Erfolgreich prüfen will gelernt sein – im BFI

22. November 2017

 
„Bereits zum dritten Mal haben wir die Möglichkeit genutzt, gemeinsam mit der AK Burgenland und der Wirtschaftskammer, die LAP-PrüferInnen zu qualifizieren und ihnen das Zertifikat „Zertifizierte/r  PrüferIn für Lehrabschlussprüfungen“ auszuhändigen“, erklärt BFI-Produktmanagerin Tanja Garber im Rahmen des im BFI Mattersburg durchgeführten Kurses.

PrüferInnen für Lehrabschlussprüfungen haben seit 2013 die Möglichkeit, sich als „Zertifizierte/r PrüferIn für Lehrabschlussprüfungen“ registrieren zu lassen. In dem von der Wirtschaftskammer zu 100 % geförderten Seminar werden neue PrüferInnen auf ihre Prüfungstätigkeit vorbereitet und erfahrene PrüferInnen können ihre Rolle reflektieren, ihre Prüfungskompetenzen weiterentwickeln sowie Erfahrungen aus der Praxis austauschen.

Tanja Garber erklärt die Inhalte: „Begonnen bei den rechtlichen Grundlagen, über die berufsspezifischen Prüfungsordnungen bis hin zum Rollenverständnis der Prüfer wurden die nötigen Theoriebereiche geschult und letztendlich wurde auch eine klassische Prüfungssituation nachgestellt, um sich am Ende dieses Rollenspiels selber reflektieren zu können.“

Diesmal nahmen 11 LAP-PrüferInnen das Angebot an. Die Zertifikatsträger sind nun optimal auf ihre Prüfungstätigkeit vorbereitet und tragen somit persönlich zur Verbesserung der Qualität in der Lehrausbildung bei.

 

Jetzt den neuen, international anerkannten Ingenieur-Titel im BFI sichern!

25. Oktober 2017

Mit 1. Mai 2017 ist das neue Ingenieurgesetz in Kraft getreten. Mit den neuen Bestimmungen wurde die Vergabe der bisherigen Standesbezeichnung auf neue Beine gestellt. Ab sofort fungiert das BFI Burgenland als erste südburgenländische Zertifizierungsstelle zur Vergabe der Qualifikationsbezeichnungen „Ingenieurin“ und „Ingenieur“.

Sie haben an einer HTL maturiert und sind schon mindestens drei Jahre in einem fachbezogenen Beruf tätig? Dann melden Sie sich für die Zertifizierung des von nun an europaweit anerkannten Ingenieurtitels an.

„Die Ingenieur-Qualifikation ist in der Stufe 6 des Nationalen bzw. Europäischen Qualifikationsrahmen (NQR/EQR) eingeordnet. Damit ist der Ingenieur auf dem gleichen Niveau wie der Bachelor angesiedelt und gewinnt dadurch höhere nationale und internationale Anerkennung in der Wirtschafts- und Arbeitswelt“, erklärt BFI-Landesgeschäftsführer Jürgen Grandits und bedankt sich für die professionelle Umsetzung des Zertifizierungsverfahren am BFI Burgenland bei dem Leiter des BFI-MetallAusbildungsZentrum, Ing. Christian Pelzmann.

„Für die Erlangung des Ingenieurtitels ist ein schriftlicher Antrag beim BFI Burgenland zu stellen. Nach einer Formalprüfung werden Sie zu einem Fachgespräch eingeladen, in welchem die fachlichen Voraussetzungen überprüft werden“, so Pelzmann.

Dadurch wird aus dem Ingenieurstitel eine international vergleichbare und als Bildungsabschluss anerkannte, und aufgrund von Schule und Praxis erworbene, berufliche Qualifikation. Der Titel „IngenieurIn“ wird qualitiativ aufgewertet und Sie erhalten bessere internationale Karrierechancen!

„Das BFI in Oberwart bietet Ihnen, als einzige vom Wirtschaftsministerium beauftragte Zertifizierungsstelle im Südburgenland, die Möglichkeit, Ihre Qualifikationen aufzuwerten und den nunmehr international anerkannten Ingenieur-Titel zu erlangen“, berichten Grandits und Pelzmann.

