15 Jahre Pflegeausbildung im BFI Eisenstadt

22. Oktober 2018

Kürzlich haben 14 Absolventinnen mit großem Engagement und viel Fleiß ihren 1-jährigen Ausbildungslehrgang zur Pflegeassistentin am BFI Eisenstadt sehr erfolgreich abgeschlossen. Die Erfolge der Prüflinge sprechen für ihre Lernbereitschaft und Leistungsfähigkeit. Acht Absolventinnen freuen sich bereits über eine Fixanstellung im Pflegebereich.

Gesundheit ist das, was alle Menschen verbindet. Der Beruf als PflegeassistentIn ist einer der verantwortungsvollsten, weil sich die Menschen, die diese Hilfe brauchen, auf die fachliche Qualifikation und das nötige Maß an Menschlichkeit verlassen.

Individuelle Begleitung und Förderung jedes/r einzelnen Auszubildenden sind dem BFI Burgenland ebenso wichtige Anliegen, wie die Vermittlung einer hohen Fachkompetenz und der wertschätzende Umgang miteinander, sowie der Umgang gegenüber dem Klienten und Patienten.

Die Teilnehmerinnen erwarben sowohl im theoretischen als auch im praktischen Unterricht mit den Schwerpunktthemen „Grundzüge und Prinzipien der Akut- und Langzeitpflege einschließlich Pflegetechnik“ und „Grundzüge medizinischer Diagnostik und Therapie in der Langzeitversorgung einschließlich medizinischer Pflegetechnik“ das nötige Rüstzeug für ihre künftige Tätigkeit im Pflegebereich.

Seit dem Jahr 2003 wurden im BFI Eisenstadt, im Auftrag des AMS und der Bgld. Landesregierung elf Pflegeausbildungslehrgänge durchgeführt.

„Insgesamt haben in diesem Zeitraum 186 Personen die Ausbildung zur Pflegehilfe/Pflegeassistenz absolviert,“ berichtet BFI Bildungszentrumsleiterin Ingrid Stützner stolz.

Die erfolgreichen Absolventinnen mit den Prüferinnen Prüfungsvorsitzender WHR Dr. Ernst Gschiel

Und wieder gibt es einen Grund zum Feiern im BFI Mattersburg

12. Oktober 2018

Im Auftrag des Arbeitsmarktservice Mattersburg hat das BFI Burgenland vor mehreren Jahren in Mattersburg eine kaufmännische Übungsfirma mit der Möglichkeit den Lehrabschluss als Bürokauffrau nachzuholen eingerichtet.

Nun hat eine weitere Teilnehmerin der kaufmännischen Übungsfirma, Frau Natela Kienast am 19.09.2018 die Prüfungskommission von ihrem Können überzeugt und die außerordentliche Lehrabschlussprüfung mit gutem Erfolg bestanden.

Wir gratulieren recht herzlich und wünschen alles Gute für Ihre weitere Zukunft.

Foto v.li.: Bildungsberaterin Fr. Maria Ungersböck, Leiterin Bildungszentrum Mattersburg Fr. Renate Wolf-Houszka, Fr. Natela Kienast, RGS-Leiter AMS Mattersburg Hr. Markus Plattner

Selbstgebaute Palettenmöbel zum Geburtstag

04. Oktober 2018

Zum 25jährigen Jubiläum der sozialpädagogischen Wohngruppe für Jugendliche des SOS Kinderdorfs in Pinkafeld gab es vom BFI Oberwart ein besonderes Geschenk

 In einem Workshop mit Jugendlichen aus dem Jugend­berufs­zentrum des BFI Oberwart wurden im September an vier Halbtagen in der Werkstatt der „Paletteria“ in Loipers­dorf/Kitzladen Pal­ettenmöbel gebaut.

Wolfgang Dieck - der Inhaber der Firma und selbst Trainer - hat die Jugendlichen bei ihrem Vorhaben perfekt angeleitet und unter­stützt. Es wurde viel geschliffen, geschraubt und gestrichen und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen.

