Weitere Werkmeister im BFI

15. Februar 2017

13 Fachleute aus dem Metall- und Elektrobereich haben im BFI-Metallausbildungszentrum (MAZ) Großpetersdorf die zweijährige, berufsbegleitende Mechatronik-Werkmeisterschule absolviert.

Anfang Feber haben alle Teilnehmer die Meisterprüfung mit Bravour abgelegt und das Meister-Zeugnis erhalten.

„Bemerkenswert daran ist, dass sie die anspruchsvolle Qualifizierung neben ihrem Beruf machten und freitags und samstags die BFI-Werkmeisterschule besucht haben.

In der zweijährigen Ausbildungszeit wurden, in vier Semestern, immerhin über 1.000 Lehrstunden absolviert.

Es war nun die vierte, qualitativ hochwertige BFI-Meister-Ausbildung für Mechatroniker/innen in unserem Metallausbildungszentrum“, freut sich BFI-Landesgeschäftsführer Peter Maier.

BFI-MAZ-Leiter Ing. Christian Pelzmann schildert: „Wir haben uns sehr bemüht, alle Inhalte so anschaulich wie möglich und natürlich praxisnahe zu vermitteln.

Immerhin ging es um Unterrichtsgegenstände wie Angewandte Informatik, Grundlagen der Elektrotechnik und Elektronik, Mechatronik, Maschinenkunde, Fertigungstechnik, Elektronik und Digitaltechnik genau so, wie die Bereiche Kommunikation und Schriftverkehr, Wirtschaft und Recht, Angewandte Mathematik, Naturwissenschaftliche Grundlagen, Englisch oder Soziologie und Mitarbeiter/innenführung.

Im Verlauf des vierten Semesters hat jeder angehende Fachmann eine mechatronische Projektarbeit durchgeführt, die auch als Leistungsnachweis für die Ausbildung berücksichtigt wurde. Teilweise wurden diese Projektarbeiten auch bereits umgesetzt und wurden in aktive Produktionen integriert.“

Bei Werkmeisterschulen handelt es sich um Sonderformen der gewerblichen, technischen Fachschulen. Sie bieten Personen mit abgeschlossener Berufsausbildung die Chance, ihre theoretische Fachbildung zu erweitern. Der Abschluss einer Werkmeisterschule berechtigt u. a. zur Ausbildung von Lehrlingen und eröffnet die Möglichkeit der Selbständigkeit im einschlägigen Bereich.

Die Werkmeisterschule des BFI Burgenland entstand in Kooperation mit der Industriellenvereinigung Burgenland und profitiert von der Fachkompetenz der Höheren Technischen Lehranstalt (HTL) Pinkafeld als Kooperationspartner.

Die neuen Werkmeister sind:

Deutsch Christoph – Güssing – MDH Sondermaschinenbau GmbH, Horvath Patrick – Kohfidisch – MDH Sondermaschinenbau GmbH, Jestl Florian – Hochstraß – Fa. Becom, Lebinger Lukas – Weppersdorf – Fa. Becom, Supper Dominik – Klostermarienberg – Fa. Becom, Retter Markus – Pöllau – Magna Steyr – Graz, Hartinger Erik – Fürstenfeld – Magna Powertrain, Milisics Florian – Kroatisch Ehrendorf – Magna Powertrain, Ofenluger Jürgen – Pöllau – Andritz Hydro GmbH, Rosenberger Peter Pischelsdorf – Andritz Hydro GmbH, Nemeth Johannes – Kitzladen – Nikitscher, Javorics Alexander – Neumarkt/Tauchental – LIST, Panner Markus – Neudauberg,

Die Prüfungskommission bestand aus: Ing. Christian Rauscher, Johann Weber und August Krenn

Der nächste Mechatronik-Werkmeister Lehrgang ist bereits in Planung und wird im SEPTEMBER 2017 starten. ANMELDUNGEN sind noch möglich unter 03362/7817-0.

