BFI-SPEEDY-ACTION

24. Mai 2017

„Ich habe bei diesem Berufsorientierungsprojekt sehr viele Berufsbereiche kennengelernt und meine eigenen Fähigkeiten und Interessen besser erkannt.
Am Montag fange ich in einem Stahlbaubetrieb hier im Bezirk mit meiner neuen Tätigkeit an“, schildert Bastian, ein Teilnehmer, aus der vom AMS beauftragten Maßnahme „Speedy“ im BFI Mattersburg, während er an einer Trommel sitzt und mit den anderen Kursteilnehmern mehrere Trommelstücke vorführt, die im Rahmen eines Workshops zum Thema „Gruppenarbeit und Gruppendynamik“ erlernt wurden.

„Speedy steht bei uns für rasches Handeln, wenn etwas zu tun ist und auch für den technischen Output dieser Orientierung, nämlich einer flotten Vespa, die während des Projektes, neben anderen Objekten, von alten Einzelteilen zu verwendbaren Gegenständen um- und ausgebaut wurden“, erklärt BFI-Servicecenterleiterin Renate Wolf-Houszka

Diese, insgesamt 23, Unikate wurden im Rahmen einer Abschlussveranstaltung versteigert. Der Reinerlös vermindert die Kurskosten für das Projekt „Speedy“.

BFI-Landesgeschäftsführer Peter Maier: „Natürlich steht der arbeitsmarktpolitische Effekt im Vordergrund, weil es ja unsere Aufgabe ist, diese jungen Menschen in den Arbeitsprozess zu bringen, aber die Kombination aus Persönlichkeitsentwicklung, praktischer Umsetzung, learning by doing und letztendlich der Versteigerung mit einem professionellen Auktionator, unter Aufsicht eines Notars, macht’s eben aus, dass wir hier ein Stückerl mehr bieten und diese Methode künftig verstärkt im BFI Burgenland umgesetzt wird“.

Ebenfalls hoch erfreut zeigte sich im Rahmen der, von Christine Marold sehr charmant moderierten Abschlussveranstaltung, die Auftraggeberin, AMS-Landesgeschäftsführerin Mag.a Helene Sengstbratl: „Das ist die Methode, wo sehr viele Komponenten verstrickt werden und so die Teilnehmer/innen spielerisch und gleichzeitig professionell, wie es eben im Berufsleben zugeht, an ihr Ziel herangeführt werden.

Das hat sich eine Fortführung in dieser oder ähnlichen Formen verdient“.

In die gleiche Kerbe schlägt Landtagspräsident Christian Illedits, der in seiner Grußbotschaft meint. „Es ist eben das BFI, die immer neue Ideen haben, wie sie unseren Burgenländer/innen auf die Sprünge helfen.

Wenn man bedenkt, dass hier im BFI Mattersburg über 60 Lehrlinge ausgebildet werden und das BFI im Burgenland zu den größten Ausbildern gehört, dann bin ich schon stolz, zu sagen, dass ich vor einigen Jahren federführend dabei sein konnte, als wir hier die BFI-Lehrwerkstätte für aktuelle Zukunftsberufe errichtet haben.
Es ist eine ganz tolle Zusammenarbeit aller relevanten Akteure, für die ich mich sehr bedanke“.

 

 

 

 

Foto v.li.:
BFI Mattersburg-Servicecenterleiterin Renate Wolf-Houszka,
BFI Landesgeschäftsführer Peter Maier,
AMS-Bgld.-Landesgeschäftsführerin Helene Sengstbratl,
Landtagspräsident Christian Illedits,
Stefan Meng

So hilft das BFI ehemaligen Triumpf-Mitarbeiterinnen

17. Mai 2017

BFI hilft

 

Vor einigen Tagen schlossen 13 engagierte Frauen die Abschlussprüfung zum einjährigen BFI-Lehrgang „Pflegeassistenz“ im BFI-Mattersburg erfolgreich ab.

