Mit dem BFI zu noch mehr Pflegekompetenz

20. September 2017

Am 12. September 2017 hat das Berufsförderungsinstitut (BFI) Oberwart erstmalig die einjährige Ausbildung für PflegeassistentInnen erfolgreich umgesetzt. Diese Qualifizierung wurde vom AMS Oberwart in Auftrag gegeben und finanziert. Die Weiterentwicklung der PflegehelferInnenkurse wurde aufgrund der seit 1. September 2016 eingeführten gesetzlichen Novellierung notwendig.

Über den erfolgreichen Abschluss und das Tragen der Berufsbezeichnung PflegeassistentIn können sich fünfzehn Absolventinnen und ein Absolvent freuen, davon acht mit ausgezeichneten Erfolgen. „Weg von der tätigkeitsorientierten Ausbildung und hin zur Kompetenzorientierung mit der Vermittlung von Schlüsselqualifikationen und Vernetzung von unterschiedlichen Lernfeldern. So können PflegeassistentInnen mit der neuen Ausbildungsverordnung z. B. selbständig Blut aus der Vene abnehmen, was bisher nicht möglich war“, meint die Ausbildungsleiterin für Gesundheitsberufe DGKP Liane BALDAUF.

Die kommissionelle Abschlussprüfung fand direkt im BFI Servicecenter Oberwart statt. „Ich bin von der hohen Ausbildungsqualität im BFI seit vielen Jahren überzeugt und begeistert. Die professionelle Umstellung zum neuen vertiefenden und vernetzten Kompetenzunterricht war aus meiner Sicht erfolgreich. Auch die Abschlussprüfung in Form von vernetzten Fallbeispielen halte ich für eine gelungene Entwicklung “, meinte die Vorsitzende der Prüfungskommission WHR Dr.in Claudia KRISCHKA.

„Aufgrund der hohen Zufriedenheit während der Praktika konnten bereits mehr als die Hälfte der TeilnehmerInnen unmittelbar nach der Prüfung ihren Dienst in der Pflege antreten“, ergänzt der zuständige BFI-Servicecenterleiter Christoph GREINER.

Und der stellvertretende AMS RGS-Leiter Horst FRANZ meinte: „Es ist wichtig, bestens qualifiziertes und kompetentes Pflegepersonal in unserem Bezirk auszubilden. Die Vermittlungsquoten der letzten Jahre geben uns Recht. Aus diesem Grund ist es uns ein Anliegen, auch im kommenden Jahr diese äußerst erfolgreiche Bildungsmaßnahme  wieder mit dem BFI umzusetzen. Gesundheits- und Pflegeberufe bleiben auch weiterhin ein wesentlicher arbeitsmarktpolitischer Schwerpunkt.“

Ö3-Urkunde für das BFI Burgenland

13. September 2017

„Den Ö3-Slogan „Helfen ist wunderbar einfach“ hat sich auch das BFI Burgenland zu Herzen genommen und rasch die Ö3-Wundertüte bestellt“, erzählt BFI-EDV-Leiter Rudi Erkinger.

Nicht mehr benutzte Handys bzw. Smartphones wurden somit in eine wertvolle Spende verwandelt und mit diesem Spendengeld werden Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebenssituationen in Österreich unterstützt.

„Das Bewusstsein der BFI-MitarbeiterInnen, wie wichtig es ist, anderen Menschen in Notlagen zu helfen, wurde durch diese Aktion erneut gestärkt“, freut sich der stellvertretende Geschäftsführer des BFI, René Höfer.

Dank vieler Menschen in Österreich und Unternehmen wie das BFI Burgenland können jährlich eine Vielzahl an Mobilgeräten wiederverwertet und umweltgerecht entsorgt werden. Der Erlös fließt in die Soforthilfefonds der Caritas und Licht ins Dunkel. Außerdem werden Arbeitsplätze für Menschen mit geringeren Jobchancen geschaffen.