Die feierliche Übergabe fand am Dienstag, den 02.10.2018 um 10:00 Uhr im Jugendhaus Pinkafeld statt. Die Palettenmöbel haben einen guten Platz gefunden und alle BewohnerInnen sowie die MitarbeiterInnen sind vom Ergebnis begeistert.

„Eine wunderschöne Überraschung, die noch dazu perfekt gepasst hat, da unsere alten Plastikmöbel schon in die Jahre gekommen waren,“ strahlt Sandra Latka, die pädagogische Leiterin der Wohngruppe.

„Wir sind sehr beeindruckt von der Leistung unserer Jugendlichen und davon überzeugt, dass die Herstellung von nachhaltigen Produkten zu einem gemeinnützigen Zweck auch einen bleibenden Lernerfolg bei den jungen Menschen bringt,“ sagen die Kurskoordinatorinnen Anneliese Marth, Andrea Freitag und Doris Typolt.

„Ein schönes, symbolisches Zeichen für jahrelange gute Zusammenarbeit zwischen der Jugendwohngruppe des SOS Kinderdorfs und den Jugendlichenprojekten des BFI,“ nennen auch Christoph Greiner, Servicecenterleiter des BFI Oberwart und Mag. Marek Zeliska, Leiter des SOS-Kinderdorfs in Pinkafeld die Schmuckstücke, die nun die Terrasse des Jugendhauses zieren.

Interreg-Projekt “INNOVET”: Partnerkonsortium entwickelt und erprobt Maßnahmen gegen Facharbeitermangel

25. September 2018

Kooperation zwischen Österreich und Slowenien für praxisnahe Berufsausbildung

Interreg-Projekt „INNOVET“: Partnerkonsortium entwickelt und erprobt Maßnahmen gegen Facharbeitermangel

Fachkräftemangel, mäßiges Image der Lehrberufe und die oft genannte Modernisierung der Dualen Berufsausbildung ist nicht nur in Österreich ein aktuelles Thema – auch in Slowenien werden Maßnahmen gesucht, um mehr junge Menschen für defizitäre Berufsbilder zu begeistern. Das Interreg-Projekt „INNOVET“ fördert durch die Kooperation von Partnern aus Bildung, Wirtschaft und Politik die Entwicklung innovativer Lösungsansätze.

„Die Lehrausbildung für Schweißer innovativ, attraktiver und praxisnäher gestalten, das Image der Lehrausbildung im Metallbereich verbessern und damit den Facharbeitermangel in der Österreichisch-Slowenischen Grenzregion nachhaltig bekämpfen – wir haben uns mit dem Projekt große Ziele gesteckt“, so der Geschäftsführer des Berufsförderungsinstituts Burgenland, Jürgen Grandits, der das Projekt gemeinsam mit Projektpartnern und Unterstützern bei einer Pressekonferenz am 25.09.2018 im BFI-Metallausbildungszentrum in Großpetersdorf präsentiert. „Im Rahmen des Projektes wird insbesondere auf die Steigerung der praxisnahen Ausbildung in Pilotklassen, aber auch auf Informationskampagnen, pädagogische und fachpraktische Ausbildungen für zukünftige Lehrlingsausbilder sowie die Einbettung innovativer Ansätze wie e-learnings gesetzt.“

Gemeinsam mit dem steirischen e-learning-Spezialisten bit media e-solutions GmbH, der slowenischen regionalen Wirtschaftskammer Štajerska, dem Schulzentrum Ptuj und der slowenischen Niederlassung des Kranbauers Palfinger entwickelt und implementiert das Berufsförderungsinstitut Burgenland über die nächsten 3 Jahre Maßnahmen zur modernen, praxisbezogenen und attraktiven Gestaltung der Schweißtechnik.