Sichere Lehrplätze im BFI

10. Februar 2017

„Tatsache ist, dass unsere Wirtschaft Fachkräfte braucht. Tatsache ist auch, dass immer weniger Betriebe – auch aufgrund unserer (Kleinheits)Struktur im Burgenland – in der Lage sind, Lehrlinge auszubilden oder dies ganz einfach nicht wollen.

Das logische Ergebnis ist, die Qualifizierung von Fachkräften in professionell dafür eingerichteten Lehrwerkstätten, wie die des BFI“, stellt BFI-Landesgeschäftsführer Peter Maier anlässlich eines Besuches von Soziallandesrat Mag. Norbert Darabos im BFI-Metallausbildungszentrum Großpetersdorf fest.

„Der Lehrstellenmarkt wird eben härter: Immer mehr junge Menschen finden keinen Lehrplatz in einem Betrieb. Die Zahl der offenen Lehrstellen geht seit Jahren zurück, aber die Anzahl der Lehrstellensuchenden, also der jungen Menschen, die eine Ausbildung machen wollen, bleibt annähernd gleich.

Deshalb hat das BFI Burgenland vor einigen Jahren, im Auftrag von AMS und dem Land Burgenland, unter finanzieller Mitwirkung des Europäischen Sozialfonds, fünf Lehrwerkstätten errichtet, wo in attraktiven und zukunftsorientierten Berufen ausgebildet wird. Wir haben nun überall drei oder vier Klassen und in Summe momentan 220 Lehrplätze zur Verfügung.

Damit sind wir der größte Lehrlingsausbildner des Landes mit sehr viel Erfahrung in diesem Bereich. Einerseits versuchen wir die jungen Leute in ein betriebliches Lehrverhältnis überzuführen, wenn das allerdings nicht gelingt, können sie die Lehre bei uns bis zur Lehrabschlussprüfung fertig machen.

Für viele Eltern ist das ein Geschenk. Sie wissen ihre Kinder in geordneten Ausbildungsverhältnissen in der Nähe des Wohnortes. Die Lehrlinge sind bei uns natürlich voll sozialversichert und erhalten einen finanziellen Beitrag zur Deckung des Lebensunterhaltes. Das ist zwar etwas weniger als die Lehrlingsentschädigung, dafür haben wir aber auch die Möglichkeit der kostenlosen Unterkunft und Verpflegung.

Für Lernschwächen, die etwa beim Berufsschulbesuch auftreten können, haben wir eigene Lern- und Sozialbetreuer, die eng mit den fachlichen Ausbildnern zusammenarbeiten.

Also: eine Rundumbetreuung, die nichts kostet. Was will man noch mehr“, so Maier.

LR Darabos zeigt sich begeistert: „Das Lernen ist nie vorbei. Wenn es keine Erwachsenenbildung in unserem Land gäbe, die es übrigens in den meisten Nachbarländern nicht gibt, hätten viele unserer Menschen nicht die Chance, eine Lehrwerkstätte zu besuchen, im zweiten Bildungsweg etwa die Matura nachzumachen oder auch als Erwachsene/r einen Lehrberuf zu erlernen, was das Berufsleben um einiges erleichtert und viele Burgenländer/innen vor dem Abwandern in Ballungszentren bewahrt.
Mit der nötigen Qualifizierung können sie nämlich in ihrer Heimat, dem Burgenland, bleiben und erhalten hier leichter einen Job mit angemessener Bezahlung.

Wir leben in einer Zeit, in der sich die Anforderungen für den/die Einzelnen in einem unwahrscheinlichen Tempo verändern. Die nötige Weiterbildung während der Berufsausübung, um den Job zu behalten oder um die Karriereleiter rascher emporklettern zu können, sind im heutigen Berufsleben unabdingbar.

