI Teambuilding

Personeller Wechsel im BFI Güssing

03. Mai 2017

Eine langjährige BFIanerin wird künftig das BFI Güssing leiten. Nachdem der bisherige Servicecenterleiter, DI (FH) René Bischof, neue Aufgaben in der BFI-Zentrale Oberwart übernimmt und in erster Linie für internationale BFI-Projekte verantwortlich sein wird, wurde Petra Weber, die seit rund 20 Jahren als Servicecenter-Assistentin tätig war, mit der Leitung beauftragt.
„Die Entscheidung ist sehr rasch gefallen, weil Petra schon seit vielen Jahren bei uns ist und das BFI in- und auswendig kennt. Damit wird der Übergang sehr rasch erfolgen können und es ist keine lange Einschulungsphase nötig.
Zusätzlich haben der bisherige und die zukünftige Leiterin schon sehr eng zusammengearbeitet“ erklärt BFI-Landesgeschäftsführer Peter Maier
Petra Weber: „Ich freue mich wahnsinnig auf die neue Aufgabe als Güssinger BFI-Servicecenterleiterin, betreue auch den Standort in Jennersdorf mit, und bin mittlerweile für etwa 2.000 Qualifizierungsteilnehmer/innen zuständig, die durch unsere südburgenländischen BFI-Türen gehen.
Neben dieser Betreuung und der Führung von rund 60 BFI-Mitarbeiter/innen, wird es meine Aufgabe sein, Kontakt zu den Betrieben, dem AMS und den arbeitsuchenden sowie beschäftigten Menschen der Region zu halten.“
Auch Rene Bischof ist von seiner neuen Tätigkeit angetan: „Es ist zwar eine grundlegend andere Arbeit, aber die Entwicklung und Betreuung von internationalen EU-Projekten in mittlerweile zehn Ländern ist sehr interessant und auch herausfordernd.
Petra wird in Güssing und Jennersdorf sicher neue Ansätze haben, andere Sichtweisen und auch eigene Vorstellungen, aber nachdem wir einige Jahre eng zusammengearbeitet haben, wird der Weg kein gänzlich anderer sein. Ich weiß, dass sie es gut machen wird und wünsche ihr alles Gute.“
LGF Peter Maier und die PersonalmanagerInnen Sabine Swatek-Venus und Rene Höfer stehen jederzeit mit Rat und Tat zur Seite und wünschen den beiden alles Gute.

Neue Servicecenterleitung in Güssing

Mädchen können es – Girls Day im BFI

26. April 2017

Girls Day im BFI Burgenland

Bereits zum 16. Mal bieten burgenländische Betriebe im Rahmen des Internationalen „Girls Days“ Mädchen der 7. bis 9. Schulstufen die Möglichkeit, in „frauenuntypische“ handwerkliche, technische oder naturwissenschaftliche Berufe zu schnuppern - erstmals nicht nur an einem bestimmten Tag, sondern im Zeitraum vom 27.04. und 23.06.2017.

„Mit der Initiative sollen den Mädchen neue Perspektiven aufgezeigt werden, die ihnen sowohl bei der Karriere als auch beim Einkommen bessere Chancen als in traditionellen ‚weiblichen‘ Berufen eröffnen“, erklärte Frauenlandesrätin Verena Dunst beim gemeinsamen Pressegespräch mit BFI-Geschäftsführer Peter Maier, Frauenreferatsleiterin Mag.a Karina Ringhofer, MonA-Net-Projektleiterin Jutta Zagler und BFI-MAZ-Leiter Ing. Christian Pelzmann, im BFI Metallausbildungszentrum in Großpetersdorf.

Zusätzlich zu den BFI-Berufsfindungskursen für Mädchen in sogenannten „typischen Männerberufen“ in den BFI-Metallausbildungszentren Großpetersdorf und Mattersburg wurden die beiden Bildungshäuser auch für den heurigen „Girls Day“ ausgewählt.

Einen ganzen Tag lang planen, hämmern, feilen und schrauben Mädchen aus verschiedenen Schulen, um am Ende einen tollen Einblick in eine „neue Welt“ zu haben.

Unter der Leitung des BFI-Teams haben die Schülerinnen Gelegenheit unter fachkundiger Anleitung eigene Werkstücke zu bauen.

Die Benutzung von Maschinen, Materialien sowie die Anwendung spezifischer Arbeitstechniken, gibt den Mädchen jene Perspektiven und Erfahrungen, die eine Auswahl fürs Berufsleben wesentlich erleichtern sollten.

In diesem Zusammenhang wurden viele Jugendliche auch auf das internationale BFI-Projekt „FEMCOOP plus“ hingewiesen.

Ziel dieses Projektes ist es, Frauen bereits in frühen Jahren technische Berufe näher zu bringen. Durch die vielfältigen Umsetzungsmöglichkeiten in den verschiedenen technischen Bereichen Metall, Elektronik, neuen Umwelttechnologien erweist sich das BFI Burgenland als professioneller Kooperationspartner zwischen Schule und Wirtschaft.

BFI-Landesgeschäftsführer Peter Maier freut sich über das Engagement der Jugendlichen: „Es ist uns besonders wichtig, rechtzeitig auf die vielfältigen Berufsmöglichkeiten hinzuweisen und den jungen Mädchen zu zeigen, dass es nicht nur den Beruf der Frisörin oder Einzelhandelskauffrau, sondern auch Alternativen im technischen Bereich gibt.

