Romabiz – Eröffnungskonferenz erfolgreich durchgeführt

28. Januar 2019

Am 22.01.2019 fand die Eröffnungskonferenz des Projektes Romabiz im Offenen Haus Oberwart statt. Nach Grußworten von Bürgermeister LAbg. Georg Rosner und LAbg. Christian Drobits wurden die Eckpunkte des Projektes durch Christoph Greiner vom BFI Burgenland und Norbert Kulcsár vom ungarischen Projektteam vorgestellt.

Ziel des Projektes ist die Steigerung der Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit von Roma und Sinti KMU durch Stärkung ihrer Management- und unternehmerischen Kompetenzen.

Es wird derzeit eine Erhebung durch persönliche Befragung zur unternehmerischen Situation von Roma- und Sinti- Unternehmen in der burgenländisch-ungarischen Grenzregion durchgeführt, um vorherrschende Charakteristika und Bedürfnisse punktgenau aufzugreifen.

Die Unternehmen werden anschließend im Rahmen von Einzelberatungen sowie bei Bedarf durch Mentoring von geschulten BeraterInnen unterstützt. Daneben werden  Gruppencoachings  zur Entwicklung besonders wettbewerbswirksamer Kompetenzen und Strategien angeboten. „Treffen am Runden Tisch und Exkursionen zum Kennenlernen von Best-Practice-Beispielen fördern die Intensivierung des Erfahrungsaustausches und die Vernetzung“, ist BFI-Projektmanager Christoph Greiner überzeugt. Es wird zudem eine innovative, internetbasierte und mit mobilen Anwendungen ausgestattete Unternehmensplattform aufgebaut, wo Roma-UnternehmerInnen die Möglichkeit haben, ihre Unternehmen zu präsentieren und  nützliche Informationen zu platzieren.

Interessierte Personen können sich ab sofort zur Teilnahme anmelden.

Kontakt:

Christoph GREINER

Berufsförderunginstitut Burgenland

Projektmanagement

7400 Oberwart, Grazer Straße 86

E: c.greiner@bfi-burgenland.at

T: +43 3352/389 80 2226

M: +43 664/800 45 226

F: +43 3352/389 80 22

Musikalisch umrahmt von Romano Rath wurde die Veranstaltung mit einer überregionalen Podiumsdiskussion beendet.

 Weiterführende Informationen zum Projekt:

Projektlaufzeit: 01.09.2018-28.02.2021

Programm: Interreg V-A Österreich-Ungarn 2014-2020

Projektbudget: € 651.003,35 (davon 85% EFRE: € 553.352,84)

Lead Partner: BFI Burgenland, www.bfi-burgenland.at

Projektpartner:

  • CEUE (Verein für die Roma in der EU) – HU
  • ZMCCSZ (Verein Roma Komitat Zala) – HU; http://www.zmccsz.hu/
  • ZMKIK (Handels- und Industriekammer Komitat Zala) – HU; http://zmkik.hu

Strategische Partner:

  • Roma Volkshochschule Burgenland
  • Regierungsamt Komitat Zala
  • Verein für ländliche Entwicklung „Grünes Herz von Zala“

Projektinhalte:

  • Erhebung mittels Fragebögen mit dem Fokus auf unternehmerische Fragen und Themen (Studie)
  • Einzelberatung durch Berater/innen
  • Gruppencoachings – Entwicklung und Steigerung der fachlichen Kompetenzen
  • Runder Tisch
  • Exkursionen

Foto v.li: Dr. ÁROK Krisztina, René HÖFER, Christoph GREINER, BOHA Csaba, Horst HORVATH, KULCSÁR Norbert, VÖRÖS Anikó

 

BFI erweitert Ausbildungsangebot für Pflegeberufe

18. Dezember 2018

„Fachkräfte dringend gesucht“, ist derzeit der grundlegende Tenor von Betreuungseinrichtungen und Medienberichten.

„Ein klarer  Auftrag, um den steigenden Bedarf abzudecken, ist auch das Ausbildungsangebot vor Ort entsprechend auszubauen, “ erklärt  BFI Bildungsmanagerin Eveline Weinhofer überzeugt.

Im Frühjahrsemester werden daher Ausbildungen für die Heimhilfe berufsbegleitend im Norden und Süden des Burgenlandes zusätzlich geplant – in Eisenstadt, Oberwart und Güssing.