BFI-Marketingmanagerin Daniela Hacker: „Wir sind sehr stolz über den Erhalt dieser Urkunde und freuen uns, auf so einfache Weise vielen Menschen helfen zu können und werden diese Aktion natürlich auch im nächsten Jahr unterstützen.“

Foto v.li.: BFI-EDV-Leiter Rudolf Erkinger, BFI-Marketingmanagerin Daniela Hacker, stellvertr. Geschäftsführer BFI Burgenland René Höfer

BFI-Infostand auf der Inform in Oberwart

04. September 2017

Auch heuer war das Berufsförderungsinstitut (BFI) Burgenland, in Zusammenarbeit mit der Burgenländischen Konferenz der Erwachsenenbildung - BUKEB, wieder mit einem Informationsstand auf der Inform in Oberwart vertreten.

Das Bildungsinstitut informierte mit seinen Fachleuten über die gesamte Palette der insgesamt 300 verschiedenen Kursarten.

Hier wird es, wie die langjährige Erfahrung zeigt, nach ersten „Anbahnungsgesprächen“, in den nächsten Wochen noch konkrete Abschlüsse geben.

„Wir wollen den Bildungswilligen vor Augen führen, dass nicht nur die Auswahl für die verschiedensten Bereiche groß genug ist, sondern auch die Qualität im Vordergrund steht.

Die Anfragen bezogen sich vorwiegend auf die Berufsreifeprüfung und Lehre mit Matura.
Gerade hier hat das BFI eine langjährige Tradition und startet im Herbst wieder mit einem Vorbereitungskurs in Deutsch.

Natürlich müssen wir mit unserem Angebot zu den Leuten gehen. Dafür sind auch solche Großveranstaltungen geeignet“, sagt BFI-Servicecenterleiter Christoph Greiner.

BFI-Programme, die direkt für Betriebe und deren MitarbeiterInnen maßgeschneidert werden, inklusive Förderungsberatung und Beantragung durch das BFI, werden sowohl den Messebesuchern, aber in erster Linie auch den ausstellenden Firmen, angeboten.

 

BFI Frauenprojekt „Meine neue Perspektive“

23. August 2017

Auf Initiative von Frauen-Landesrätin Verena Dunst startete das BFI Burgenland im November letzten Jahres ein Projekt, das die (Re)Integration bzw. Neuorientierung von Frauen ins Berufsleben - nach Zeiten der Kindererziehung und Haushaltsführung - zum Ziel hatte.

BFI-Produktmanagerin Tanja Garber: „Das Projekt wurde inhaltlich so ausgerichtet, dass wir die Frauen dort abholen konnten, wo sie sich gerade befunden haben. Da sich die Frauen in ihrer Sozialisation, ihrem Bildungsweg aber auch im Alter unterschieden, galt es in der ersten Phase diese Diversitäten aufzuarbeiten. In weiterer Folge war es die Aufgabe der  TrainerInnen, gemeinsam eine Antwort auf folgende Frage zu erarbeiten: "Was kann ich und was will ich erreichen?" In verschiedensten Modulen wurden die Frauen intensiv auf den Wiedereinstieg vorbereitet. So lag der Fokus gezielt auf der Optimierung bereits vorhandener Fähigkeiten und dem Ausbau der Soft Skills in der Persönlichkeitsarbeit. Zusätzlich absolvierten die Frauen Qualifizierungsmodule zur Assistentin in der Gastronomie, in EDV und Deutsch.“

„Ein neuer Arbeitsplatz und die Reintegration am Arbeitsmarkt, nicht nur als Mittel der Unabhängigkeit, sondern als Vorsorgemaßnahme gegen Frauenarmut waren die vorrangigen Ziele in diesem Frauenprojekt. Ebenso wesentlich erscheint mir aber auch das neue Selbstbewusstsein, das gesteigerte Selbstwertgefühl und veränderte Sichtweisen bzw. Einstellungen mit dem die Frauen nun gestärkt den Herausforderungen des Alltags begegnen können“, so BFI-Projektleiterin Margot Bösenhofer.

Ergänzt wurde der theoretische Teil mit Exkursionen in Betrieben der Region sowie einem fünfwöchigem Betriebspraktikum. Erstmalig wurde in diesem Projekt eine Kinderbetreuung durch die „Kinderfreunde“ angeboten. Somit waren die Kinder unserer Teilnehmerinnen an den schul- und kindergartenfreien Tagen bestens versorgt.