Informationen und Antragsformular finden Sie unter http://www.bfi-burgenland.at/ingenieur/, Tel. 03362 / 78 17,  E-Mail: ingenieur@bfi-burgenland.at

 

Foto v.li.: BFI-Landesgeschäftsführer Jürgen Grandits, BFI-MAZ-Leiter Ing. Christian Pelzmann

BFI-Übungsfirma in Mattersburg läuft toll

18. Oktober 2017

Im Auftrag des Arbeitsmarktservice Mattersburg hat das BFI Burgenland vor mehreren Jahren in Mattersburg eine kaufmännische Übungsfirma eingerichtet.

„Die mit Abstand grandioseste Art auszubilden passiert in praxisorientierten Kleingruppen nach dem Modell „learning by doing“. Von unseren AusbildungsteilnehmerInnen hören wir nämlich aus Bewerbungsgesprächen, dass ihnen oft gesagt wird, dass es gut wäre, wenn sie 20 Jahre alt wären und 25 Jahre Praxis hätten. Wir können und wollen zwar das Alter nicht verändern, sehr wohl aber können wir die Praxis erlangen lassen“, stellt BFI-Servicecenterleiterin Renate Wolf-Houszka fest.

Lernen mit Praxis

Die 12-Personen-Gesamtgruppe der BFI-Übungsfirma wird aufgeteilt und arbeitet praxisorientiert in Kleingruppen unter Anleitung von FachtrainerInnen in den Bereichen Personalverrechnung, Buchhaltung und Sekretariat.

Vielseitiger Unterricht

Neben der Vorbereitung auf die Lehrabschlussprüfung und dem „Tagesgeschäft“ in den Bereichen Buchhaltung, Personalverrechnung, Fakturierung und Sekretariat, das in der Übungsfirma - wie in jeder anderen Firma - anfällt, lernen die TeilnehmerInnen Business Englisch und warten selbstständig die Website der kaufmännischen Übungsfirma.

Zusätzlich ist ein ausbildungsbezogenes Praktikum von einer bis maximal vier Wochen in die Ausbildung integriert und frei wählbar.

Ausbildungsdauer

Nach einem Jahr Ausbildung treten die TeilnehmerInnen zur außerordentlichen Lehrabschlussprüfung für Bürokauffrau/Bürokaufmann in der Wirtschaftskammer Burgenland an.

„Durch unser kompaktes Qualifizierungskonzept erhalten die TeilnehmerInnen eine breitgefächerte, berufliche Ausbildung. Die Absolventinnen können nach erfolgreichem Lehrabschluss in verschiedenen Abteilungen/Bereichen von Unternehmen, wie Sekretariaten, Verwaltungen, Lohnbüros, Buchhaltungen, Einkauf und Lagerverwaltung beruflich Fuß fassen“, sagt BFI-Kurskoordinatorin Maria Ungersböck.

„Zusätzlich“, so BFI-Servicecenterleiterin Renate Wolf-Houszka, „gibt es das Angebot der Normprüfungen in Personalverrechnung und Buchhaltung. Personen nach längerer Abwesenheit vom Berufsleben können ihre Bürokenntnisse auf den neuesten Stand bringen.“

Bereits zum 4. Mal wurden heuer Teilnehmerinnen auf die außerordentlichen Lehrabschlussprüfung „Bürokauffrau“ vorbereitet. Und wieder haben die Teilnehmerinnen mit tollen Erfolgen bestanden.

Die geprüften Fachfrauen sind Monika Grafl, Doris Knotzer, Anna Pokorowska und Corinna Tomaschko.

Als gelernte Bürokauffrauen mit Berufspraxis steht ihnen der Arbeitsmarkt in den Bereichen Verwaltung, Sekretariat, Lagerhaltung, Buchhaltung und Lohnverrechnung offen.

Bisher sind alle Praktikantinnen vom Praktikumsbetrieb als langfristige Mitarbeiterinnen übernommen worden.

Interessierte Betriebe können unter der Nummer 0664/80045361 Informationen einholen.

Foto v.l.: Maria Ungersböck (BFI), Renate Tomassovits (stv. Leiterin AMS-Mattersburg), Corinna Tomaschko, Monika Grafl, Doris Knotzer, Renate Wolf-Houszka (BFI) Markus Plattner (RGS-Leiter AMS-Mattersburg)

BFI AUF DER BIBI-MESSE – DA TUT SICH WAS!