Die Qualifizierung unserer Jugend ist für mich zentral! Wir haben hier ein vielschichtiges Angebot geschaffen, das jungen Menschen eine wirkliche Perspektive bieten kann. Wir werden alles daran setzen, dass die Chancen für unsere Jugend auch in schwierigen wirtschaftlichen Zeiten aufrecht bleiben.“

BFI-MAZ-Leiter Ing. Christian Pelzmann führt durch das Haus und weist auf die unterschiedlichen Ausbildungen und die tolle Kooperation mit unseren Auftraggebern AMS und Land Burgenland hin: „In unserer Lehrwerkstätte für Metallberufe führen wir vier Klassen mit 60 Lehrlings-Ausbildungsplätzen. Hier bringen wir junge Leute zur Lehrabschlussprüfung.
Das Besondere hierbei ist, dass es sich um ein „triales“ Ausbildungssystem handelt, d.h. die Ausbildung erfolgt im BFI-MAZ, in der Berufsschule und in Partnerbetrieben. In diesen Partnerbetrieben haben die Lehrlinge die Möglichkeit sich zu bewähren und vom Betrieb in ein reguläres Arbeitsverhältnis übernommen zu werden.

In unserer Schweißerei werden jährlich rund 300 Schweiß-Zertifikatsprüfungen abgenommen, womit die Absolvent/innen, Jobs in ganz Europa und darüber hinaus kriegen können.

Die Vorbereitung auf die außerordentliche Lehrabschlussprüfung kommt Erwachsenen zugute, die sich erst später entscheiden, einen Beruf zu erlernen. Hier kommen Menschen, die mindestens 18 Jahre alt sind, zum Abschluss als Gebäude- und Installationstechniker/in.

Nicht zu vergessen die vielfältigen Höherqualifizierungen, wo mehrere hundert Menschen ihre berufliche Situation durch mehr Wissen und Können wesentlich verbessern.

Von hier aus koordinieren wir auch internationale BFI-Metallprojekte, wie etwa ein Schweißprojekt in Ägypten, wo wir, über Auftrag der EU einen gezielten Knowhow-Transfer machen und die Teilnehmer/innen dort zur EU-Normprüfung führen.“

Dazu der Leiter der Regionalen Geschäftsstelle des AMS Oberwart, Strobl Dietmar: „Ein metallverarbeitendes Unternehmen suchte kürzlich Facharbeiter/innen mit speziellen Schweißkenntnissen. Ein kurzes Telefonat mit dem BFI-MAZ Großpetersdorf und ein gemeinsames Gespräch mit dem besagten Unternehmer reichten aus – 2 Teilnehmer des Schweißkurses des BFI Großpetersdorf bekamen auf Anhieb den Job. Vom Kurs auf einen Arbeitsplatz – besser gehts nicht!“

Das BFI bildet wie folgt aus:

• Mattersburg: Ökoenergieanlagentechniker/in und Mechatroniker/in mit Schwerpunkt Automatisierungstechnik
• Großpetersdorf: Produktionstechniker/in und Metalltechniker/in
• Güssing: Tischler/in, Landschaftsgärtner/in
• Pinkafeld: Bau- und Baunebengewerbe sowie alle handwerklichen Berufe
• Jennersdorf: Überbetriebliche Lehrausbildung für alle Lehrberufe

Ist BFI-Vermittlungshilfe noch nötig?

08. Februar 2017

„Enorm, wie schnell die Zeit vergeht. Es kommt mir vor, als wenn es gestern gewesen wäre und jetzt sind seit dem Start des Projektes mit dem Titel „Vermittlungshilfe“ in Güssing mehr als 24 Jahre vergangen.

Wir haben uns damals gemeinsam mit dem Auftraggeber AMS die Frage gestellt, wie wir mit der Tatsache umgehen sollen, dass es in jedem Ort Menschen gibt, die schon länger arbeitslos sind und persönliche Vermittlungshemmnisse haben.

Wir könnten nichts tun, wegschauen und mit dem Finger drauf zeigen, oder es aktiv angehen, um diese Menschen durch Praktika, aufarbeiten ihrer Problematiken und individuellem Coaching, wieder ins Arbeitsleben einzugliedern.

Dass das Modell so erfolgreich wird und wir derzeit 10 derartige Projekte für Männer, Frauen und Jugendliche in fast jedem Bezirk des Landes laufen haben, hätten wir damals nicht gedacht“, meint BFI-Burgenland-Geschäftsführer Peter Maier.