Die Heimhilfeausbildung richtet sich an interessierte Personen, die  gerne mit betreuungsbedürftigen Menschen arbeiten möchten und  einen anerkannten Berufsabschluss mit sehr guten Jobaussichten in relativ kurzer Zeit anstreben.

Ein erfolgreicher Abschluss des 4-monatigen Lehrganges berechtigt offiziell als HeimhelferIn in  der Hauskrankenpflege, in stationären Pflege- und Betreuungseinrichtungen und in der 24-Stunden-Betreuung zu arbeiten.

Wer soziale Kompetenz und einen abwechslungsreichen Beruf mit sehr guten Perspektiven sucht, macht mit dieser Ausbildung den ersten wichtigen Schritt.

Die nächsten Infoveranstaltungen dazu finden im BFI Oberwart und BFI Güssing am 01.02.2019 und 07.02.2019 und im BFI Eisenstadt am 25.02.2019 statt.

Infoveranstaltung HeimhelferIn BFI Oberwart und BFI Güssing 01.02.2019

Infoveranstaltung HeimhelferIn BFI Oberwart und BFI Güssing 07.02.2019

Infoveranstaltung HeimhelferIn BFI Eisenstadt 25.02.2019

Lehrgang HeimhelferIn BFI Oberwart 18.03.2019

Lehrgang HeimhelferIn BFI Eisenstadt 18.03.2019

 

AK fördert Fortbildungen in der Pflege

 Für Personen mit abgeschlossener Pflegehilfeausbildung gibt es im Burgenland weiterhin die 16-stündigen Fortbildungskurse für den erweiterten Tätigkeitsbereich in der Pflegeassistenz.  Bedürfnisse und Anforderungen in der täglichen Arbeit verändern sich rasch, daher braucht es zusätzlich spezifische Kompetenzen. In den Bereichen Demenz, Kommunikation, Diversity und in der Arbeit mit Angehörigen bietet das BFI Burgenland gezielte Fortbildungen an, die ab sofort auch mit dem AK-Bildungsgutschein gefördert werden.

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BFI startet innovatives Roma-Projekt

14. Dezember 2018

Ziel des Projektes ist die Steigerung der Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit von Roma und Sinti KMU durch Stärkung ihrer Management- und unternehmerischen Kompetenzen.

Es wird derzeit eine Erhebung durch persönliche Befragung zur unternehmerischen Situation von Roma- und Sinti- Unternehmen in der burgenländisch-ungarischen Grenzregion durchgeführt, um vorherrschende Charakteristika und Bedürfnisse punktgenau aufzugreifen.

Die Unternehmen werden anschließend im Rahmen von Einzelberatungen sowie bei Bedarf durch Mentoring von geschulten BeraterInnen unterstützt. Daneben werden  Gruppencoachings  zur Entwicklung besonders wettbewerbswirksamer Kompetenzen und Strategien angeboten. „Treffen am Runden Tisch und Exkursionen zum Kennenlernen von Best-Practice-Beispielen fördern die Intensivierung des Erfahrungsaustausches und die Vernetzung“, ist BFI-Projektmanager Christoph Greiner überzeugt. Es wird zudem eine innovative, internetbasierte und mit mobilen Anwendungen ausgestattete Unternehmensplattform aufgebaut, wo Roma-UnternehmerInnen die Möglichkeit haben, ihre Unternehmen zu präsentieren und  nützliche Informationen zu platzieren.

Interessierte Personen können sich ab sofort zur Teilnahme anmelden.

Kontakt:

Christoph GREINER

Berufsförderunginstitut Burgenland

Projektmanagement

7400 Oberwart, Grazer Straße 86

E: c.greiner@bfi-burgenland.at

T: +43 3352/389 80 2226

M: +43 664/800 45 226

F: +43 3352/389 80 22

Weiterführende Informationen zum Projekt:

Lead Partner: BFI Burgenland, www.bfi-burgenland.at

Projektpartner:

  • CEUE (Verein für die Roma in der EU) – HU
  • ZMCCSZ (Verein Roma Komitat Zala) – HU; http://www.zmccsz.hu/
  • ZMKIK (Handels- und Industriekammer Komitat Zala) – HU; http://zmkik.hu

Strategische Partner:

  • Roma Volkshochschule Burgenland
  • Regierungsamt Komitat Zala
  • Verein für ländliche Entwicklung „Grünes Herz von Zala“

Projektinhalte:

  • Erhebung mittels Fragebögen mit dem Fokus auf unternehmerische Fragen und Themen (Studie)
  • Einzelberatung durch Berater/innen
  • Gruppencoachings – Entwicklung und Steigerung der fachlichen Kompetenzen
  • Runder Tisch
  • Exkursionen

Terminaviso für die Pressestellen

zur Eröffnungskonferenz:

22.01.2019, 13.00 Uhr

 

 

Foto v.li.: Christoph GREINER (Projektmanagement), Ildiko KISS (Projektassistenz), Horst HORVATH (Geschäftsführer Roma VHS Burgenland), Jürgen GRANDITS (Geschäftsführer BFI Burgenland)

“Cafe Vergissmeinnicht” – Bildungsarbeit einmal anders

10. Dezember 2018

In gemütlicher Kaffeehausatmosphäre über das Thema „Gemeinsam leben trotz Demenz“ zu reden und zu diskutieren war ein Erlebnis der besonderen Art. Das BFI Gesundheitsausbildungszentrum Oberwart lud zu einer offenen Gesprächsrunde zum sensiblen Thema Demenz im Alltag. Fachbereichsleiterin Eveline Weinhofer begrüßte RepräsentantInnen von im Burgenland tätigen Pflegeeinrichtungen von der Geschäftsführung bis zur Heimhelferin. Auch eine betroffene Angehörige mischte sich intensiv in den Diskurs ein.

Mit dem Einleitungsreferat zum Thema wurde Frau Andrea Stix - eine Expertin und Bloggerin in Fragen von Demenzbegleitung - beauftragt. Sie spannte einen weiten Bogen vom Erkennen der Erkrankung bis hin zur Betreuung von Angehörigen und gab viele hilfreiche Anleitungen für den Alltag. „Denn nicht jeder Fall ist gleich anzusehen und es gibt viele unterschiedliche Formen im Umgang mit dementen Menschen“, erläutert unsere Leiterin der Gesundheitsausbildungen Liane Baldauf.

„Besonders gefallen hat uns im Anschluss an den Fachvortrag die ungezwungene Atmosphäre und der Austausch in der gemischten Diskussionsrunde,“ ergänzt auch Johanna Horvath, eine der GastgeberInnen des Demenzcafes. So wurden in den drei Gesprächsrunden an konkreten Themenstellungen die TeilnehmerInnen aktiv in die Diskussion einbezogen und die Ergebnisse schriftlich festgehalten.

Mit viel Engagement am Thema und jeder Menge Spaß ist es gelungen, viele interessante Ansätze, Aspekte und Bildungsideen zu sammeln. „Hier zeigte sich auch eindrucksvoll, mit welcher Vielfalt an offenen Fragen im Pflegebereich die kommende Gesellschaft und vor allem die Politik zu arbeiten haben wird,“ meint auch der Leiter des BFI Bildungszentrums Oberwart Christoph Greiner.

Foto v.li.: Elfriede Baumgartner, Eva Maria Kainz, Alexandra Fuith, Christoph Sztubics, Johanna Horvath

Lehre mit Matura – ein Erfolgsmodell mit Zukunft

04. Dezember 2018

Mit der Übergabe der Berufsreifeprüfungszeugnisse am 9. November. 2018 an die acht AbsolventInnen des Jahrganges 2015 schließt sich ein Jahrzehnt Lehre mit Matura im BFI Burgenland. Das burgenländische Modell zeichnet sich dadurch aus, dass es in Tagesform und parallel zur Lehre angeboten und abgehalten wird.

Bislang konnten 56 südburgenländische Lehrlinge ihre Ausbildung erfolgreich abschließen und haben nunmehr Zugang zu weiterführenden Ausbildungsformen in Universitäten, Fachhochschulen oder Kollegs. Viele der TeilnehmerInnen bleiben jedoch in ihrer Firma und sind mittlerweile Führungskräfte in der mittleren Unternehmensebene.

Der nächstjährige Lehrgang wird wieder in Form eines Infotages im BFI Oberwart am Samstag, 12. Jänner 2019 um 09.00 Uhr präsentiert. Interessierte sind dazu herzlich eingeladen und willkommen.

Foto v.li: BFI Bildungszentrumsleiter Christoph Greiner, Stefan Holy, Jessica Bleier

Ausgezeichnete BFI Kollegin

25. Oktober 2018

Eveline Weinhofer erhält für ihre wertvolle Mitarbeit in der beruflichen Weiterbildung den Ehrenpreis zur Förderung der Facharbeit des Anton-Benya-Stiftungsfonds.