11. Oktober 2017

Enorm viele Mädchen und Burschen kommen, wenn das Referat für Frauenangelegenheiten der Landesregierung zur gezielten Berufsinformation mit dem Titel „BIBI – Bildungs- und Berufsinformationsmesse“ in die Messehalle Oberwart einlädt.

BFI-Servicecenterleiter Christoph Greiner: „Auch heuer sind wir, neben dem Einsatz bei der Vorbereitung und Organisation, auch gleich mit drei fachspezifischen Informationsständen vertreten, um direkt vor Ort mit den jungen Menschen ins Gespräch zu kommen und sie speziell zu beraten.

Sowohl das BFI-Holzausbildungszentrum (HAZ) Güssing als auch das BFI-Metallausbildungszentrum (MAZ) Großpetersdorf und das BFI-Servicecenter Oberwart informieren hautnah.

Unsere Lehrlinge konnten, vom ersten Tag weg, direkt mit den interessierten Jugendlichen ihre Erfahrungen und Erwartungen austauschen und einige nützliche Tipps weitergeben.“

Organisatorin LR Dunst erläutert: „Neben den „Mädchenwochenenden“, die wir mehrmals jährlich in den BFI-Metallausbildungszentren Großpetersdorf und Mattersburg durchführen, ist das BFI, begonnen bei den Girls-days bis hin zu den Mädchenmessen, immer ein verlässlicher Partner, der da ist, wenn man ihn braucht.“

„Unser Facebookgewinnspiel lockte dieses Jahr besonders viele SchülerInnen an. Kein Wunder, denn wer sein coolstes Foto vom BFI-Stand auf unsere Facebookseite postet, hat die Chance, einen Kinoabend inkl. Abendessen im Hooters zu gewinnen. Schön, wie es auf dieser Bildungsmesse richtig wurlt“, freut sich Greiner.

Foto v. li.: Dipl.Ing. Thomas Schober, LRin Mag.a Astrid Eisenkopf, Mag. Heinz Zitz, LRin Verena Dunst, Christoph Greiner

BFI-Projekt Oldtimer

02. Oktober 2017

„Ich habe bei diesem Berufsorientierungsprojekt sehr viele Berufsbereiche kennengelernt und meine eigenen Fähigkeiten und Interessen besser erkannt.

Am 5. Oktober fange ich in einem Automobilbetrieb mit meiner neuen Tätigkeit an“, schildert Onmaz ADEM, ein Teilnehmer aus der Maßnahme, die vom BFI in Kooperation mit dem AMS Oberwart durchgeführt und vom Land Burgenland und dem Europäischen Sozialfonds finanziert wird.

„Begonnen hat alles mit einer Idee und zwar mit der Idee die Berufsorientierung für Jugendliche noch praxisnaher zu gestalten und eine ausgewogene Mischung zwischen manuellen handwerklichen Tätigkeiten, der sozialpädagogischen Betreuung und dem Bewerbungsmanagement zu finden. Wir setzten uns zum Ziel eine Maßnahme zu konzipieren, die sowohl für die TeilnehmerInnen attraktiv ist, als auch die größtmögliche Unterstützung bei der Wahl des Berufes anbietet und die Integration in den Arbeitsmarkt fördert. Ursprünglich war die Maßnahme für 12 TeilnehmerInnen konzipiert. Unsere TrainerInnen leisteten sehr gute Arbeit und es konnten bereits während der Projektlaufzeit immer wieder Arbeitsaufnahmen verzeichnet werden, was wiederum zu Nachbesetzungen führte. Somit konnten insgesamt 20 Jugendliche von dieser Maßnahme profitieren“, berichtet der stellvertretende Geschäftsführer des BFI, René Höfer.

Im Rahmen dieser Initiative mit dem Titel „Berufsorientierung Oldtimer“ zerlegten und restaurierten Jugendliche seit Anfang dieses Jahres im Lehrbauhof in Pinkafeld unter Anleitung von FachtrainerInnen des BFI einen Oldtimer-Trakor. Die TeilnehmerInnen konnten hier Berufe rund um den KFZ- sowie den Metall- bzw. Elektro-Bereich kennenlernen. Mittlerweile wurde die historische Landmaschine wieder fahrtüchtig gemacht und im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung versteigert. Der Reinerlös vermindert die Kurskosten für das Projekt „Oldtimer“.

