Interessante BFI-Kooperation

22. März 2017

„Wir versuchen in unseren Qualifizierungen und beruflichen Orientierungen sehr praxisorientiert zu arbeiten und real verwendbare Produkte zu erzeugen.
So geschehen unlängst im BFI Mattersburg, bei einer, vom AMS organisierten Kooperation mit den Veranstaltern eines „Fashion Picknicks“, wofür alte Möbel neu designed wurden“, erzählt BFI-Landesgeschäftsführer Peter Maier begeistert.

Zu diesem Zweck wurde in einem, von AMS beauftragten und vom BFI Mattersburg durchgeführten, Berufsorientierungsprojekt, intensiv zusammengearbeitet.

BFI-Servicecenter-Leiterin für Mattersburg, Renate Wolf-Houszka erklärt die Abläufe: „Die beim Fashion Picknick ausgestellten Werke wurden von unseren jungen Frauen und Männern des Projektes, zwischen 16 und 25 Jahren, die über keine abgeschlossene Berufsausbildung verfügen, oder die Schule/Lehre abgebrochen haben, jedoch großes Interesse an einem handwerklichen Beruf haben, produziert.“

AMS-Mattersburg-Leiter Markus Plattner ist zu hundert Prozent davon überzeugt, dass die jugendlichen AMS-Kund/innen von ihrer Teilnahme profitieren: "Qualifizierung ist eines der wichtigsten Kriterien, um am Arbeitsmarkt nachhaltig Fuß zu fassen.
Weil es einem realistischen Berufsalltag sehr nahe kommt, ist das BFI-Berufsorientierungsprojekt, mit seiner praxisnahen Kursführung, ein sinnvoller, erster Schritt in Richtung Lehrausbildung."

„Es freut mich sehr, dass wir ein Praxisprojekt wie dieses insofern unterstützen können, als dass die produzierten - sozusagen upgecycelten - Werke nicht nur zur Schau gestellt werden, sondern womöglich auch neue Besitzer finden und die KursteilnehmerInnen dadurch positives Feedback bekommen“, so Picknick-Veranstalterin May-Britt Alróe-Fischer.

Mit dem BFI upcyceln

Ist denn das möglich? In halber Zeit zum Lehrabschluss im BFI

15. März 2017

Zum Lehrabschluss mit dem BFI

„Es besteht, nach dem Berufsausbildungsgesetz, in Österreich die Möglichkeit, zur Lehrabschlussprüfung anzutreten, ohne dass man zuvor eine Lehre im Betrieb absolviert hat“, stellt BFI-Landesgeschäftsführer Peter Maier fest.

„Natürlich ist das an verschiedene Voraussetzungen geknüpft. Einerseits muss man zum Zeitpunkt der Prüfung mindestens 18 Jahre alt sein und andererseits nachweisen können, dass man die Fähigkeiten und Fertigkeiten erlangt hat, um die Lehrabschlussprüfung auch positiv absolvieren zu können – und die kriegt man am Leichtesten in einer so genannten Facharbeiter/innen-Intensivausbildung, wie wir sie im BFI in mehreren Lehrberufen anbieten“, so Maier.

BFI-Produktmanagerin Tanja Garber: „Hier ist der Vorteil, dass wir wirklich gezielt ausbilden können und uns ausschließlich auf die Lehrinhalte konzentrieren, weil ja bei uns nicht der Kunde vor der Tür steht und auf das fertige Produkt wartet. Deshalb können wir - eben für Erwachsene, die ja eine gewisse Reife mitbringen und mitten im Leben stehen - die Inhalte in der halben Zeit vermitteln. Danach wird um außerordentliche Zulassung zur Lehrabschlussprüfung angesucht, die von der Lehrlingsstelle der Wirtschaftskammer abgenommen wird.“

Es besteht also die Möglichkeit für Erwachsene, die es in ihrer Jugend versäumt hatten, den Lehrabschluss in kürzerer Zeit nachzuholen und damit einen besseren Job zu kriegen, mehr zu verdienen und nicht auszupendeln oder gar abwandern zu müssen.

„Das AMS, als Auftraggeber, übernimmt nicht nur die Ausbildungskosten, sondern finanziert auch einen so genannten Beitrag zur Deckung des Lebensunterhaltes, also eine Art Gehalt für die auszubildenden Teilnehmer/innen, die auch voll sozialversichert sind.