Die Motivation und Freude in der täglichen Arbeit in der Erwachsenenbildung ist ihr in den mittlerweile 25 Jahren, die sie für das BFI Burgenland tätig ist, nie abhanden gekommen. Mit viel Engagement hat sie in zahlreichen Arbeitsprojekten mitgewirkt  - von der Ausbildungsleitung in Gesundheitsberufen bis hin zur Qualitätsmanagerin über alle Fachbereiche. Die gelernte Pädagogin ist derzeit als Bildungsmanagerin in der Geschäftsführung eingesetzt und arbeitet in erster Linie bedarfsorientierte Konzepte für den Arbeitsmarkt aus. Das Thema „Pflege“ gewinnt dabei zunehmend an Bedeutung. Das BFI Burgenland hat bereits über 1200 PflegeassistentInnen ausgebildet und ein umfangreiches Fortbildungsangebot zu gefragten neuen Kompetenzen entwickelt.

„Wir freuen uns natürlich mit unserer Kollegin über diese Anerkennung. Der langjährige Erfolg im Rahmen der BFI-Gesundheitsakademie bestätigt diese Auszeichnung allemal“, erläutert die stellvertretende BFI Geschäftsführerin Sabine Swatek-Venus.  Frau Weinhofer arbeitet nämlich auch bundesländerübergreifend in den wesentlichen Bildungsnetzwerken mit.

„Die persönliche und fachliche Weiterentwicklung der Menschen mitzugestalten und zu fördern bleibt mir als zentrales Anliegen für die nächsten Berufsjahre, bevor ich leiser treten und mich auch einmal meinen privaten Interessen widmen möchte“, berichtet die Preisträgerin.

Foto v.li.: stv. BFI Burgenland Geschäftsführerin Sabine Swatek-Venus, Eveline Weinhofer, BFI Österreich Geschäftsführer Dr. Michael Sturm

15 Jahre Pflegeausbildung im BFI Eisenstadt

22. Oktober 2018

Kürzlich haben 14 Absolventinnen mit großem Engagement und viel Fleiß ihren 1-jährigen Ausbildungslehrgang zur Pflegeassistentin am BFI Eisenstadt sehr erfolgreich abgeschlossen. Die Erfolge der Prüflinge sprechen für ihre Lernbereitschaft und Leistungsfähigkeit. Acht Absolventinnen freuen sich bereits über eine Fixanstellung im Pflegebereich.

Gesundheit ist das, was alle Menschen verbindet. Der Beruf als PflegeassistentIn ist einer der verantwortungsvollsten, weil sich die Menschen, die diese Hilfe brauchen, auf die fachliche Qualifikation und das nötige Maß an Menschlichkeit verlassen.

Individuelle Begleitung und Förderung jedes/r einzelnen Auszubildenden sind dem BFI Burgenland ebenso wichtige Anliegen, wie die Vermittlung einer hohen Fachkompetenz und der wertschätzende Umgang miteinander, sowie der Umgang gegenüber dem Klienten und Patienten.

Die Teilnehmerinnen erwarben sowohl im theoretischen als auch im praktischen Unterricht mit den Schwerpunktthemen „Grundzüge und Prinzipien der Akut- und Langzeitpflege einschließlich Pflegetechnik“ und „Grundzüge medizinischer Diagnostik und Therapie in der Langzeitversorgung einschließlich medizinischer Pflegetechnik“ das nötige Rüstzeug für ihre künftige Tätigkeit im Pflegebereich.

Seit dem Jahr 2003 wurden im BFI Eisenstadt, im Auftrag des AMS und der Bgld. Landesregierung elf Pflegeausbildungslehrgänge durchgeführt.

„Insgesamt haben in diesem Zeitraum 186 Personen die Ausbildung zur Pflegehilfe/Pflegeassistenz absolviert,“ berichtet BFI Bildungszentrumsleiterin Ingrid Stützner stolz.

Die erfolgreichen Absolventinnen mit den Prüferinnen Prüfungsvorsitzender WHR Dr. Ernst Gschiel

Und wieder gibt es einen Grund zum Feiern im BFI Mattersburg

12. Oktober 2018

Im Auftrag des Arbeitsmarktservice Mattersburg hat das BFI Burgenland vor mehreren Jahren in Mattersburg eine kaufmännische Übungsfirma mit der Möglichkeit den Lehrabschluss als Bürokauffrau nachzuholen eingerichtet.