„Natürlich steht der arbeitsmarktpolitische Effekt im Vordergrund, weil es ja unsere Aufgabe ist, diese jungen Menschen in den Arbeitsprozess zu bringen, aber die Kombination aus Persönlichkeitsentwicklung, praktischer Umsetzung, learning by doing und letztendlich der Versteigerung, unter Aufsicht eines Notars, macht’s eben aus, dass wir hier ein Stückerl mehr bieten und diese Methode künftig verstärkt im BFI Burgenland umgesetzt wird,“ so BFI-Geschäftsführer Jürgen Grandits.

Landtagsabgeordneter Christian Drobits meint in seiner Grußbotschaft: „Es ist eben das BFI, das immer neue Ideen hat und unseren BurgenländerInnen damit unterstützend zur Seite steht.

Ich bin sehr stolz darauf, dass hier im BFI im Bezirk Oberwart über 50 Lehrlinge ausgebildet werden und das BFI im Burgenland zu den größten Ausbildern gehört.

Es ist eine ganz tolle Zusammenarbeit aller relevanten Akteure, für die ich mich sehr bedanke“.

Erfolgreicher Lehrabschluss im HAZ Güssing

27. September 2017

„Die burgenländische Wirtschaft braucht qualifizierte Arbeitskräfte. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, sowie dem FacharbeiterInnenmangel und der Jugendarbeitslosigkeit entgegenzuwirken, aber auch um Jugendliche neue Perspektiven zu bieten, gibt es die Überbetriebliche Lehrausbildung im BFI Burgenland, die vom Europäischen Sozialfonds (ESF) und dem Land Burgenland finanziert und unter Kooperation mit dem AMS durchgeführt wird.

In den BFI-Lehrwerkstätten bilden wir Lehrlinge im dualen System, eben bei uns im BFI und in der Berufsschule, aus.

Nach drei bis vier Jahren geht’s zur FacharbeiterInnenprüfung und dann ab in die Wirtschaft“, berichtet Karl Pandl, Ausbildungsleiter im BFI-Holzausbildungszentrum in Güssing.

Die Nachfrage an guten Arbeitskräften ist nach wie vor vorhanden und wird in Zukunft noch steigen. Daher ist eine Fachausbildung mit bestandener Lehrabschlussprüfung ein bedeutsamer Schritt für einen zukünftigen Arbeitsplatz.

Benjamin Meister hat die Überbetriebliche Ausbildung im HAZ erfolgreich abgeschlossen und die Lehrabschlussprüfung zum Tischler bei der Lehrlingsstelle Burgenland in Eisenstadt bestanden.

BFI-Trainerin Esther Zartl: „Mit seiner qualitativ hochwertigen Ausbildung gehört Herr Meister jetzt zu den Fachkräften, die auf dem Arbeitsmarkt gesucht werden. Wir freuen uns mit ihm und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute.“

Hast auch Du Interesse? Dann melde Dich beim AMS Stegersbach oder beim BFI Güssing. Hier erhältst Du genaue Informationen.

Foto v.li.: BFI-Trainerin Esther Zartl, Benjamin Meister, BFI-HAZ-Leiter Karl Pandl

Mit dem BFI zu noch mehr Pflegekompetenz

20. September 2017

Am 12. September 2017 hat das Berufsförderungsinstitut (BFI) Oberwart erstmalig die einjährige Ausbildung für PflegeassistentInnen erfolgreich umgesetzt. Diese Qualifizierung wurde vom AMS Oberwart in Auftrag gegeben und finanziert. Die Weiterentwicklung der PflegehelferInnenkurse wurde aufgrund der seit 1. September 2016 eingeführten gesetzlichen Novellierung notwendig.

