INNOVET

Projekt-Kurztitel: INNOVET
Projekt-Nummer: SIAT 253
Projekttitel: Entwicklung von neuen innovativen Methoden zur grenzüberschreitenden Weiterentwicklung und Förderung der dualen Ausbildung im Metallbereich
Projektlaufzeit: 01.05.2018 bis 30.04.2021 (36 Monate)
Projektpartner: Berufsförderungsinstitut Burgenland
Štajerska gospodarska zbornica
PALFINGER proizvodnja d.o.o.
Šolski Center Ptuj
bit media e-solutions GmbH
Strategische Partner: Advantage Austria Ljubljana
Wirtschaftskammer Steiermark
Fachberufsschule Wolfsbergy
Arbeitsmarktservice Burgenland
Industriellenvereinigung Kärnten

Projektzusammenfassung

In der Grenzregion Österreich-Slowenien herrscht ein ausgeprägter Fachkräftemangel in einer Reihe von Berufsbildern. Unternehmen finden immer schwieriger geeignetes und gut ausgebildetes Fachpersonal und bemängeln außerdem oft die praxisferne berufliche Ausbildung und die dadurch entstehende Diskrepanz zwischen Arbeitssuchenden und Arbeitgebern. Die Situation ist für die Grenzregion problematisch, da im schlimmsten Fall die Abwanderung von Unternehmen und Menschen droht. Ziel des Projektes ist es, neben der Verbesserung des Images des Lehrberufes und der Erhöhung der Anzahl an Lehrlingen und Facharbeitern, einen durch Anpassung der Berufsbildung an die tatsächlichen Marktanforderungen erleichterten Übergang von der Ausbildung in den Beruf zu schaffen. Das Projekt entwickelt innovative Ansätze für bestimmte Mangelberufe, mit Hauptaugenmerk auf den Mangelberuf Metalltechniker (Schweißer). Außerdem werden Maßnahmen zur besseren Berufsorientierung gesetzt und Aktivitäten zum verbesserten Einstieg in den Lehrberuf und zur Bewusstseinssteigerung über den Wert der Facharbeiterausbildung durchgeführt. Das System der dualen Ausbildung wird durch Analyse und Weiterentwicklung von Curricula sowie innovativen Maßnahmen verbessert und durch den Einsatz von neuen E-learning und blended Learning Methoden an die Anforderungen der heutigen Zeit angepasst. Entsprechend den Bedürfnissen werden Lehrer und Mentoren gemeinsam weitergebildet und ein grenzüberschreitender Pool an Ausbildern geschaffen. Weiters ist ein intensiver Erfahrungsaustausch und Wissenstransfer über die Erfahrungen mit den Ausbildungssystemen zwischen den Regionen geplant. Durch die Einbindung von Partnern aus Bildungsbereich, Privatwirtschaft sowie Sozialpartnerschaft wird eine nachhaltige Implementierung der im Projekt entwickelten Ansätze gewährleistet. Da die Problemstellungen den gemeinsamen Arbeitsmarkt betreffen, ist es notwendig durch grenzüberschreitende, innovative Maßnahmen gemeinsame Lösungen zu finden.

Kontakt

BFI Burgenland
DI(FH) Rene Bischof
r.bischof@bfi-burgenland.at
+43 (0)3352 38980 2119