Acht Personen kamen aus der, vom AMS und Land Burgenland beauftragten, Triumph-Stiftung.
Nach der Schließung der „Triumph“-Produktionsstätten im Burgenland, standen nämlich viele, bisher ungelernte, Frauen aus der Region plötzlich ohne Arbeitsplatz auf der Straße.
Sie, und natürlich auch die anderen TeilnehmerInnen, aus dem AMS Mattersburg und Eisenstadt, haben damit einen gewaltigen Schritt zum Wiedereinstieg ins Berufsleben geschafft.
Sieben der Absolventinnen, haben schon am Ende der Qualifizierung eine fixe Jobzusage.

BFI-Landesgeschäftsführer Peter Maier: „Für uns ist natürlich wichtig, in diesen Berufsbereichen auszubilden, wo unsere AbsolventInnen danach auch zielgerichtet einen Job kriegen und deshalb haben wir in diesem Fall, in erster Linie auf den Pflegebereich fokussiert, weil es dafür Arbeitsplätze in unserer Region gibt.
Gesundheit ist ja das, was alle Menschen verbindet. Der Beruf als PflegeassistentIn ist einer der verantwortungsvollsten, weil sich die Menschen, die diese Hilfe brauchen, auf die fachliche Qualifikation und das nötige Maß an Menschlichkeit verlassen.
Das BFI Burgenland bildet seit Jahren Männer und Frauen zum/zur PflegehelferIin und nun, nach der Änderung durch eine bundesweiten Verordnung, PflegeassistentInnen, aus und vermittelt die erforderlichen Kenntnisse, um Aufgaben in einem Krankenhaus, Pflegeheim oder im ambulanten Dienst zu übernehmen.
Die Vermittlungsquote auf einen adäquaten Arbeitsplatz liegt in diesem Bereich burgenlandweit bei 98% - und das bei mehr als 1.100 BFI-Absolvent/innen in unserem Land.
Individuelle Begleitung und Förderung jedes/r einzelnen Auszubildenden sind dem BFI Burgenland ebenso wichtige Anliegen wie die Vermittlung einer hohen Fachkompetenz, der wertschätzende Umgang miteinander sowie das Verhalten gegenüber der/dem KlientInnen und PatientInnen.“
BFI-Servicecenterleiterin Renate Wolf-Houska ergänzt: „Ziel der Ausbildung ist der Erwerb der Kenntnisse und Fertigkeiten für den Tätigkeitsbereich und die Berufsberechtigung „Pflegeassistenz.“
Im ersten Theorieblock werden den TeilnehmerInnen Grundkenntnisse in den Bereichen Gesundheits- und Krankenpflege, Hygiene und Somatologie genauso vermittelt wie rechtliche Grundlagen, Rehabilitation, Erste Hilfe oder Berufskunde und Pflege alter Menschen, womit ein geeigneter Grundstock für das erste Praktikum vorhanden ist.
Dieses Wissen wird im zweiten und dritten Theorieblock durch ergänzende Fächer vertieft.
Die TeilnehmerInnen müssen in allen theoretischen Fächern Teilprüfungen ablegen, die über das ganze Jahr verteilt abgenommen werden.
Die praktische Ausbildung gliedert sich in die Schwerpunkte Hauskrankenpflege, Langzeitpflege in einem Pflegeheim und Pflege im Krankenhaus.
Hier werden die TeilnehmerInnen von PraktikumsanleiterInnen begleitet, die ihre Arbeit auch bewerten.“
Der Leiter der AMS Geschäftsstelle Mattersburg, Markus Plattner, ist begeistert vom Engagement der TeilnehmerInnen: „Die Qualifizierung zu PflegeassistentInnen gehört zu den erfolgreichsten Ausbildungen, die wir gemeinsam mit dem BFI durchführen. Viele AbsolventInnen beginnen unmittelbar nach Kursende Dienstverhältnisse im Gesundheitsbereich.“

BFI – Teambuilding im Gokart

10. Mai 2017

„Natürlich gibt es viele Arten, um sich besser kennen zu lernen, wodurch die gemeinsame Tätigkeit am Arbeitsplatz gegenseitig verständlicher wird.