Der Leiter der Regionalen AMS-Geschäftsstelle in Jennersdorf, Harald Braun, dazu: „Solch eine lange Maßnahme benötigt natürlich eine gewisse Vorarbeit, damit der entsprechende Erfolg erzielt werden kann. Für dieses Projekt kann auf jeden Fall eine erfolgreiche Bilanz gezogen werden, da bereits 4 Frauen vor Projektende eine Arbeitsstelle gefunden haben, drei Damen fixe Jobzusagen verzeichnen können und zwei Teilnehmerinnen im Herbst eine weiterführende Ausbildung beginnen werden. Ich bin wirklich positiv überrascht und stehe weiteren Projekten offen gegenüber.“

Das Projekt „Meine neue Perspektive“ wurde vor kurzem im BFI Jennersdorf von 10 engagierten Frauen erfolgreich abgeschlossen.

BFI Leader Projekt – Erneuerbare Energie für Kinder zum Anfassen

16. August 2017

Im Zuge des von Leader Südburgenland geförderten BFI-Projektes „Energieschaustrasse Südburgenland“ wurde ein Workshop zum Thema Erneuerbare Energie für Kinder zum Anfassen veranstaltet.

„Auf die Eingangsfrage, von wo denn der Strom für Heizung und Licht und Spielzeugeisenbahn komme, antwortete so manches Kind „Von der Sonne!“, was natürlich gleich näher untersucht werden musste. Zum Beispiel an der bunten Pinnwand oder beim Energie-Memory. Gekonnt schaffte es so die ausgebildete Kindergartenpädagogin die volle Aufmerksamkeit der Kinder für das Thema Energietechnik zu haben. Und weil auch ein Memory, das Basteln eines Windrades und eine Führung zu den innovativen Versorgungsystemen des BFI - Metallausbildungszentrums „Energie“ kostet, wurden die Kraftreserven bei einer gesunden Energiejause wieder aufgefüllt, berichtet BFI-MAZ-Leiter Ing. Christian Pelzmann.

BFI-Projektleiter DI (FH) Rene Bischof: „Ziel dieser erstmaligen und noch einzigartigen Veranstaltung ist es, den Fachkräftemangel, speziell in der Energietechnik, entgegenzuwirken und bei den Kindern Interesse für diese Thematik zu wecken. Dabei soll neben dem Berufsbild des Energietechnikers natürlich auch Bewusstsein für nachhaltige Energieversorgung geschaffen werden.“

„Ich war begeistert von dem großen Interesse und den bastlerischen Fähigkeiten der Kinder. Das bei den Erzählungen der Kinder zuhause bei Eltern und Familien das Thema noch eine viel größere Breite erfährt, ist ein zusätzlicher positiver Nebeneffekt.

Nachdem die Rückmeldungen und Erfahrungen von den Kindergartenpädagogen und Eltern sehr positiv ausfielen, sind in Zukunft weitere derartige Workshops geplant“, so Pelzmann.

    

BFI-HAZ Güssing – Erfolgreicher Lehrabschluss zur Tischlerin

09. August 2017

„Um die Wirtschaft erfolgreich zu gestalten, bedarf es bekanntlich guter Fachkräfte. Genau diese Qualifizierungen anzubieten, ist seit vielen Jahren das Ziel des BFI Burgenland.

In den BFI-Lehrwerkstätten bilden wir Lehrlinge im dualen System, eben bei uns im BFI und in der Berufsschule, aus.

Nach drei bis vier Jahren geht’s zur FacharbeiterInnenprüfung und dann ab in die Wirtschaft“, skizziert BFI-Landesgeschäftsführer Jürgen Grandits.

Seit 2005 werden, im Auftrag des AMS, im BFI Holzausbildungszentrum (HAZ) Güssing, die Berufe TischlerIn, ZimmererIn und LandschaftsgärtnerIn bzw. andere Berufe aus dem Gewerbebereich, mit ausgezeichneten Abschlussergebnissen, ausgebildet.

Die Nachfrage an guten Arbeitskräften ist nach wie vor vorhanden und wird in Zukunft noch steigen. Daher ist eine Fachausbildung mit bestandener Lehrabschlussprüfung ein bedeutsamer Schritt für einen zukünftigen Arbeitsplatz.