Etwa 150 Mädchen kommen ja jährlich zu den BFI-Berufsfindungswochenenden in unsere Bildungshäuser im ganzen Land. Zusätzlich dürfen wir auch am „Girls Day“ zeigen, wie’s gehen kann“.

LR Verena Dunst: „Nach wie vor wählen Mädchen bevorzugt „typische“ Frauenberufe. 78 Prozent aller weiblichen Lehrlinge im Vorjahr wurden in den ‚Top 10‘ Lehrberufen ausgebildet, die Hälfte in den ‚Klassikern‘ Einzelhandel, Bürokauffrau und Friseurin. Burschen dagegen bevorzugen Metall-, Elektro- und KFZ-Technik.

Wir wollen den Frauenanteil in technischen Berufen nachhaltig erhöhen. Dies nicht zuletzt aufgrund besserer Verdienstmöglichkeiten, gibt es doch bereits bei der Lehrlingsentschädigung signifikante Einkommensunterschiede: Im dritten Lehrjahr beträgt diese 1.025 Euro für MetalltechnikerInnen, hingegen nur 760 Euro für FriseurInnen. Deshalb ist die Berufswahl eine Weichenstellung für die Zukunft.

Der „Girls‘ Day“, der im Vorjahr erstmals durchgeführte „Girls‘ Day Mini“ und eine Reihe weiterer Initiativen wie BIBI-Messe, Berufsorientierung und Roberta haben allesamt das Ziel, Barrieren abzubauen, den Frauenanteil in technischen und naturwissenschaftlichen Studienrichtungen zu erhöhen und damit das Berufswahlspektrum für Mädchen zu erweitern. Der häufig geäußerten Forderung, mit Berufsinformation möglichst früh anzusetzen, kommt auch das MonaNet-Projekt zur Förderung des Bewusstseins für eine gendersensible Perspektive im Kindergarten und in der Volksschule nach.“

Dass das Interesse an Technik durchaus vorhanden ist, bestätigt Ing. Christian Pelzmann, Leiter des BFI-Metallausbildungszentrums Großpetersdorf und freut sich schon auf den, bereits wiederholt im MAZ durchgeführten, „Girls Day“. Derzeit sind 23 Mädchen im BFI-Metallbereich in Ausbildung, die Jobaussichten für die Absolventinnen sehr gut.

Riesenchance für künftige Lehrlinge

21. April 2017

Lehrausbildung am BFI geht in die nächste Runde

Im Mai startet am BFI Mattersburg ein weiterer Jahrgang der überbetrieblichen Lehrausbildung im Bereich Ökoenergietechnik.

„Immer mehr junge Menschen finden keinen Lehrplatz in einem Betrieb und machen ihre Ausbildung in einer Lehrwerkstätte des BFI, über Finanzierung des AMS und des Landes“, stellt BFI-Produktmanager René Höfer fest.

„Das BFI Burgenland hat vor einigen Jahren fünf Lehrwerkstätten errichtet, wo in attraktiven und zukunftsorientierten Berufen ausgebildet wird. Somit ist das BFI der größte Lehrlingsausbildner des Landes mit sehr viel Erfahrung in diesem Bereich. Einerseits versuchen wir, die jungen Leute in ein betriebliches Lehrverhältnis überzuführen, wenn das allerdings nicht gelingt, können sie die Lehre bei uns bis zur Lehrabschlussprüfung fertig machen.

Es geht uns aber nicht darum, nur sehr viel zu machen, sondern legen großen Wert auf eine qualitativ hochwertige Ausbildung in unseren Lehrwerkstätten und bilden ganz gezielt in jenen beruflichen Bereichen aus, wo unsere Absolvent/innen auch eine Chance in der Wirtschaft haben und danach den Job finden, den sie anstreben.
Genau die Berufe Ökoenergietechnik und Mechatronik mit Schwerpunkt Automatisierungstechnik, die wir im BFI-Mattersburg ausbilden, bieten diese Chance“, so Höfer.

Die Ausbildung Jugendlicher ist eines der großen Themen des AMS. Im Vorjahr waren im Durchschnitt über 1.100 unter 25-jährige arbeitslos. Sie profitieren von der Umsetzung von Ausbildungspflicht und Ausbildungsgarantie. „Über 500 Jugendliche machen derzeit ihre Ausbildung in einem der von AMS und Land finanzierten Lehrgänge“, weiß Renate Tomassovits, die stellvertretende Leiterin des AMS Mattersburg.

Landtagspräsident Christian Illedits wollte sich bei einem Besuch von den Abläufen und der Qualität der BFI-Lehrwerkstätte in Mattersburg überzeugen: „Die Lehrlinge von heute sind die Facharbeiter/innen von morgen. Qualifizierung und Bildung entscheiden über die Perspektiven und Chancen junger Menschen – genau dort setzt das Land mit Maßnahmen, wie hier in Mattersburg, an.
Ich bin davon überzeugt, mit dem BFI einen zuverlässigen und qualitativ hochwertigen Partner gefunden zu haben.“

Im Mai startet bereits der nächste Lehrgang Ökoenergietechniker/in am BFI Mattersburg. Auch Jugendliche, welche eine Lehre oder Schule abgebrochen haben, können  im 2.oder 3. Lehrjahr im BFI einsteigen und die Lehre dort mit der LAP abschließen. Rasch informieren in der angeführten Lehrwerkstätte oder in einem BFI in jeder Bezirkshauptstadt, bzw. direkt anmelden beim nächsten AMS.

Riesenchance