Innerhalb der Ausbildung haben wir auch eine Sozialbetreuung, die sich um die „täglichen Wehwehchen“ kümmert, damit sich unsere Ausbildner/innen in aller Ruhe auf die Vermittlung der Inhalte konzentrieren können.

Darüber hinaus kümmern wir uns am Ende der Qualifizierung auch um die Vermittlung auf einen Arbeitsplatz, indem wir Bewerbungstraining machen und Kontakte zu Betrieben herstellen“, schließt Maier.

BFI-Leader-Projekt: „Energieschaustraße“

08. März 2017

„Das Berufsförderungsinstitut Burgenland hat im Rahmen des Programmes „Leader“, in den letzten Jahren, das Projekt „Energieschaustraße Mittelburgenland“ erfolgreich durchgeführt.

In diesem Projekt werden seit dem Jahr 2000 kontinuierlich nachhaltige Erneuerbare Energiestandorte mit hoher regionaler Wertschöpfung und energieeffiziente Lösungen international aufgegriffen. Daraus werden Bildungsprogramme für unterschiedliche Zielgruppen entwickelt, wobei immer wieder internationale Strömungen und Trends diskutiert werden“, schildert BFI-Koordinator Jürgen Grandits.

DI (FH) Rene Bischof, BFI-Projektbetreuer ergänzt: „Im Jahr 2016 wurde damit begonnen, dieses erfolgreiche Projekt auf das Südburgenland auszudehnen und die „Energieschaustraße Südburgenland“ ins Leben zu rufen.

Nachdem bereits einige nachhaltige Standorte dafür gefunden wurden, gilt es nun die Energien zu bündeln, um das Thema Erneuerbare Energien in Zeiten des Klimawandels und einer erforderlichen Anpassung daran, wieder wachzurufen und in der Gesellschaft weiter zu verankern.“

Dabei ist es nicht nur erforderlich, das Thema für die BürgerInnen attraktiv zu gestalten, sondern es soll bei der heutigen medialen Vielfalt, der gesellschaftlichen Abstumpfung gegenüber Umweltthemen sowie dem Grossangebot an Freizeit- und Bildungsmöglichkeiten, eine an die Region angepasste, neue Strategie für ein zeitgemäßes Bildungstourismusangebot entwickelt werden.

Die Vernetzung von Erneuerbarer Energie und Umwelt mit den Bereichen Kunst, Kultur und Kulinarik spielt hierbei eine bedeutende Rolle. Neben dem Aufbau eines Exkursionsprogramms, das diese Themenbereiche ausgewogen miteinander verbindet, liegt ein Schwerpunkt in der Abklärung des Bedarfs für die regionale Wirtschaft in den Bereichen Erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Bildung und Öffentlichkeitsarbeit.

Im Vordergrund stehen, bei allen Aktivitäten der Energieschaustraße, immer der Erfahrungsaustausch sowie die Bewusstseinsbildung im Bereich nachhaltiger Energielösungen.
Zusätzlich soll das zukunftweisende Angebot als Grundlage und Ergänzung für Aus- und Weiterbildung genutzt werden können.

Weiterführende Links
http://www.energieschaustrasse.at/
https://www.facebook.com/pages/Energie-Schau-Strasse/821139024574243/

BFI-Burgenland: E-learning in kongenialer Partnerschaft

03. März 2017

e-learning im BFI

„bfi-kurse.at goes online“

„Ein Bildungsinstitut muss nicht nur ständig seine Inhalte und Abläufe anpassen, sondern auch von Zeit zu Zeit über Lernmethoden und gezieltes Lernmanagement nachdenken“, stellt BFI-Landesgeschäftsführer Peter Maier fest. „E-Learning ist ein sehr sozialer Zugang, da das Wissen breiten Schichten zu einem niedrigen Preis zur Verfügung gestellt werden kann.
Heute wachsen alle mit Handys, Tablets, Laptops und ähnlichem auf, so dass wir uns mit unseren Inhalten dem anzupassen haben und - bildlich - in die Geräte der bildungswilligen KundInnen schlüpfen.“ So der BFI-Landesgeschäftsführer weiter.
„Seit Jahren ist es Gang und Gebe, dass an Schulen und Universitäten bzw. Fachhochschulen Lernsequenzen mittels e-learning vermittelt werden. Das haben wir uns zu Nutze gemacht und einen erfahrenen Partner aus diesem Bereich an Land gezogen: die ELT E-Learning Trainings GmbH, die in den letzten beiden Jahren den prestigeträchtigen e-learning-Award erhielt und damit mehr als nur bewiesen hat, dass sie in diesem Bereich der kompetente Ansprechpartner für e-learning im Sinne von Weiterbildung ist. Damit kann man ideal, neben Beruf und Familie, lernen, wann und wo man will, schafft sich ein weiteres Fundament für die berufliche Zukunft und erwirbt sich ein anerkanntes BFI-Zertifikat“, so Maier.