Wir haben uns für ein Gokart-Rennen in der Speedarena Rechnitz entschieden, weil hier Spass, Ehrgeiz und Zielorientierung Hand in Hand gehen“, erzählt BFI-Landesgeschäftsführer Peter Maier und schildert weiter:

„Die Talente der KollegInnen innerhalb des BFI kennen wir ja, aber bei diesem Rennen betreuen sie einmal nicht aufopfernd unsere Qualifizierungsteilnehmerinnen, sondern müssen sehr auf sich selbst, die Geschwindigkeit und die rasanten Kurven achten.
Wenn schon nicht alle gewinnen konnten, ist es für alle ein tolles Erlebnis.“

Der Organisator und Motivator dieser BFI-Teambuilding-Veranstaltung, BFI-Produktmanager René Höfer: „So etwas erlebt man nicht alle Tage. Neben der tollen Stimmung, haben wir auch einen großen Teamgeist entwickelt. Es war ja wirklich einmalig und wir werden es sicher wieder machen.“

BFI Teambuilding

Personeller Wechsel im BFI Güssing

03. Mai 2017

Eine langjährige BFIanerin wird künftig das BFI Güssing leiten. Nachdem der bisherige Servicecenterleiter, DI (FH) René Bischof, neue Aufgaben in der BFI-Zentrale Oberwart übernimmt und in erster Linie für internationale BFI-Projekte verantwortlich sein wird, wurde Petra Weber, die seit rund 20 Jahren als Servicecenter-Assistentin tätig war, mit der Leitung beauftragt.
„Die Entscheidung ist sehr rasch gefallen, weil Petra schon seit vielen Jahren bei uns ist und das BFI in- und auswendig kennt. Damit wird der Übergang sehr rasch erfolgen können und es ist keine lange Einschulungsphase nötig.
Zusätzlich haben der bisherige und die zukünftige Leiterin schon sehr eng zusammengearbeitet“ erklärt BFI-Landesgeschäftsführer Peter Maier
Petra Weber: „Ich freue mich wahnsinnig auf die neue Aufgabe als Güssinger BFI-Servicecenterleiterin, betreue auch den Standort in Jennersdorf mit, und bin mittlerweile für etwa 2.000 Qualifizierungsteilnehmer/innen zuständig, die durch unsere südburgenländischen BFI-Türen gehen.
Neben dieser Betreuung und der Führung von rund 60 BFI-Mitarbeiter/innen, wird es meine Aufgabe sein, Kontakt zu den Betrieben, dem AMS und den arbeitsuchenden sowie beschäftigten Menschen der Region zu halten.“
Auch Rene Bischof ist von seiner neuen Tätigkeit angetan: „Es ist zwar eine grundlegend andere Arbeit, aber die Entwicklung und Betreuung von internationalen EU-Projekten in mittlerweile zehn Ländern ist sehr interessant und auch herausfordernd.
Petra wird in Güssing und Jennersdorf sicher neue Ansätze haben, andere Sichtweisen und auch eigene Vorstellungen, aber nachdem wir einige Jahre eng zusammengearbeitet haben, wird der Weg kein gänzlich anderer sein. Ich weiß, dass sie es gut machen wird und wünsche ihr alles Gute.“
LGF Peter Maier und die PersonalmanagerInnen Sabine Swatek-Venus und Rene Höfer stehen jederzeit mit Rat und Tat zur Seite und wünschen den beiden alles Gute.

Neue Servicecenterleitung in Güssing

Mädchen können es – Girls Day im BFI

26. April 2017

Girls Day im BFI Burgenland

Bereits zum 16. Mal bieten burgenländische Betriebe im Rahmen des Internationalen „Girls Days“ Mädchen der 7. bis 9. Schulstufen die Möglichkeit, in „frauenuntypische“ handwerkliche, technische oder naturwissenschaftliche Berufe zu schnuppern - erstmals nicht nur an einem bestimmten Tag, sondern im Zeitraum vom 27.04. und 23.06.2017.

„Mit der Initiative sollen den Mädchen neue Perspektiven aufgezeigt werden, die ihnen sowohl bei der Karriere als auch beim Einkommen bessere Chancen als in traditionellen ‚weiblichen‘ Berufen eröffnen“, erklärte Frauenlandesrätin Verena Dunst beim gemeinsamen Pressegespräch mit BFI-Geschäftsführer Peter Maier, Frauenreferatsleiterin Mag.a Karina Ringhofer, MonA-Net-Projektleiterin Jutta Zagler und BFI-MAZ-Leiter Ing. Christian Pelzmann, im BFI Metallausbildungszentrum in Großpetersdorf.