„Wir wollen Jugendliche dazu motivieren, sich für Lehrlingsberufe zu interessieren. Spezifische Betonung wird dabei auf Schweißer als regional defizitäre Gruppe gelegt. Wir wollen durch das Projekt auch zur Verbesserung des Systems der dualen Ausbildung beitragen und somit entscheidend auf die langfristige Lösung des grenzüberschreitenden Problems des Fachkräftemangels in der lokalen Wirtschaft einwirken“ erklärt Aleksandra Podgornik, Direktorin der slowenischen regionalen Wirtschaftskammer Štajerska. „Da es sich hierbei um ein grenzüberschreitendes Problem handelt, ist es nach unserer Auffassung von strategischer Wichtigkeit, dieses mit der vereinten Kraft der europäischen Kooperation anzugehen, damit wir alle auch in Zukunft konkurrenzfähig am globalen Markt auftreten können.“

Initiiert wurde das Projekt durch das österreichische AußenwirtschaftsCenter der WKO in Ljubljana. „Die Zahl der Unternehmen, die vor der großen Herausforderung stehen qualifizierten Nachwuchs für Facharbeiterpositionen zu finden, steigt auf beiden Seiten der Grenze. Ein Grund mehr, Lösungsansätze auch grenzüberschreitend und interdisziplinär zu erarbeiten. Dabei setzen wir mit dem Projekt ganz klar auf die Steigerung der Attraktivität einer Berufsbildung für potentielle Lehrlinge in der Region als Alternative zur Arbeitsmigration“, betont Paul Olynec, Projektmanager am AußenwirtschaftsCenter und Projektkoordinator in INNOVET.

Für Slowenien, wo die theoretische und praktische Berufsausbildung aktuell fast ausschließlich in Schulen stattfindet, stößt das Projekt auch auf viel Neuland.

Oton Mlakar, Direktor des Schulzentrums Ptuj: „Gemeinsam mit den Partnern entwickeln wir im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten ein Curriculum, dass an die Bedürfnisse von Unternehmen angepasst ist und den Schülern damit einen reibungslosen Transfer von der Ausbildungs- in die Arbeitswelt ermöglicht. Mentoren in Unternehmen und Lehrer in der Berufsschule teilen sich in dem Projekt die Verantwortung für den Lernfortschritt der Schüler, die sowohl im Unternehmen als auch in der Schule ausgebildet werden.“

Eine Verbesserung der Qualifikation slowenischer Berufsschüler erwartet man sich durch das Projekt bei der 700 Mitarbeiter zählenden slowenischen Niederlassung von Palfinger. „Den Schülern hier fehlt es meist an praktischer Erfahrung, sie sind daher auf dem Arbeitsmarkt weniger wettbewerbsfähig als Lehrlinge in Österreich, die ihre Berufsausbildung abgeschlossen haben“, erklärt der technische Leiter des Werkes in Maribor, Danilo Slana. „In unseren slowenischen Betrieben beginnen junge Facharbeiter zwischen dem 27. und 30. Lebensjahr, völlig unabhängig zu arbeiten. In Österreich passiert das bereits mit 20 bis 22 Jahren", so Slana.

Essentiell für die Attraktivität der Ausbildung ist eine umfassende Modernisierung auch abseits der Curricula: „Hier bringen wir mit völlig neu entwickelten e-learning-Inhalten im Zuge von blended learning sowie interaktiven online-Plattformen erhebliche Neuerungen für angehende Schweißer ein. Die Ausbildung wird dadurch zeitgerecht und um vieles flexibler und ansprechender gestaltet“ so Wolfgang Schaffer, Prokurist und Senior Project Manager bei bit media.

Das Projekt „INNOVET“ wird im Rahmen des „Kooperationsprogramms Interreg V-A Slowenien-Österreich“ vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert.

 

Zukunft 4.0 – Lehrling trifft Wirtschaft

24. September 2018

Das BFI Mattersburg und die Berufsschule Mattersburg öffneten am 21.September unter dem Motto "Zukunft 4.0 - Lehrling trifft Wirtschaft" ihre Türen für Geschäftspartner, Jugendliche und alle Interessierten der Aus- und Weiterbildung.