Warum aber, macht das BFI jetzt e-learning Kurse, was soll es bringen und wie geht‘s?
Dazu der Geschäftsführer von ELT, Prof. Mag. Dr. Michael Schermann: „Die von uns gemeinsam gegründete und jahrelang entwickelte Lernplattform www.bfi-kurse.at ist der Garant für hochwertige, interaktive und multimedial aufgebaute e-learning Produkte. Wir wollten ein Produkt schaffen, dass nicht mehr kostet als ein Buch und das daher für jedermann erschwinglich und zugänglich ist.“
Jede Frau und jeder Mann, egal welchen Alters und mit welcher Vorqualifikation, kann sich mit unseren interaktiven, multimedialen Kursen in folgenden Bereichen weiterbilden:
• MS Office
• Unternehmensführung & Management
• Leadership & Personal
• Buchhaltung & internationales Rechnungswesen
• Marketing & Verkauf
• Controlling & Finanzen

Derzeit bieten wir rund 108 e-learning-Kurse mit einem Lernaufwand zwischen 20 und 50 Stunden an. Hochqualifizierte Manager, Praktiker und Autoren aus der Wirtschaft sind „unser geniales Wissen“ für den Erfolg unserer e-learning-TeilnehmerInnen. Ein übersichtliches Inhaltsverzeichnis führt den Nutzer durch die einzelnen Kapitel. Das Wissen wird durch eine Kombination aus Texten, Grafiken, Tabellen, Audiokommentaren, Videos und Praxis-Fallstudien anwendungsorientiert vermittelt. Dadurch werden alle Lerntypen angesprochen und die Merkensrate nachhaltig erhöht. Der Einsatz praxisorientierter Fallstudien ermöglicht die rasche Umsetzung in die Praxis.

Durch den Erwerb eines Nutzungsrechtes (von 12 Monaten bis unlimited) erhalten unsere TeilnehmerInnen Zugriff auf das gewünschte e-learning Seminar. Ganz einfach und bequem über das Internet.

Für Interessierte gibt es jetzt einen Top Preis zur Markteinführung: Pro e-learning Modul fallen Kosten in der Höhe von EUR 49.50,- (inkl. MwSt) an. Außerdem können über Online-Prüfungen begehrte BFI-Zertifikate in den unterschiedlichen Wissensgebieten erworben werden.

Also, los geht‘s: www.bfi-kurse.at

Neue Kompetenzen für Pflegeassistenz im BFI

22. Februar 2017

„Mit der Novelle des Gesundheits- und Krankenpflegegesetzes wurde die bisherige Pflegehilfe zur Pflegeassistenz.
Das Berufsbild wurde aktualisiert, womit es zu Änderungen des Tätigkeitsbereiches gekommen ist und die bisherigen Pflegehelfer/innen eine Aufschulung zu absolvieren haben“, berichtet BFI-Landesgeschäftsführer Peter Maier.
18 Pflegehelfer/innen absolvierten unlängst die Fortbildung „Neue Kompetenzen der Pflegeassistenz“ im BFI-GesundheitsAusbildungsZentrum Oberwart, das am 1. Jänner von Jormannsdorf in die Bezirkshauptstadt übersiedelt ist.

Mit der Absolvierung des 16-stündigen Seminars erwerben die Pflegehelfer/innen nun die erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten der, zum Tätigkeitsbereich neu hinzugekommenen, Kompetenzen für die Pflegeassistenz.

„Thematisch geht es um den Tätigkeitsbereich „Mitwirkung bei Diagnostik und Therapie“ mit den Inhalten: Blutentnahme aus der Vene, standardisierte Blut-, Harn- und Stuhluntersuchungen im Rahmen der patientennahen Labordiagnostik und Durchführung von Schnelltests, die Durchführung von Mikro- und Einmalklisterien, das Absaugen aus den oberen Atemwegen sowie dem Tracheostoma in stabilen Pflegesituationen“, so BFI-GAZ-Leiterin Eveline Weinhofer.

Ziel ist es, das notwendige theoretische Wissen zu vermitteln und zu erarbeiten sowie die praktische Durchführung zu trainieren.