Zusätzlich zu den BFI-Berufsfindungskursen für Mädchen in sogenannten „typischen Männerberufen“ in den BFI-Metallausbildungszentren Großpetersdorf und Mattersburg wurden die beiden Bildungshäuser auch für den heurigen „Girls Day“ ausgewählt.

Einen ganzen Tag lang planen, hämmern, feilen und schrauben Mädchen aus verschiedenen Schulen, um am Ende einen tollen Einblick in eine „neue Welt“ zu haben.

Unter der Leitung des BFI-Teams haben die Schülerinnen Gelegenheit unter fachkundiger Anleitung eigene Werkstücke zu bauen.

Die Benutzung von Maschinen, Materialien sowie die Anwendung spezifischer Arbeitstechniken, gibt den Mädchen jene Perspektiven und Erfahrungen, die eine Auswahl fürs Berufsleben wesentlich erleichtern sollten.

BFI-Landesgeschäftsführer Peter Maier freut sich über das Engagement der Jugendlichen: „Es ist uns besonders wichtig, rechtzeitig auf die vielfältigen Berufsmöglichkeiten hinzuweisen und den jungen Mädchen zu zeigen, dass es nicht nur den Beruf der Frisörin oder Einzelhandelskauffrau, sondern auch Alternativen im technischen Bereich gibt.

Etwa 150 Mädchen kommen ja jährlich zu den BFI-Berufsfindungswochenenden in unsere Bildungshäuser im ganzen Land. Zusätzlich dürfen wir auch am „Girls Day“ zeigen, wie’s gehen kann“.

LR Verena Dunst: „Nach wie vor wählen Mädchen bevorzugt „typische“ Frauenberufe. 78 Prozent aller weiblichen Lehrlinge im Vorjahr wurden in den ‚Top 10‘ Lehrberufen ausgebildet, die Hälfte in den ‚Klassikern‘ Einzelhandel, Bürokauffrau und Friseurin. Burschen dagegen bevorzugen Metall-, Elektro- und KFZ-Technik.

Wir wollen den Frauenanteil in technischen Berufen nachhaltig erhöhen. Dies nicht zuletzt aufgrund besserer Verdienstmöglichkeiten, gibt es doch bereits bei der Lehrlingsentschädigung signifikante Einkommensunterschiede: Im dritten Lehrjahr beträgt diese 1.025 Euro für MetalltechnikerInnen, hingegen nur 760 Euro für FriseurInnen. Deshalb ist die Berufswahl eine Weichenstellung für die Zukunft.

Der „Girls‘ Day“, der im Vorjahr erstmals durchgeführte „Girls‘ Day Mini“ und eine Reihe weiterer Initiativen wie BIBI-Messe, Berufsorientierung und Roberta haben allesamt das Ziel, Barrieren abzubauen, den Frauenanteil in technischen und naturwissenschaftlichen Studienrichtungen zu erhöhen und damit das Berufswahlspektrum für Mädchen zu erweitern. Der häufig geäußerten Forderung, mit Berufsinformation möglichst früh anzusetzen, kommt auch das MonaNet-Projekt zur Förderung des Bewusstseins für eine gendersensible Perspektive im Kindergarten und in der Volksschule nach.“

Dass das Interesse an Technik durchaus vorhanden ist, bestätigt Ing. Christian Pelzmann, Leiter des BFI-Metallausbildungszentrums Großpetersdorf und freut sich schon auf den, bereits wiederholt im MAZ durchgeführten, „Girls Day“. Derzeit sind 23 Mädchen im BFI-Metallbereich in Ausbildung, die Jobaussichten für die Absolventinnen sehr gut.

Riesenchance für künftige Lehrlinge

21. April 2017

Lehrausbildung am BFI geht in die nächste Runde

Im Mai startet am BFI Mattersburg ein weiterer Jahrgang der überbetrieblichen Lehrausbildung im Bereich Ökoenergietechnik.