Im gesamten BFI-Bildungscenter und den Werkstätten der Berufsschule stellten Lehrlinge Arbeitsabläufe und Projekte ihrer Berufssparten vor. Neben der Besichtigung der Räume und Ausstattung sowie dem gegenseitigen Austausch, hatten die Besucher die Möglichkeit, ihre handwerklichen Fähigkeiten bei praktischen Übungen im Stationsbetrieb zu testen.

Karl Kruisz, Direktor der Berufsschule Mattersburg, freut sich über die gute Zusammenarbeit im Hause und lobt das hohe Niveau der Ausbildungen.

„Die Nachfrage an gut ausgebildeten FacharbeiterInnen steigt ständig. Die Symbiose zwischen der Ausbildung im BFI Mattersburg und der Berufsschule Mattersburg ist ein Erfolgsgarant für die Ausbildung der Jugendlichen. Vor Ort erhalten die TeilnehmerInnen, in der vom Arbeitsmarktservice finanzierten überbetrieblichen

Lehrlingsausbildungen, ein breitgefächertes fachtheoretisches Wissen, gepaart mit grundlegenden praktischen Kompetenzen in den Berufen Gebäude- und Installationstechnik, Ökoenergietechnik, Mechatronik und Automatisierungstechnik“, ergänzt Markus Plattner, Leiter des AMS Mattersburg.

Insgesamt wurden 14 Lehrgänge in den Ausbildungszweigen Mechatronik und Ökoenergietechnik mit 210 Lehrlingen seit 2008 im BFI Mattersburg durchgeführt. Insgesamt 91 Lehrlinge haben die Lehrabschlussprüfung erfolgreich bestanden, davon 16 Lehrlinge mit Auszeichnung.

119 Lehrlinge wurden vermittelt oder können eine Arbeitsaufnahme vorweisen, freut sich die Leiterin des Bildungszentrum Mattersburg, Renate Wolf-Houszka.

„Es freut uns, dass so viele regionale und überregionale Unternehmen und Partnerbetriebe unserer Einladung unter den Motto „Lehrling trifft Wirtschaft“ Folge geleistet haben und die Möglichkeit wahr genommen haben, sich zu präsentieren und ihre zukünftigen FacharbeiterInnen kennenzulernen“, resümiert der stv. Landesgeschäftsführer, René Höfer.

Landtagspräsident Christian Illedits begrüßte die gemeinsame Initiative der Berufsschule, des BFI und der Unternehmen und wertete es als einen wichtigen Schritt, um dem Facharbeitermangel entgegenzuwirken. Er hob die führende Rolle des Burgenlandes im Bereich der Dualen Ausbildung hervor und fordert, der Lehrlingsausbildung den gebührenden Stellenwert einzuräumen. Der große Bedarf an Fachkräften verlange nach einem mehrstufigen Maßnahmenplan.
„Wenn wegen Facharbeitermangels die Auftragslage bei Weitem nicht erfüllt werden kann, müssen wir mit kurzfristigen Maßnahmen wie zum Beispiel der verkürzten Lehre und überbetrieblichen Qualifikationsmaßnahmen dem akuten Mangel rasch entgegensteuern. Dabei gilt es aber, den derzeit hohen Qualitätsstandard in der Ausbildung zu erhalten.“

 

 

“Learn German” – Lerne Deutsch am BFI Burgenland

22. August 2018

Deutsch lernen steht ganz oben auf der Liste von Menschen, die dauerhaft in Österreich bleiben wollen. Menschen, die sich integrieren, wollen so schnell wie möglich die deutsche Sprache lernen, um Teil der Gesellschaft zu werden.

Das betrifft einerseits das private Umfeld, damit soziale Kontakte geknüpft und Freunde gefunden werden können, andererseits ist der Spracherwerb auch ein Garant für zukünftige Jobaussichten.