Über den erfolgreichen Abschluss und das Tragen der Berufsbezeichnung PflegeassistentIn können sich fünfzehn Absolventinnen und ein Absolvent freuen, davon acht mit ausgezeichneten Erfolgen. „Weg von der tätigkeitsorientierten Ausbildung und hin zur Kompetenzorientierung mit der Vermittlung von Schlüsselqualifikationen und Vernetzung von unterschiedlichen Lernfeldern. So können PflegeassistentInnen mit der neuen Ausbildungsverordnung z. B. selbständig Blut aus der Vene abnehmen, was bisher nicht möglich war“, meint die Ausbildungsleiterin für Gesundheitsberufe DGKP Liane BALDAUF.

Die kommissionelle Abschlussprüfung fand direkt im BFI Servicecenter Oberwart statt. „Ich bin von der hohen Ausbildungsqualität im BFI seit vielen Jahren überzeugt und begeistert. Die professionelle Umstellung zum neuen vertiefenden und vernetzten Kompetenzunterricht war aus meiner Sicht erfolgreich. Auch die Abschlussprüfung in Form von vernetzten Fallbeispielen halte ich für eine gelungene Entwicklung “, meinte die Vorsitzende der Prüfungskommission WHR Dr.in Claudia KRISCHKA.

„Aufgrund der hohen Zufriedenheit während der Praktika konnten bereits mehr als die Hälfte der TeilnehmerInnen unmittelbar nach der Prüfung ihren Dienst in der Pflege antreten“, ergänzt der zuständige BFI-Servicecenterleiter Christoph GREINER.

Und der stellvertretende AMS RGS-Leiter Horst FRANZ meinte: „Es ist wichtig, bestens qualifiziertes und kompetentes Pflegepersonal in unserem Bezirk auszubilden. Die Vermittlungsquoten der letzten Jahre geben uns Recht. Aus diesem Grund ist es uns ein Anliegen, auch im kommenden Jahr diese äußerst erfolgreiche Bildungsmaßnahme  wieder mit dem BFI umzusetzen. Gesundheits- und Pflegeberufe bleiben auch weiterhin ein wesentlicher arbeitsmarktpolitischer Schwerpunkt.“

Ö3-Urkunde für das BFI Burgenland

13. September 2017

„Den Ö3-Slogan „Helfen ist wunderbar einfach“ hat sich auch das BFI Burgenland zu Herzen genommen und rasch die Ö3-Wundertüte bestellt“, erzählt BFI-EDV-Leiter Rudi Erkinger.

Nicht mehr benutzte Handys bzw. Smartphones wurden somit in eine wertvolle Spende verwandelt und mit diesem Spendengeld werden Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebenssituationen in Österreich unterstützt.

„Das Bewusstsein der BFI-MitarbeiterInnen, wie wichtig es ist, anderen Menschen in Notlagen zu helfen, wurde durch diese Aktion erneut gestärkt“, freut sich der stellvertretende Geschäftsführer des BFI, René Höfer.

Dank vieler Menschen in Österreich und Unternehmen wie das BFI Burgenland können jährlich eine Vielzahl an Mobilgeräten wiederverwertet und umweltgerecht entsorgt werden. Der Erlös fließt in die Soforthilfefonds der Caritas und Licht ins Dunkel. Außerdem werden Arbeitsplätze für Menschen mit geringeren Jobchancen geschaffen.

BFI-Marketingmanagerin Daniela Hacker: „Wir sind sehr stolz über den Erhalt dieser Urkunde und freuen uns, auf so einfache Weise vielen Menschen helfen zu können und werden diese Aktion natürlich auch im nächsten Jahr unterstützen.“

Foto v.li.: BFI-EDV-Leiter Rudolf Erkinger, BFI-Marketingmanagerin Daniela Hacker, stellvertr. Geschäftsführer BFI Burgenland René Höfer

BFI-Infostand auf der Inform in Oberwart

04. September 2017

Auch heuer war das Berufsförderungsinstitut (BFI) Burgenland, in Zusammenarbeit mit der Burgenländischen Konferenz der Erwachsenenbildung - BUKEB, wieder mit einem Informationsstand auf der Inform in Oberwart vertreten.

Das Bildungsinstitut informierte mit seinen Fachleuten über die gesamte Palette der insgesamt 300 verschiedenen Kursarten.

Hier wird es, wie die langjährige Erfahrung zeigt, nach ersten „Anbahnungsgesprächen“, in den nächsten Wochen noch konkrete Abschlüsse geben.

