Wer wird der Botschafter der Freiwilligkeit in deiner Stadt?

 

Projektnummer: 2014-3642

Projektdauer: 01.01.2015 – 30.06.2016

Projektpartner: Soproni Evangélikus Egyházközség (Evangelische Kirchengemeinde) Sopron/Ungarn, Zavod za izobrazevanje in komunikacijo Maribor/Slowenien, Panonija EGTS Osijek/Kroatien, BFI Burgenland

 

Die mitteleuropäischen Länder haben eine lange Tradition im Bereich Freiwilligkeit. Besonders die Kirchen waren Vorreiter in diesem Gebiet, daher hat die Soproner Evangelische Kirchengemeinde aus Ungarn eine Initiative gestartet, wo Jugendlichen die Wichtigkeit der freiwilligen Arbeit, und dadurch deren gesellschaftlichen Bedeutung erklärt und nahe gebracht wurde. Am Projekt haben sich Partner aus vier Länder beteiligt: Österreich, Ungarn, Slowenien und Kroatien. Aus Österreich hat BFI Burgenland das Projekt begleitet und einen wesentlichen Beitrag zum erfolgreichen Abschluss geleistet.

 

Gute Vorbereitung, interessante Programme und Vorträge, grenzüberschreitender Erfahrungsaustausch standen im Mittelpunkt des Projektes. Die Ziele waren allgemein an dem Thema  Freiwilligkeit angepasst, aber ebenso wichtig war, den im Projekt gezielten Alterskreis, nämlich den Jugendlichen die Aufmerksamkeit und Motivation zu wecken.

 

Es war nicht leicht, aber es hat uns trotzdem gelungen die Programme so zu gestalten, dass die Jugendlichen an den Programmen aktiv teilnahmen, und sie dadurch unbemerkt den Gedanken der Freiwilligkeit mit sich genommen haben. Dafür haben wir uns einen Wettbewerb ausgedacht, wo in kleineren Gruppen unterschiedliche Aufgaben im Bereich sozialer Sensibilität, Umwelt, Erfahrungsaustausch durchgeführt wurden. Dies hat eine unabhängige Jury bewertet, mit deren Hilfe am Ende des Wettbewerbes, nach 12 Monaten der „Botschafter der Freiwilligkeit der Stadt“ ausgewählt wurde. Die Arbeit der platzierten Gruppen wurde durch zahlreichen Geschenken und eine Auszeichnung honoriert.

 

Die gemeinsame Durchführung in einer engen Zusammenarbeit von 4 Ländern trägt zum Erfahrungsaustausch bei,  die Schüler konnten voneinander auch viel lernen. Durch die s.g. Sommer- und Winterprogramme – die zwar getrennt in den Städten des jeweiligen Partners veranstaltet wurden, aber trotzdem einen strengen, miteinander abgestimmten Programmplan verfolgt haben, – wurden direkt und indirekt  14.192 Personen in 18 Monaten erreicht. Es wurde eine erfolgreiche Medienkampagne mit Social Media Elementen, Erscheinungen in Print und elektronischen Medien, sowie im Fernsehen durchgeführt, außerdem eine regelmäßig aktualisierte Webseite verwaltet. Das Projekt hat mehrere Einladungen von Zivilorganisationen, sowie von Organisationen der Europäischen Union erhalten, wo wir über unsere Projektideen sowie deren Durchführung präsentieren konnten und ein sehr positives Echo bekommen haben. Eine Weiterführung des Projektes ist daher nicht ausgeschlossen.

 

Wie wir es wohl wissen, die Freiwilligkeit hilft unsere Umwelt und Gemeinschaft besser zu gestalten. Die freiwillige Arbeit bewegt die Jugendlichen nach Verschaffen des Wissens, nach dem sinnvollen Verbringen der Freizeit und nach Förderung der Selbsterkenntnis. Dadurch kann die freiwillige Tätigkeit ein Mittel der gesellschaftlichen Anpassung und Integration werden, außerdem trägt sie zur Entwicklung einer zusammenhaltenden Gemeinschaft bei.

Veranstaltungen Freiwilligkeit

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