„Michelle Pichelhofer hat sich nach der Pflichtschule für eine Ausbildung zur Tischlerin entschieden. Sie hat kürzlich die Überbetriebliche Ausbildung im HAZ mit einer erfolgreich bestandenen Lehrabschlussprüfung abgeschlossen. Nun kann sie zuversichtlich in ihre berufliche Zukunft blicken“, so die verantwortliche BFI-Servicecenterleiterin Petra Weber.

BFI-HAZ-Ausbildungsleiter Karl Pandl: „Mit ihrer qualitativ hochwertigen Ausbildung gehört Frau Pichelhofer jetzt zu den Fachkräften, die auf dem Arbeitsmarkt gesucht werden. Wir freuen uns mit ihr und wünschen ihr für die Zukunft alles Gute.“

Hast auch Du Interesse? Dann melde Dich beim AMS Stegersbach oder beim BFI Güssing. Hier erhältst Du genaue Informationen.

BFI Frauenprojekt „Meine Chance – Handel und Tourismus“

02. August 2017

Auf Initiative von Frauen-Landesrätin Verena Dunst startete das BFI Burgenland im November 2016 ein Projekt, das die (Re-)Integration bzw. Neuorientierung von Frauen ins Berufsleben nach Zeiten der Kindererziehung und Haushaltsführung, zum Ziel hatte.

Die Lernangebote der unterschiedlichen Module haben die Frauen intensiv auf den Wiedereinstieg - speziell für die Branchen Handel und Tourismus - vorbereitet. So lag der Fokus gezielt auf der Optimierung bereits vorhandener Fähigkeiten und dem Ausbau der Soft Skills in der Persönlichkeitsarbeit.

„Ein neuer Arbeitsplatz und die Reintegration am Arbeitsmarkt, nicht nur als Mittel der Unabhängigkeit, sondern als Vorsorgemaßnahme gegen Frauenarmut waren die vorrangigen Ziele in diesem Frauenprojekt. Ebenso wesentlich erscheint mir aber auch das neue Selbstbewusstsein, das gesteigerte Selbstwertgefühl und veränderte Sichtweisen bzw. Einstellungen mit dem die Frauen nun gestärkt den Herausforderungen des Alltags begegnen können“, so Eva Andrsch-Raith MSc, eine der TrainerInnen in diesem Qualifizierungslehrgang.

Ergänzt wurde der theoretische Teil mit Exkursionen in der Region sowie einem dreiwöchigem Betriebspraktikum. Den Praktikumsbetrieben ist großes Lob auszusprechen, so Servicecenterleiterin Ingrid Stützner: „Ich bedanke mich bei allen Praktikumsbetrieben, die unsere Teilnehmerinnen bei der Umsetzung der erlernten Theorie in die Praxis unterstützt haben.

Das Projekt „Meine Chance – Handel und Tourismus“ wurde vor kurzem im BFI Neusiedl von 14 engagierten Frauen erfolgreich abgeschlossen.

Die erfolgreichen Absolventinnen Erika Achs (BFI Servicecenterassistentin), Ingrid Stützner (BFI Servicecenterleiterin), Herta Fuhrmann (Filialleiterin KIK GmbH), Eva Andrsch-Raith MSc (BFI-Trainerin)

BFI/LEADER-Projekt „care4me.NET“

28. Juli 2017

Hilfe für Alte & Kranke und deren Angehörige

Die Gemeinde Stinatz nimmt als eine von 5 Pilotgemeinden an dem von BFI Burgenland und Südburgenlandplus initiierten und aus EU LEADER-Mitteln finanzierten Projekt „care4me.NET“ teil.

Mit care4me.NET werden Vertrauenspersonen in der Gemeinde ausgebildet, die ihren MitbürgerInnen als erste Anlaufstelle vor Ort kostenlos und kompetent zur Verfügung stehen. Diese Personen sollen auch mithelfen, die Dorfgemeinschaft für die Anliegen der Pflegebedürftigen und ihrer Familien zu sensibilisieren – im direkten Gespräch ebenso wie durch den Einsatz von Social Media und Internet.