Nun hat eine weitere Teilnehmerin der kaufmännischen Übungsfirma, Frau Natela Kienast am 19.09.2018 die Prüfungskommission von ihrem Können überzeugt und die außerordentliche Lehrabschlussprüfung mit gutem Erfolg bestanden.

Wir gratulieren recht herzlich und wünschen alles Gute für Ihre weitere Zukunft.

Foto v.li.: Bildungsberaterin Fr. Maria Ungersböck, Leiterin Bildungszentrum Mattersburg Fr. Renate Wolf-Houszka, Fr. Natela Kienast, RGS-Leiter AMS Mattersburg Hr. Markus Plattner

Selbstgebaute Palettenmöbel zum Geburtstag

04. Oktober 2018

Zum 25jährigen Jubiläum der sozialpädagogischen Wohngruppe für Jugendliche des SOS Kinderdorfs in Pinkafeld gab es vom BFI Oberwart ein besonderes Geschenk

 In einem Workshop mit Jugendlichen aus dem Jugend­berufs­zentrum des BFI Oberwart wurden im September an vier Halbtagen in der Werkstatt der „Paletteria“ in Loipers­dorf/Kitzladen Pal­ettenmöbel gebaut.

Wolfgang Dieck - der Inhaber der Firma und selbst Trainer - hat die Jugendlichen bei ihrem Vorhaben perfekt angeleitet und unter­stützt. Es wurde viel geschliffen, geschraubt und gestrichen und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen.

Die feierliche Übergabe fand am Dienstag, den 02.10.2018 um 10:00 Uhr im Jugendhaus Pinkafeld statt. Die Palettenmöbel haben einen guten Platz gefunden und alle BewohnerInnen sowie die MitarbeiterInnen sind vom Ergebnis begeistert.

„Eine wunderschöne Überraschung, die noch dazu perfekt gepasst hat, da unsere alten Plastikmöbel schon in die Jahre gekommen waren,“ strahlt Sandra Latka, die pädagogische Leiterin der Wohngruppe.

„Wir sind sehr beeindruckt von der Leistung unserer Jugendlichen und davon überzeugt, dass die Herstellung von nachhaltigen Produkten zu einem gemeinnützigen Zweck auch einen bleibenden Lernerfolg bei den jungen Menschen bringt,“ sagen die Kurskoordinatorinnen Anneliese Marth, Andrea Freitag und Doris Typolt.

„Ein schönes, symbolisches Zeichen für jahrelange gute Zusammenarbeit zwischen der Jugendwohngruppe des SOS Kinderdorfs und den Jugendlichenprojekten des BFI,“ nennen auch Christoph Greiner, Servicecenterleiter des BFI Oberwart und Mag. Marek Zeliska, Leiter des SOS-Kinderdorfs in Pinkafeld die Schmuckstücke, die nun die Terrasse des Jugendhauses zieren.

Interreg-Projekt “INNOVET”: Partnerkonsortium entwickelt und erprobt Maßnahmen gegen Facharbeitermangel

25. September 2018

Kooperation zwischen Österreich und Slowenien für praxisnahe Berufsausbildung

Interreg-Projekt „INNOVET“: Partnerkonsortium entwickelt und erprobt Maßnahmen gegen Facharbeitermangel

Fachkräftemangel, mäßiges Image der Lehrberufe und die oft genannte Modernisierung der Dualen Berufsausbildung ist nicht nur in Österreich ein aktuelles Thema – auch in Slowenien werden Maßnahmen gesucht, um mehr junge Menschen für defizitäre Berufsbilder zu begeistern. Das Interreg-Projekt „INNOVET“ fördert durch die Kooperation von Partnern aus Bildung, Wirtschaft und Politik die Entwicklung innovativer Lösungsansätze.

„Die Lehrausbildung für Schweißer innovativ, attraktiver und praxisnäher gestalten, das Image der Lehrausbildung im Metallbereich verbessern und damit den Facharbeitermangel in der Österreichisch-Slowenischen Grenzregion nachhaltig bekämpfen – wir haben uns mit dem Projekt große Ziele gesteckt“, so der Geschäftsführer des Berufsförderungsinstituts Burgenland, Jürgen Grandits, der das Projekt gemeinsam mit Projektpartnern und Unterstützern bei einer Pressekonferenz am 25.09.2018 im BFI-Metallausbildungszentrum in Großpetersdorf präsentiert. „Im Rahmen des Projektes wird insbesondere auf die Steigerung der praxisnahen Ausbildung in Pilotklassen, aber auch auf Informationskampagnen, pädagogische und fachpraktische Ausbildungen für zukünftige Lehrlingsausbilder sowie die Einbettung innovativer Ansätze wie e-learnings gesetzt.“

Gemeinsam mit dem steirischen e-learning-Spezialisten bit media e-solutions GmbH, der slowenischen regionalen Wirtschaftskammer Štajerska, dem Schulzentrum Ptuj und der slowenischen Niederlassung des Kranbauers Palfinger entwickelt und implementiert das Berufsförderungsinstitut Burgenland über die nächsten 3 Jahre Maßnahmen zur modernen, praxisbezogenen und attraktiven Gestaltung der Schweißtechnik.