Ausbildungsleiterin Liane Baldauf: „Wir freuen uns, dass dieses Angebot so gut angenommen wird. Es zeigt uns die Wichtigkeit und hohe Bereitschaft zur Fortbildung und beruflichen Weiterentwicklung der Pflegeassistent/innen.

Der Erwerb neuer Kompetenzen, sowohl fachlich als auch persönlich, wird gerade im Arbeitsfeld der Pflege ein Thema für die Zukunft sein.“

Neue Pflegeassistenz im BFI

Weitere Werkmeister im BFI

15. Februar 2017

Neue BFI Werkmeister

13 Fachleute aus dem Metall- und Elektrobereich haben im BFI-Metallausbildungszentrum (MAZ) Großpetersdorf die zweijährige, berufsbegleitende Mechatronik-Werkmeisterschule absolviert.

Anfang Feber haben alle Teilnehmer die Meisterprüfung mit Bravour abgelegt und das Meister-Zeugnis erhalten.

„Bemerkenswert daran ist, dass sie die anspruchsvolle Qualifizierung neben ihrem Beruf machten und freitags und samstags die BFI-Werkmeisterschule besucht haben.

In der zweijährigen Ausbildungszeit wurden, in vier Semestern, immerhin über 1.000 Lehrstunden absolviert.

Es war nun die vierte, qualitativ hochwertige BFI-Meister-Ausbildung für Mechatroniker/innen in unserem Metallausbildungszentrum“, freut sich BFI-Landesgeschäftsführer Peter Maier.

BFI-MAZ-Leiter Ing. Christian Pelzmann schildert: „Wir haben uns sehr bemüht, alle Inhalte so anschaulich wie möglich und natürlich praxisnahe zu vermitteln.

Immerhin ging es um Unterrichtsgegenstände wie Angewandte Informatik, Grundlagen der Elektrotechnik und Elektronik, Mechatronik, Maschinenkunde, Fertigungstechnik, Elektronik und Digitaltechnik genau so, wie die Bereiche Kommunikation und Schriftverkehr, Wirtschaft und Recht, Angewandte Mathematik, Naturwissenschaftliche Grundlagen, Englisch oder Soziologie und Mitarbeiter/innenführung.

Im Verlauf des vierten Semesters hat jeder angehende Fachmann eine mechatronische Projektarbeit durchgeführt, die auch als Leistungsnachweis für die Ausbildung berücksichtigt wurde. Teilweise wurden diese Projektarbeiten auch bereits umgesetzt und wurden in aktive Produktionen integriert.“

Bei Werkmeisterschulen handelt es sich um Sonderformen der gewerblichen, technischen Fachschulen. Sie bieten Personen mit abgeschlossener Berufsausbildung die Chance, ihre theoretische Fachbildung zu erweitern. Der Abschluss einer Werkmeisterschule berechtigt u. a. zur Ausbildung von Lehrlingen und eröffnet die Möglichkeit der Selbständigkeit im einschlägigen Bereich.

Die Werkmeisterschule des BFI Burgenland entstand in Kooperation mit der Industriellenvereinigung Burgenland und profitiert von der Fachkompetenz der Höheren Technischen Lehranstalt (HTL) Pinkafeld als Kooperationspartner.

Die neuen Werkmeister sind:

Deutsch Christoph - Güssing - MDH Sondermaschinenbau GmbH, Horvath Patrick - Kohfidisch - MDH Sondermaschinenbau GmbH, Jestl Florian - Hochstraß - Fa. Becom, Lebinger Lukas - Weppersdorf - Fa. Becom, Supper Dominik - Klostermarienberg - Fa. Becom, Retter Markus - Pöllau - Magna Steyr - Graz, Hartinger Erik - Fürstenfeld - Magna Powertrain, Milisics Florian - Kroatisch Ehrendorf - Magna Powertrain, Ofenluger Jürgen - Pöllau - Andritz Hydro GmbH, Rosenberger Peter Pischelsdorf - Andritz Hydro GmbH, Nemeth Johannes - Kitzladen - Nikitscher, Javorics Alexander - Neumarkt/Tauchental - LIST, Panner Markus - Neudauberg,

Die Prüfungskommission bestand aus: Ing. Christian Rauscher, Johann Weber und August Krenn

Der nächste Mechatronik-Werkmeister Lehrgang ist bereits in Planung und wird im SEPTEMBER 2017 starten. ANMELDUNGEN sind noch möglich unter 03362/7817-0.