BFI-Projektverantwortlicher DI René Bischof: „Das BFI Burgenland übernimmt die Ausbildung der Vertrauenspersonen und unterstützt die Gemeinden bei der professionellen Projektumsetzung. Dabei wird auf die Bedürfnisse und Wünsche der Gemeinden zum Thema Pflegeberatung eingegangen.“

Bürgermeister Mag. Andreas Grandits und sein Team zeigten sich begeistert von der Hilfestellung, mit der immer komplexer werdenden Pflegethematik zurecht zu kommen. „Miteinander und Füreinander ist die Devise, denn die Dorfgemeinschaft ist unser soziales Netzwerk – und ohne gegenseitige Hilfe ginge gar nichts mehr“, so Grandits.

Weitere Informationen erhalten sie auf dem Gemeindeamt Stinatz und unter www.stinatz.gv.at.

Von links nach rechts. Bgm. Mag. Andreas Grandits (Gemeinde Stinatz), Karina Heitzer (Gemeinde Stinatz), Reinhard Wilfinger (BetterProjects! Consulting), Franz Kirisits (Gemeinde Stinatz), Sandra Stipsits (Gemeinde Stinatz), DI (FH) René Bischof (BFI)

BFI Frauenprojekt „Triumphieren“

26. Juli 2017

Auf Initiative von Frauen-Landesrätin Verena Dunst und in enger Kooperation mit dem AMS, führte das BFI Burgenland in Oberwart ein Projekt durch, das auf die (Re)Integration von Frauen ins Berufsleben abzielte.

Das Projekt hatte zum Ziel, ungelernte Hilfskräfte, arbeitssuchende Frauen, Schulabbrecherinnen, Wiedereinsteigerinnen mit Unterstützungsbedarf bei der beruflichen Wiedereingliederung, sowie Frauen, die Unterstützung vom AMS erhalten, durch individuelle Maßnahmen fit für den Arbeitsmarkt zu machen. Die Schwerpunkte waren auf die Region zugeschnitten.

BFI-Produktmanagerin Tanja Garber: „Vor allem Frauen im Alter von 50 plus haben es besonders schwer, in der Berufswelt (wieder) Fuß zu fassen. Die Berufsbilder der bereits ausgeübten Berufe oder Hilfstätigkeiten sind womöglich überholt und auch die Technik ist weit fortgeschritten - PC, Handy und andere IT-gestützte Arbeitsmittel sind vom heutigen Arbeitsalltag nicht mehr wegzudenken.“

 

Die arbeitsmarktpolitische Situation weist für erwerbslose Frauen in diesem Alter, gerade im dünn besiedelten, ländlichen Raum des Bezirkes Oberwart und den angrenzenden Gemeinden der Bezirke Güssing und Oberpullendorf, auf einen dringlichen Handlungsbedarf, hinsichtlich deren Orientierung, Motivation, Integration und Höherqualifizierung für den (Wieder-) Einstieg in den Arbeitsmarkt hin.

Schon die Inhalte des Projektes haben gezeigt, dass wir versucht haben, die Frauen da abzuholen, wo sie sich gerade befinden.

Alle haben eine unterschiedliche Geschichte in ihrem Leben, unterschiedliche Sozialisation, andere Bildungswege und auch beim Alter unterscheiden sich die Teilnehmerinnen.

Dies galt es in der ersten Phase aufzuarbeiten. In weiterer Folge war es die Aufgabe unserer Trainerinnen, gemeinsam eine Antwort auf die Frage "Was kann ich und was will ich erreichen?" zu erarbeiten.

Durch Bewerbungstraining, Aneignung bestimmter Qualifikationen und gezielte Aus- und Weiterbildung wurden Wege gesucht, um den gewünschten Job zu erhalten.

 

Wesentlich dabei war auch ein Gesundheits-, und ein Kompetenzencheck sowie eine gemeinsame  Arbeitsmarktanalyse.

Inkludiert waren, neben den beiden Schwerpunktrichtungen „Assistentin der Gastronomie (Küche/Service)“ und „Reinigung/Hygiene“ auch eine Grundausbildung in EDV, genau so wie Gastreferenten, die aus der Praxis berichten konnten, sowie Betriebspraktikas, um die Berufe und Betriebe kennen zu lernen.