  • In zertifizierten Sprachkursen des BFI Burgenland erwerben die KursteilnehmerInnen auf unterschiedlichen Sprachniveaus (A1, A2, und B1) ihre Deutschkenntnisse
  • Die Beurteilung erfolgt nach dem Europäischen Referenzrahmen (GER), um Sprachzertifikate untereinander vergleichbar zu machen
  • folgende Sprachniveaus werden am BFI im Rahmen der Integrationsvereinbarung angeboten:
    Sprachniveau: A1 (Anfänger), A2 (Grundlegende Kenntnisse), B1 (Fortgeschrittene Sprachverwendung)
  • Personen mit sehr guten Deutschkenntnissen können am BFI Burgenland die Integrationsprüfung A2 und Integrationsprüfung B1 auch ohne Kurs ablegen.

 

Sämtliche Kurstermine sind auf der Website ersichtlich: www.bfi-burgenland.at

 

Lehre mit Matura – Mit Ehrgeiz in die Zielkurve

04. Juli 2018

Am 28. Juni 2018 fand für zwölf KandidatInnen an der HAK Eisenstadt der vorletzte Teil der Reifeprüfung im Modell Lehre mit Matura statt. Alle KandidatInnen konnten vor der Prüfungskommission mit tollen Leistungen überzeugen und freuen sich über ihren erfolgreichen Abschluss.

BFI-Landesgeschäftsführer Jürgen Grandits: „Das Modell „Lehre mit Matura“ wird im Auftrag von Bund und Land in Form einer Zusatzausbildung zur Lehre angeboten. Im Süden des Landes kooperiert das  BFI seit 2009 äußerst erfolgreich mit der Informatikabteilung der HTL Pinkafeld.“

„Die Zusammenarbeit und Vorbereitung auf die Teilprüfung in Wirtschaftsinformatik verläuft seit Jahren äußerst professionell. Wir bündeln all unsere Kräfte, um ein tolles Ergebnis für unsere Lehrlinge zu erreichen. Und der Erfolg gibt uns auch heuer wieder recht,“ ergänzt der Oberwarter BFI-Bildungszentrumsleiter Christoph Greiner.

„Das Land Burgenland hat gemeinsam mit den Sozialpartnern in den vergangenen Jahren seinen bildungspolitischen Maßnahmen einen besonderen Schwerpunkt auf Jugendausbildung gelegt – egal ob Lehre oder Schule. Lehre mit Matura ist eine Kombination davon.

„Die Lehrausbildung bringt jene Facharbeiter hervor, die von den Unternehmen händeringend gesucht werden und ‚Lehre mit Matura‘ ermöglicht zusätzliche Aufstiegschancen. ‚Lehre mit Matura‘ ist deshalb ein ganz großes Ausrufezeichen im Lebenslauf! Erfahrungsgemäß haben Lehrlinge mit Matura hervorragende Jobchancen. Daher ist es unser Ziel mehr junge Burgenländerinnen und Burgenländer für diese Ausbildung zu begeistern“, erklärt der Präsident der burgenländischen Arbeiterkammer, Gerhard Michalitsch.

 

Gratulation unseren “frischgebackenen Heimhelferinnen”!

29. Juni 2018

„Es ist wieder mal so weit - verdient halten alle 13 Teilnehmerinnen der Ausbildung Heimhilfe das Abschlusszeugnis in ihren Händen.“ verlautet das BFI Ausbildungsteam Gesundheitsberufe.

BFI-Servicecenterleiter Christoph Greiner zu den Details: „Der Lehrgang dauerte 15 Wochen, davon 200 Unterrichtseinheiten theoretische Ausbildung und 200 Stunden Praxis im ambulanten, stationären und teilstationären Bereich. Mit Rücksicht auf das familiäre Umfeld ist es herausfordernd die komplexen Ausbildungsinhalte - wie Grundpflege, Pharmakologie, Gerontologie, Haushaltsführung, Recht usw. - zu erlernen und in die Praxis umzusetzen.“

Am 18. Juni 2018 überzeugten die Teilnehmerinnen im BFI in Oberwart mit ihrem Wissen und können nun die Berufsbezeichnung „Heimhelferin“ führen.