„Wir wollen den Bildungswilligen vor Augen führen, dass nicht nur die Auswahl für die verschiedensten Bereiche groß genug ist, sondern auch die Qualität im Vordergrund steht.

Die Anfragen bezogen sich vorwiegend auf die Berufsreifeprüfung und Lehre mit Matura.
Gerade hier hat das BFI eine langjährige Tradition und startet im Herbst wieder mit einem Vorbereitungskurs in Deutsch.

Natürlich müssen wir mit unserem Angebot zu den Leuten gehen. Dafür sind auch solche Großveranstaltungen geeignet“, sagt BFI-Servicecenterleiter Christoph Greiner.

BFI-Programme, die direkt für Betriebe und deren MitarbeiterInnen maßgeschneidert werden, inklusive Förderungsberatung und Beantragung durch das BFI, werden sowohl den Messebesuchern, aber in erster Linie auch den ausstellenden Firmen, angeboten.

 

BFI Frauenprojekt “Meine neue Perspektive”

23. August 2017

Auf Initiative von Frauen-Landesrätin Verena Dunst startete das BFI Burgenland im November letzten Jahres ein Projekt, das die (Re)Integration bzw. Neuorientierung von Frauen ins Berufsleben - nach Zeiten der Kindererziehung und Haushaltsführung - zum Ziel hatte.

BFI-Produktmanagerin Tanja Garber: „Das Projekt wurde inhaltlich so ausgerichtet, dass wir die Frauen dort abholen konnten, wo sie sich gerade befunden haben. Da sich die Frauen in ihrer Sozialisation, ihrem Bildungsweg aber auch im Alter unterschieden, galt es in der ersten Phase diese Diversitäten aufzuarbeiten. In weiterer Folge war es die Aufgabe der  TrainerInnen, gemeinsam eine Antwort auf folgende Frage zu erarbeiten: "Was kann ich und was will ich erreichen?" In verschiedensten Modulen wurden die Frauen intensiv auf den Wiedereinstieg vorbereitet. So lag der Fokus gezielt auf der Optimierung bereits vorhandener Fähigkeiten und dem Ausbau der Soft Skills in der Persönlichkeitsarbeit. Zusätzlich absolvierten die Frauen Qualifizierungsmodule zur Assistentin in der Gastronomie, in EDV und Deutsch.“

„Ein neuer Arbeitsplatz und die Reintegration am Arbeitsmarkt, nicht nur als Mittel der Unabhängigkeit, sondern als Vorsorgemaßnahme gegen Frauenarmut waren die vorrangigen Ziele in diesem Frauenprojekt. Ebenso wesentlich erscheint mir aber auch das neue Selbstbewusstsein, das gesteigerte Selbstwertgefühl und veränderte Sichtweisen bzw. Einstellungen mit dem die Frauen nun gestärkt den Herausforderungen des Alltags begegnen können“, so BFI-Projektleiterin Margot Bösenhofer.

Ergänzt wurde der theoretische Teil mit Exkursionen in Betrieben der Region sowie einem fünfwöchigem Betriebspraktikum. Erstmalig wurde in diesem Projekt eine Kinderbetreuung durch die „Kinderfreunde“ angeboten. Somit waren die Kinder unserer Teilnehmerinnen an den schul- und kindergartenfreien Tagen bestens versorgt.

Der Leiter der Regionalen AMS-Geschäftsstelle in Jennersdorf, Harald Braun, dazu: „Solch eine lange Maßnahme benötigt natürlich eine gewisse Vorarbeit, damit der entsprechende Erfolg erzielt werden kann. Für dieses Projekt kann auf jeden Fall eine erfolgreiche Bilanz gezogen werden, da bereits 4 Frauen vor Projektende eine Arbeitsstelle gefunden haben, drei Damen fixe Jobzusagen verzeichnen können und zwei Teilnehmerinnen im Herbst eine weiterführende Ausbildung beginnen werden. Ich bin wirklich positiv überrascht und stehe weiteren Projekten offen gegenüber.“

Das Projekt „Meine neue Perspektive“ wurde vor kurzem im BFI Jennersdorf von 10 engagierten Frauen erfolgreich abgeschlossen.