Und wo liegt das Geheimnis des Erfolges?

Die BFI-Kurskoordinatoren bringen es auf den Punkt: „Das vorrangige Ziel der Maßnahme ist die Hilfestellung bei der Vorbereitung auf eine Rückkehr ins Berufsleben. Ein übergeordnetes Ziel ist das Erlangen eines ausbildungsadäquaten Arbeitsplatzes.

Diese Ziele werden durch die Unterstützung in der beruflichen Zielfindung und das Festigen eines geregelten Tagesablaufes und einem gezielten Arbeitsrhythmus genauso erreicht, wie durch das Trainieren und Vorbereiten von Bewerbungen, oder durch aktive Arbeitsplatzakquirierung und Knüpfung von Firmenkontakten.“

BFI-Produktmanager René Höfer ergänzt: „Ein weiterer Schwerpunkt ist die praktische Arbeit. Die Teilnehmer/innen befinden sich, je nach Vorbildung, Fähigkeit oder neuen Berufszielen, auf einem, gemeinsam mit uns ausgesuchten, Praktikumsplatz.

Die praktischen Tätigkeiten werden auch in öffentlichen und gemeinnützigen Bereichen durchgeführt. Sollte sich eine Arbeitserprobung in den einzelnen Betrieben als sinnvoll und zielführend erweisen, wird das mit der zuständigen AMS-Betreuung besprochen und begonnen (Betriebspraktikum).“

„Die Teilnehmer/innen arbeiten unter fachlicher Führung und Anleitung und können ohne Leistungsdruck neue Arbeitsbereiche kennenlernen und ausprobieren. Sie lernen ihre eigenen Fähigkeiten besser kennen und schätzen und werden durch die Anerkennung anderer motiviert.
Während dieses Arbeitstrainings wird der Arbeitsrhythmus durch Regelmäßigkeit, Pünktlichkeit und Disziplin gefestigt. Auf Teamfähigkeit, Verlässlichkeit und Sicherheit wird in diesem, von uns beauftragten, BFI-Projekt besonders großer Wert gelegt“, stellt der Leiter des AMS Stegersbach, Manfred Herist fest.

Immerhin waren in diesen 24 Jahren mehr als 3.800 Männer, Frauen und Jugendliche, als Teilnehmer/innen in dieser BFI-Vermittlungshilfe, von denen mehr als 50 % auf einen Arbeitsplatz integriert werden konnten.

Überbetriebliche BFI Lehrausbildung

03. Februar 2017

„ÜBA steht für „Überbetriebliche Lehrausbildung“ und hat als Zielgruppe die beim AMS vorgemerkten Lehrstellensuchenden mit abgeschlossener Schulpflicht, die bisher noch keine geeignete Lehrstelle finden konnten, oder die eine Lehre abgebrochen haben. Für behinderte und benachteiligte Jugendliche gibt es auch die Möglichkeit einer integrativen Berufsausbildung in Form einer verlängerten Lehre oder einer Teilqualifizierung“, berichtet BFI-Landesgeschäftsführer Peter Maier.


„Dem AMS Jennersdorf ist es wichtig, dass jugendliche Lehrstellensuchende nicht ihre Zeit zu Hause verbringen und beim Berufseinstieg scheitern, sondern in einer strukturierten Form und mit Hilfe von abgestimmten Lehrinhalten das entsprechende Rüstzeug für den Arbeitsmarkt erhalten. Dem Wunsch nach einer passenden Lehrstelle kann dann oftmals nachgekommen werden“, ergänzt Harald Braun, Leiter der Regionalen AMS Geschäftsstelle in Jennersdorf.“

DI(FH) René Bischof, BFI Servicecenterleiter für Jennersdorf, erläutert die Maßnahme: „Ziel ist die Sicherstellung einer umfassenden Ausbildung der Jugendlichen im jeweiligen Lehrberuf und die Weitervermittlung in eine betriebliche Lehrstelle. Die Maßnahme dauert 12 Monate und beinhaltet einerseits sozialpädagogische Maßnahmen und andererseits Ausbildungspraktika. Der begleitende Besuch der Berufsschule ist verpflichtend.“