Der Großteil der Teilnehmerinnen im Alter zwischen 18 und 45 Jahren werden in den nächsten Wochen in ihr neues Berufsleben starten.

„Es ist wichtig, bestqualifiziertes und kompetentes Pflegepersonal in unserem Bundesland auszubilden. Gesundheits – und Pflegeberufe bleiben auch weiterhin ein wesentlicher arbeitsmarktpolitischer Schwerpunkt.“ ergänzt BFI Landesgeschäftsführer Jürgen Grandits.

Wenn auch Sie Interesse an dieser Ausbildung haben - der nächste Kurs startet am 01. Okt. 2018 - die Infotage finden am 23. Aug. 2018 und 07.Sept. 2018 im BFI in Oberwart statt.

BFI Übungsfirma Wohnstudio Pannonia GmbH, Mattersburg

26. Juni 2018

Auch heuer bildet das BFI Burgenland im Auftrag des Arbeitsmarktservice Burgenland in Mattersburg wieder Bürokauffrauen aus.

Lernen mit Praxis

Die 12-Personen-Gesamtgruppe der BFI-Übungsfirma wird aufgeteilt und arbeitet praxisorientiert in Kleingruppen unter Anleitung von Fachtrainerinnen in den Bereichen Personalverrechnung, Buchhaltung und Sekretariat.

Vielseitiger Unterricht

Neben der Vorbereitung auf die Lehrabschlussprüfung und dem „Tagesgeschäft“ in den Bereichen Buchhaltung, Personalverrechnung, Fakturierung und Sekretariat, das in der Übungsfirma - wie in jeder anderen Firma - anfällt, lernen die Teilnehmerinnen Business Englisch und warten selbstständig die Website der kaufmännischen Übungsfirma.

Zusätzlich ist ein ausbildungsbezogenes Praktikum von einer bis maximal vier Wochen in die Ausbildung integriert und frei wählbar.

Es gibt auch die Möglichkeit der Norm-Prüfungen in Buchhaltung und Personalverrechnung für Wiedereinsteigerinnen.

Bereits zum zweiten Mal haben heuer am 20. Juni 2 Teilnehmerinnen die Lehrabschlussprüfung erfolgreich bestanden.

v. l.: Markus Plattner (RGS-Leiter AMS-Mattersburg), Carmen Frank (Absolventin), Herta Maiz (Absolventin), Renate Tomassovits (Stv. Leiterin AMS-Mattersburg), Renate Wolf-Houszka (SC-Leiterin BFI-Mattersburg)

Die Erfolgsgeschichte der MechatronikerInnen geht weiter

25. Juni 2018

Das Berufsförderungsinstitut Mattersburg hisst erneut die weiße Fahne!

 Nach den durchwegs erfolgreichen Abschlüssen der Mechatronik-Lehrlinge am BFI Mattersburg Anfang des Monats, fand unter Mitwirkung von Landtagspräsident Christian Illedits, BFI-Landesgeschäftsführer-Stellvertreter René Höfer und AMS-Regionalstellenleiter Markus Plattner eine Zertifikatsverleihung an die Absolventen statt.

Illedits nutzte diesen feierlichen Rahmen um auf die Notwendigkeit und die Qualität der überbetrieblichen Lehrlingsausbildung hinzuweisen: „Trotz der positiven Entwicklung des Arbeitsmarktes, finden nicht alle Interessierten auch tatsächlich eine geeignete Lehrstelle. Es ist unsere soziale Pflicht, die Jugend auf ihrem Weg in ein erfolgreiches Berufsleben zu unterstützen,“ so der Präsident. Und weiter: „Jahr für Jahr stellen die hohen Abschlussquoten und Vermittlungsraten einen ansprechenden Unterricht auf hohem Niveau unter Beweis.“

„Die MechatronikerInnenausbildung im BFI Mattersburg ist eine Erfolgsgeschichte. Sie begann im Oktober 2011 als überbetriebliche Ausbildung im Auftrag des AMS mit der ersten Gruppe von 12 Lehrlingen. Bald danach – im Dezember 2011 – kam eine FacharbeiterInnenintensivausbildung, die im Oktober 2013 mit einer erfolgreichen Lehrabschlussprüfung endete. Seither nimmt das BFI, im Auftrag des AMS beziehungsweise des Landes Burgenland, jeweils Anfang Dezember mindestens weitere 12 Lehrlinge auf –  seit 2014 befinden sich darunter vermehrt weibliche Lehrlinge.