„Immer mehr junge Menschen finden keinen Lehrplatz in einem Betrieb und machen ihre Ausbildung in einer Lehrwerkstätte des BFI, über Finanzierung des AMS und des Landes“, stellt BFI-Produktmanager René Höfer fest.

„Das BFI Burgenland hat vor einigen Jahren fünf Lehrwerkstätten errichtet, wo in attraktiven und zukunftsorientierten Berufen ausgebildet wird. Somit ist das BFI der größte Lehrlingsausbildner des Landes mit sehr viel Erfahrung in diesem Bereich. Einerseits versuchen wir, die jungen Leute in ein betriebliches Lehrverhältnis überzuführen, wenn das allerdings nicht gelingt, können sie die Lehre bei uns bis zur Lehrabschlussprüfung fertig machen.

Es geht uns aber nicht darum, nur sehr viel zu machen, sondern legen großen Wert auf eine qualitativ hochwertige Ausbildung in unseren Lehrwerkstätten und bilden ganz gezielt in jenen beruflichen Bereichen aus, wo unsere Absolvent/innen auch eine Chance in der Wirtschaft haben und danach den Job finden, den sie anstreben.
Genau die Berufe Ökoenergietechnik und Mechatronik mit Schwerpunkt Automatisierungstechnik, die wir im BFI-Mattersburg ausbilden, bieten diese Chance“, so Höfer.

Die Ausbildung Jugendlicher ist eines der großen Themen des AMS. Im Vorjahr waren im Durchschnitt über 1.100 unter 25-jährige arbeitslos. Sie profitieren von der Umsetzung von Ausbildungspflicht und Ausbildungsgarantie. „Über 500 Jugendliche machen derzeit ihre Ausbildung in einem der von AMS und Land finanzierten Lehrgänge“, weiß Renate Tomassovits, die stellvertretende Leiterin des AMS Mattersburg.

Landtagspräsident Christian Illedits wollte sich bei einem Besuch von den Abläufen und der Qualität der BFI-Lehrwerkstätte in Mattersburg überzeugen: „Die Lehrlinge von heute sind die Facharbeiter/innen von morgen. Qualifizierung und Bildung entscheiden über die Perspektiven und Chancen junger Menschen – genau dort setzt das Land mit Maßnahmen, wie hier in Mattersburg, an.
Ich bin davon überzeugt, mit dem BFI einen zuverlässigen und qualitativ hochwertigen Partner gefunden zu haben.“

Im Mai startet bereits der nächste Lehrgang Ökoenergietechniker/in am BFI Mattersburg. Auch Jugendliche, welche eine Lehre oder Schule abgebrochen haben, können  im 2.oder 3. Lehrjahr im BFI einsteigen und die Lehre dort mit der LAP abschließen. Rasch informieren in der angeführten Lehrwerkstätte oder in einem BFI in jeder Bezirkshauptstadt, bzw. direkt anmelden beim nächsten AMS.

Riesenchance

Neues Qualitätsmanagement-System im BFI

12. April 2017

„Nach 18 Jahren ISO-Zertifizierung hat sich das BFI Burgenland im Oktober 2015 dazu entschlossen, auf ein Qualitätsmanagement, das sich stärker an den Bedürfnissen der Lernenden orientiert, umzusteigen. Im Mittelpunkt aller Qualitätsbemühungen sollte das gelungene Lernen stehen“, schildert BFI-Landesgeschäftsführer Peter Maier.

Und weiter: „Im Zuge des Testierungsprozesses haben viele MitarbeiterInnen die Möglichkeit erhalten, mitgestalten zu können und daraus ein „gemeinsames Werk“ entstehen zu lassen.