Inhaltliche Schwerpunkte sind Bewerbungstrainings, Berufsbilder, Vorbereitung auf die Berufsschule, Erwerben von Schlüsselqualifikationen, Konfliktlösung, Persönlichkeitsentwicklung, EDV-Grundausbildung und Kommunikation. Diese Ausbildung erfolgt vor Ort in der Gruppe mit unterschiedlichen didaktischen Methoden (z. B. Rollenspiel, Gruppenarbeiten, Übungen und Spiele u.v.m.) und unter Einsatz verschiedenster Medien, aber auch in Form von Exkursionen.

Die Betreuung vor Ort hat eine wichtige stabilisierende Funktion für die Jugendlichen. Sie wachsen durch die Begleitung und Unterstützung in den beruflichen Alltag hinein und werden befähigt, die notwendigen Anforderungen selbstständig zu bewältigen.
In den letzten Jahren konnte die Mehrheit der Jugendlichen während dieses Ausbildungsjahres oder direkt im Anschluss daran erfolgreich in den ersten Arbeitsmarkt integriert werden.

BFI Ziele für 2017

27. Januar 2017

Wie alljährlich, setzen sich auch heuer alle Mitarbeiter/innen der BFI-Servicecenter in jedem Bezirk des Landes zu Jahresbeginn zusammen, um ihre Ergebnisse des Vorjahres zu evaluieren und die Ziele für 2017 festzulegen.

BFI-Landesgeschäftsführer Peter Maier: „Die Grobziele werden natürlich von der Geschäftsführung vorgegeben, aber den Feinschliff machen sich die Servicecenter selbst. Da weiß man einfach besser, was in der jeweiligen Region an Bildung notwendig ist, was die Betriebe an Qualifizierung brauchen und was sich die Menschen vor Ort wünschen.

Daraus entstehen unsere Konzepte, mit denen wir an die Bevölkerung herantreten und als optimale Aus- und Weiterbildung durchführen werden.“

„Für uns ist auch wichtig, wie wir die Abläufe koordinieren, wie wir beste Qualität bieten und unser/e Kund/innen am Besten zufriedenstellen können. Nur jemand, der sich bei uns wohl fühlt, kommt gerne wieder zurück“, erläutert die Leiterin des BFI-Bildungsmanagements Sabine Swatek-Venus, MA.

In den nächsten Wochen wird eruiert, welche Wünsche die Betriebe vor Ort konkret haben.

Maier: „Zum Beispiel haben viele unserer Unternehmungen ein Warenlager, das ordentlich verwaltet, geordnet und geführt gehört. Ein/e dahingehend ausgebildete/r Fachmann/frau kann das Leben im Betrieb wesentlich erleichtern und Kosten sparen helfen.

Genauso verhält es sich mit Betriebslogistik, wo die Abläufe eines Unternehmens genau unter die Lupe genommen werden können und diese optimiert werden. Am Ende stehen einfachere Arbeit für die Mitarbeiter/in und Kostenersparnis für das Unternehmen.“

„Wir beginnen nun damit, zu erheben, um welche Betriebe es sich in unserer Region handelt, wer Ansprechperson ist und nehmen Kontakt auf. In weiterer Folge erheben wir die Anforderungen der einzelnen Unternehmungen und richten das Gesamtkonzept für eine Ausbildung, die mit einer staatlich anerkannten Prüfung endet, nach den Bedürfnissen der regionalen Wirtschaft aus“, so Swatek-Venus.

BFI Heimhilfe Quali für das AMS Oberpullendorf erfolgreich abgeschlossen

13. Januar 2017

„In Gesprächen mit Hilfsorganisationen und Pflegeeinrichtungen wurde uns mitgeteilt, dass die Notwendigkeit besteht, Heimhelfer/innen auszubilden, um einerseits die natürlichen Abgänge ersetzen zu können und gleichzeitig den Bedarf an Betreuung zu hundert Prozent abzudecken“, meint BFI Landesgeschäftsführer Peter Maier.