„Immerhin haben wir im BFI Burgenland insgesamt ca. 200 Lehrplätze an fünf Standorten des Landes und bilden etwa 20 Lehrberufe aus. Die Ausbildung im BFI Burgenland ist ein wichtiger Grundstein für die berufliche Zukunft der Jugendlichen. Im Rahmen der Ausbildung wird nicht nur auf eine fundierte fachliche Qualifikation, sondern auch auf eine umfassende sozialpädagogische Betreuung Wert gelegt. Die Prüfungsergebnisse der Lehrabschlussprüfungen und die Jobzusagen sprechen für sich. Im Dezember 2018 starten wir erneut mit einem ersten Lehrjahr. InteressentenInnen können sich bereits beim AMS Mattersburg melden.“, meint stv. BFI-Landesgeschäftsführer René Höfer.

„Gerade die MechatronikerInnenausbildung mit ihrer gewaltigen Bandbreite kann nur mit Hilfe von wissbegierigen und lernwilligen Jugendlichen sowie engagierten und motivierten TrainerInnen derart erfolgreich durchgeführt werden. Die Ausbildung im neuen Modullehrberuf Mechatronik mit Hauptmodul Automatisierungstechnik und Spezialmodul SPS erleichtert unseren AbsolventenInnen den Einstieg ins Berufsleben, da FacharbeiterInnen dieser Ausbildung sehr gefragt sind “, sagt BFI-Koordinatorin Ing.in Irene Szokoll.

Herbert Ohr, Innungsmeister der Mechatroniker im Burgenland, ist von der ausgezeichneten Qualität der vom AMS geförderten Überbetrieblichen Lehrwerkstätte im BFI sehr beeindruckt.

„Fachkräfte sind gefragt und es ist sehr erfreulich, dass die Absolventen dieser erfolgreichen Ausbildung bereits konkrete Jobangebote in der Tasche haben“, sagt Markus Plattner, Geschäftsstellenleiter AMS Mattersburg. Weiters freut sich Plattner, dass ab Dezember 2018 wieder ein neuer Lehrgang startet und somit 12 Jugendliche die Chance wahrnehmen können, die Ausbildung zum/zur MechatronikerIn im BFI zu absolvieren.

Mit großem Stolz präsentiert das BFI die Ergebnisse der diesjährigen Lehrabschlussprüfung: Alle 7 Ausgebildeten haben die Lehrabschlussprüfung bestanden und wir freuen uns besonders über einen guten und einen ausgezeichneten Erfolg. Drei weitere Lehrgangsteilnehmer wurden bereits während ihrer Ausbildung an Betriebe vermittelt. Das kann sich sehen lassen!

"Das BFI-Team arbeitet stets an der Qualitätsoptimierung. Diese tollen Prüfungsergebnisse sind erneut Motivation für die Zukunft und zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind!“, freut sich die Leiterin des Bildungszentrums Renate Wolf-Houszka.

 

Foto v.li.: Ingrid Salamon (Bürgermeisterin von Mattersburg), Dino Alihodzic, Christian Illedits (Landtagspräsident), Florian Kraut, Christopher Böröcs, Markus Plattner (Leiter AMS-Mattersburg), Tobias Reimer, Thomas Brodträger, Robert Stricker, Rene Höfer (stv. BFI-Landesgeschäftsführer), Dominik Ehrenhammer, Renate Wolf-Houszka (BFI-Bildungszentrumsleiterin Mattersburg)