Natürlich war es für alle Beteiligten eine große Herausforderung, wobei sich aber letzten Endes jede/r mit dem neuen System voll und ganz identifizieren konnte.
Im Oktober 2016 konnte dann der fertige Selbstreport (90-seitiges Werk), der nach vielen Workshops und Treffen der QualitätsbereichsleiterInnen erarbeitet wurde, eingereicht werden.
Im Februar 2017 fand dann im Rahmen der Visitation durch eine Gutachterin die Diskussion des vorangegangen Gutachtens statt. Dabei konnte sich die Gutachterin von einem hohen Qualitätsbewusstsein im BFI Burgenland überzeugen und hat die Erteilung des Testates empfohlen.
Die Firma con!flex ist dieser Empfehlung nachgekommen und somit wurde uns heute im Rahmen des Abschlussworkshops das Testat überreicht.“

Die zuständige BFI-Qualitätsmanagerin, Petra Weber, erklärt das neue System: „LQW - Lernorientierte Qualitätstestierung – ist mittlerweile das am weitesten verbreitete Qualitätsmanagementsystem der Weiterbildung in Österreich und Deutschland, das den Lerner/die Lernerin in den Mittelpunkt aller Qualitätsverbesserungen stellt.

Qualitätsentwicklung ist ein integraler Teil der Alltagsarbeit von ErwachsenenbildnerInnen und hat es in diesem grundlegenden Sinne schon immer gegeben.
Heute erscheint es allerdings wichtig, wieder daran zu erinnern, dass Qualitätsentwicklung schon immer ein originärer und integrativer Bestandteil der Weiterbildungsprofession war.

Die Lernerorientierte Qualitätstestierung versteht sich daher nicht in erster Linie als ein Prüfverfahren, sondern als ein Beitrag zur Organisations- und Professionsentwicklung der Weiterbildungsbranche.“

Was ist das Besondere an LQW?
• Es ist das einzige aus der Weiterbildung für die Weiterbildung entwickelte Qualitätsentwicklungsverfahren bei dem die Lernenden im Mittelpunkt stehen.
• Die Qualität der Organisation wird in einem anerkannten Verfahren überprüft und neutral bestätigt.
• Es ist ein frei zugängliches Qualitätsmanagementsystem mit vielen praktischen Arbeitshilfen für die interne Organisationsentwicklung.
• Es ist eine Qualitätsgemeinschaft im Bildungsbereich.

BFI-Projekt: Frauen gründen ihren eigenen Arbeitsplatz

05. April 2017

BFI-Projekt – Frauen gründen ihren eigenen Arbeitsplatz

Im Jänner 2017 fiel der Startschuss für eine weitere Gründerinnen-Offensive des BFI Burgenland. Das Projekt „Gründen als Chance für Frauen“ wird vom BFI, im Auftrag des Burgenländischen Frauenreferates, durchgeführt und soll die Frauenselbstständigkeit im Burgenland fördern.

„Die Zahl der Gründerinnen im Burgenland ist ständig im Steigen. Frauen haben in den letzten Jahren rasant aufgeholt. Um diese positive Entwicklung im Burgenland weiter zu unterstützen, hat das BFI Burgenland ein Projekt für Gründerinnen und bestehende Unternehmerinnen entwickelt.
Das BFI als Projektträger stellt dafür den geeigneten Rahmen und ein professionelles Betreuungsteam zur Verfügung, um tolle Frauen, mit tollen Geschäftsideen bis hin zur Umsetzung zu überstützen“,  berichtet die im BFI für das Projekt zuständige Produktmanagerin Tanja Garber.

Projektleiterin Ulrike Rössler: „Der Ansturm auf das Projektangebot hat alle unsere Erwartungen übertroffen. Insgesamt führten wir mit 33 Frauen Erstgespräche und am 6. April startet nun die Gründerinnen-Werkstatt mit 16 Frauen, mit dem ersten, von insgesamt 16 Modulen, die im November 2017 abgeschlossen sein werden.

Neben gezieltem Know-how erhalten die Teilnehmerinnen auch Einzelcoaching und Einzelberatung, sowie individuelle Gesundheitstipps für den Erhalt der körperlichen und mentalen Gesundheit.
Vernetzung, Erfahrungsaustausch, Ermutigung, den „roten Faden“ finden, gegenseitige Stärkung und Unterstützung in Erfolgsteams und noch einiges mehr, sind Kernpunkte des Projektes.