Die theoretische und praktische Ausbildung zielt darauf ab, Heimhelfer/innen in die Lage zu versetzen, betreuungsbedürftigen Menschen bei der Haushaltsführung und den Aktivitäten des täglichen Lebens im Sinne einer Unterstützung von Eigenaktivitäten und der Hilfe zur Selbsthilfe beizustehen.

BFI-Servicecenterleiter Christoph Greiner zu den Details: „Vor kurzem absolvierten nun 12 Teilnehmerinnen positiv die Prüfung zum/zur Heimhelfer/in und durften am Ende des Tages stolz ihr Zeugnis in den Händen halten.
15 Wochen dauerte der Lehrgang, davon 200 Unterrichtseinheiten theoretische Ausbildung und 200 Stunden Praxis im ambulanten, stationären und teilstationären Bereich. Gar nicht so einfach – in so kurzer Zeit, so viel Neues zu lernen und zu trainieren.“

Die Vermittlungserfolge können sich sehen lassen. Ein Viertel der Teilnehmerinnen hat es bereits geschafft zu Beginn des neuen Jahres eine Arbeitsstelle anzutreten.

Die neuen Heimhelferinnen aus dem Bezirk Oberpullendorf sind:

Bertha Claudia
Ecker Marion
Gredelj Kerstin
Heitzinger Theresa
Illedits Marion
Kedves Liane
Kühbauer Claudia
Leitner Andrea
Niklos Sonja
Ranz Stefanie
Redelsteiner Wera Maria
Tritremmel Marion

Bestens betreut wurden die Teilnehmerinnen von BFI-Kursleiterin Liane Baldauf und BFI Servicecenterassistentin Petra Karall.
Als Prüferinnen standen zu Verfügung:
Mag.a Elisabeth Pahr und DGKP Johanna Horvath BScN, MSc, sowie DGKP Liane Baldauf

ECDL Abschluss am BFI Güssing

30. Dezember 2016

Nach wie vor gibt es eine große Anzahl von Interessierten, die am BFI den Europäischen Computerführerschein machen wollen und sich damit enorm weiterbilden.
Vielfach übernimmt das AMS dafür die Kosten und ermöglicht so, den Bildungswilligen einen ganz großen Schritt in Richtung neuer Job.

So geschehen unlängst auch im BFI Güssing, wo wiederum 13 Bildungswillige einen ECDL-Kurs mit Erfolg absolviert und nun Besitzer des Computer-Führerscheines sind.

Dazu BFI-Landesgeschäftsführer Peter Maier: „Natürlich ist uns klar, dass viele der jungen Leute, die heute aus der Pflichtschule kommen, eine Reihe von PC-Fertigkeiten bereits erlernt haben.
Bei uns in der Erwachsenenbildung geht es allerdings darum, dass wir bildungswilligen Menschen jeden Alters die Möglichkeit einer zweiten Chance geben und der Erfolg gibt uns recht.“

In insgesamt 240 Unterrichtsstunden wurden alle notwendigen Inhalte, begonnen mit Grundlagen der Informationstechnologie über MS Word, MS Excel sowie MS Outlook, bis hin zum Internet, vermittelt.

Folgende Teilnehmer/innen haben die Ausbildung und alle 7 Teilprüfungen abgeschlossen:
Christine Bogendorfer – Neuberg
Katja Faustner – Rudersdorf
Brigitte Maria Heschl – Güssing
Jennifer Kovacs – Neuberg
Stefanie Mayer – Ollersdorf
Sona Mughnetsyan – Güssing
Sandra Muhr – Kukmirn
Gabriele Nachtmann – Kukmirn
Anita Paul – Doiber
Doris Sticha – Rudersdorf
Philipp Teschl – Jennersdorf
Elisabeth Triebl – Neuhaus/Klb.

Trainer: Johann Grill