5 Teilnehmerinnen konnten sich schon während des Projektes über eine Arbeitsaufnahme und somit über einen erfolgreichen Wiedereinstieg ins Arbeitsleben freuen.

LR Dunst freut sich über die abermals gelungene Kooperation: „Viele Frauen waren nach der Triumph-Schließung von der Arbeitslosigkeit betroffen. Vor allem für Frauen über 50 Jahren war es schwierig im Arbeitsmarkt wieder Fuß zu fassen. Das Projekt „Triumphieren 50 plus“ war eine gute Möglichkeit und bot eine neue Chance, um diesen Frauen Mut zuzusprechen.

 

Das Frauenreferat erhält auch in der Förderperiode 2014-2020 ESF-Gelder in der Höhe von 2,48 Millionen Euro. Zusätzlich konnte ich dieses Mal 400.000 Euro aus dem Additionalitätsprogramm ausverhandeln.

Mit ESF-Mitteln finanzierte Projekte haben zum Ziel, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern und Frauenarmut zu bekämpfen. Ältere Frauen, Frauen in Teilzeit und Alleinerzieherinnen im Burgenland sind stark von Armut bedroht. Deshalb bedürfen Frauen im ländlichen Raum einer sehr gezielten und speziellen Ansprache, um sie neu oder wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Nur Frauen, die in einem gut bezahlten Job arbeiten, sind gefeit vor Frauenarmut.

 

Bisherige Projekte haben gezeigt, wie diese Ziele erreicht werden können. In der Förderperiode 2007 bis 2013 hatte das Frauenreferat 1,75 Millionen Euro an ESF-Mitteln zur Verfügung. 597 Frauen wurden in unterschiedlichsten Projekten betreut. Knapp 46 Prozent davon wurden nachhaltig in den Arbeitsmarkt integriert.

Die Zahl der weiblichen Erwerbstätigen im Burgenland ist zwischen 2005 und 2013 um fast ein Fünftel gestiegen. Dafür verantwortlich sind einerseits die besseren Rahmenbedingungen für berufstätige Frauen, auf der anderen Seite spielen aber auch EU-Gelder - im Speziellen aus dem Europäischen Sozialfonds - eine wichtige Rolle.“

SchülerInnen der NMS Rudersdorf schnuppern im BFI

19. Juli 2017

„Woher sollen denn die jungen Leute wissen, wie der Arbeitsmarkt aussieht und wie das Arbeitsleben funktioniert, wenn sie nicht die Möglichkeit haben, Erfahrung durch „learning by doing“ zu sammeln“, stellt SC-Leiterin Petra Weber anlässlich der Exkursion der NMS Rudersdorf im BFI-Servicecenter Jennersdorf fest.

Nach einer kurzen Vorstellung der Lehrwerkstätten und der überbetrieblichen Lehrausbildung inklusive den Voraussetzungen, eine Lehre beginnen zu können, hatten die 23 SchülerInnen die Gelegenheit, sich ein Bild vom BFI Jennersdorf zu machen und vor allem auch aktiv tätig zu werden.

„Unter Anleitung unserer BFI-Trainer Klaus Siegl und Wolfgang Graef wurde in unserer betriebseigenen Elektro- und Metallwerkstatt ein Schlüsselanhänger aus Metall hergestellt“, erzählt BFI-Servicecenterassistentin Andrea Sifkovits.

Die selbstgefertigten Werkstücke durften selbstverständlich mit nach Hause genommen werden.

Nach einer Vormittagspause wurden die BesucherInnen mit einer Jause und Getränken vom BFI versorgt und konnten anschließend noch Lagerlogistik hautnah und praktisch erleben: mit einem fernsteuerbaren Bagger konnten sie nummerierte Schrauben einerseits einlagern und andererseits gezielt entnehmen. – Da kam der Spaßfaktor nicht zu kurz!

So entwickelte sich der Vormittag zu einem vollen Erfolg und die SchülerInnen konnten sich mit Werkstücken und ausführlichen Informationen, auch in Form von BFI-Foldern, verabschieden.

Übrigens: Für alle Polys und Schulen empfehlens- und nachahmenswert.