In einem zweiten Projektteil, ab Mitte des Jahres, betreuen wir auch Unternehmerinnen, die bereits 3-5 Jahre am Markt sind, jedoch ihr Business noch nicht nach ihren Vorstellungen umsetzen konnten.“

Die Initiatorin des Projektes, Landesrätin Verena Dunst stellt dazu fest: „Mein Ziel als Frauenlandesrätin ist die stetige Verbesserung der Erwerbssituation der Frauen im Burgenland.
Innovative Frauenprojekte, wie dieses, sind enorm wichtig und leisten einen wesentlichen Beitrag zur Erhöhung der Frauenbeschäftigung im Burgenland. Dieses Programm soll Frauen ermutigen und unterstützen, einen vielleicht schon lange ersehnten Traum umzusetzen und zu verwirklichen.

Der Schritt in die Selbständigkeit braucht gewissen Mut. Es ist sehr wichtig, bereits im Vorfeld umfangreich informiert und beraten zu sein. Vor allem auch in rechtlichen und wirtschaftlichen Belangen, welche für eine Unternehmensgründung heutzutage unumgänglich sind. Mit Hilfe des Gründerinnenprogramms wollen wir den Frauen eine umfassende Vorbereitung und Begleitung auf dem Weg in die Selbstständigkeit anbieten. Sei es in den Bereichen Finanzen, Marketing oder Projektmanagement.

Die Regionalität und regionale Produkte gewinnen im Burgenland immer mehr an Bedeutung. Bäuerliche Produkte boomen heute als Verkaufsschlager. Mit Unternehmensgründungen kann dieser Bereich gut abgedeckt werden. Das Projekt "Gründen als Chance für Frauen" bietet zudem die Chance, Netzwerke aufzubauen und das Know How zu erweitern."

Das gesamte Projektangebot ist auf www.gruenden-im-burgenland.at detailliert beschrieben.

Frauen gründen ihren eigenen Arbeitsplatz

Enormer Zulauf beim BFI-Schweißtechnik-Tag

31. März 2017

 

BFI-SCHWEISSTECHNIK-TAG

Auch am diesjährigen Tag der Schweißtechnik zeigte sich das BFI-Metallausbildungszentrum Großpetersdorf über den enormen Zulauf freudig überrascht.

Etwa 600 Personen sind gekommen, um im BFI-MAZ zu hören, zu sehen und zu probieren.

„Neben unseren Weiterbildungen für kleine Gruppen und auch für Einzelpersonen ist es uns sehr wichtig, auch darüber hinaus, Interessierte für verschiedenste Bereiche einzuladen, um in Fachvorträgen über neueste Entwicklungen zu informieren.

Deshalb haben wir einerseits Partnerfirmen eingeladen, darüber hinaus aber auch Personen, die in der Branche beschäftigt sind oder es künftig sein wollen“, so BFI-Landesgeschäftsführer Peter Maier sichtlich erstaunt über die unerwartet große Menge an Besucher/innen.

„Das Programm wurde so flexibel konzipiert, dass alle Interessierten in den Genuss von Vorträgen am Vormittag und am Nachmittag genauso kommen können, wie zu den Praxisständen, die zum Testen einluden“, erklärt BFI-MAZ-Leiter Ing. Christian Pelzmann.

Gemeinsam mit exzellenten Fachleuten der Zulieferfirmen Lorch Schweißtechnik, Voestalpine Böhler Welding, Ögussa Löttechnik, Polysoude Austria, SystemCert Leoben und Lasaco wurden die neuesten Verfahren und Werkstoffe besprochen, diskutiert und getestet.

Vielen BFI-Besucher/innen konnten bei den verschiedenen Schweißarten selbst Hand anlegen.

Um nur einige zu nennen: Orbital-Schweißen, WIG- Schweißen, MAG-Schweißen mit Fülldrahtelektrode, Automatisiertes WIG und MAG-Schweißen an Cr.Ni. Werkstoffen, Löten von Aluminium und vieles mehr….

Maier: „Eine tolle Gelegenheit, sich über die neuesten technischen Möglichkeiten in diesem speziellen Bereich informieren zu können. Dass man nicht „nur“ sehen und hören, sondern wirklich probieren und testen kann, sind natürlich die Highlights des Tages.“