„Wir wollen Jugendliche dazu motivieren, sich für Lehrlingsberufe zu interessieren. Spezifische Betonung wird dabei auf Schweißer als regional defizitäre Gruppe gelegt. Wir wollen durch das Projekt auch zur Verbesserung des Systems der dualen Ausbildung beitragen und somit entscheidend auf die langfristige Lösung des grenzüberschreitenden Problems des Fachkräftemangels in der lokalen Wirtschaft einwirken“ erklärt Aleksandra Podgornik, Direktorin der slowenischen regionalen Wirtschaftskammer Štajerska. „Da es sich hierbei um ein grenzüberschreitendes Problem handelt, ist es nach unserer Auffassung von strategischer Wichtigkeit, dieses mit der vereinten Kraft der europäischen Kooperation anzugehen, damit wir alle auch in Zukunft konkurrenzfähig am globalen Markt auftreten können.“

Initiiert wurde das Projekt durch das österreichische AußenwirtschaftsCenter der WKO in Ljubljana. „Die Zahl der Unternehmen, die vor der großen Herausforderung stehen qualifizierten Nachwuchs für Facharbeiterpositionen zu finden, steigt auf beiden Seiten der Grenze. Ein Grund mehr, Lösungsansätze auch grenzüberschreitend und interdisziplinär zu erarbeiten. Dabei setzen wir mit dem Projekt ganz klar auf die Steigerung der Attraktivität einer Berufsbildung für potentielle Lehrlinge in der Region als Alternative zur Arbeitsmigration“, betont Paul Olynec, Projektmanager am AußenwirtschaftsCenter und Projektkoordinator in INNOVET.

Für Slowenien, wo die theoretische und praktische Berufsausbildung aktuell fast ausschließlich in Schulen stattfindet, stößt das Projekt auch auf viel Neuland.

Oton Mlakar, Direktor des Schulzentrums Ptuj: „Gemeinsam mit den Partnern entwickeln wir im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten ein Curriculum, dass an die Bedürfnisse von Unternehmen angepasst ist und den Schülern damit einen reibungslosen Transfer von der Ausbildungs- in die Arbeitswelt ermöglicht. Mentoren in Unternehmen und Lehrer in der Berufsschule teilen sich in dem Projekt die Verantwortung für den Lernfortschritt der Schüler, die sowohl im Unternehmen als auch in der Schule ausgebildet werden.“

Eine Verbesserung der Qualifikation slowenischer Berufsschüler erwartet man sich durch das Projekt bei der 700 Mitarbeiter zählenden slowenischen Niederlassung von Palfinger. „Den Schülern hier fehlt es meist an praktischer Erfahrung, sie sind daher auf dem Arbeitsmarkt weniger wettbewerbsfähig als Lehrlinge in Österreich, die ihre Berufsausbildung abgeschlossen haben“, erklärt der technische Leiter des Werkes in Maribor, Danilo Slana. „In unseren slowenischen Betrieben beginnen junge Facharbeiter zwischen dem 27. und 30. Lebensjahr, völlig unabhängig zu arbeiten. In Österreich passiert das bereits mit 20 bis 22 Jahren", so Slana.

Essentiell für die Attraktivität der Ausbildung ist eine umfassende Modernisierung auch abseits der Curricula: „Hier bringen wir mit völlig neu entwickelten e-learning-Inhalten im Zuge von blended learning sowie interaktiven online-Plattformen erhebliche Neuerungen für angehende Schweißer ein. Die Ausbildung wird dadurch zeitgerecht und um vieles flexibler und ansprechender gestaltet“ so Wolfgang Schaffer, Prokurist und Senior Project Manager bei bit media.

Das Projekt „INNOVET“ wird im Rahmen des „Kooperationsprogramms Interreg V-A Slowenien-Österreich“ vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert.