Projekt "Der digitale Wandel"

Die Digitalisierung der Arbeitswelt ist derzeit in aller Munde. Immer mehr Betriebe und ArbeitnehmerInnen müssen sich darauf einstellen, dass Veränderung stattfindet, die Auswirkungen auf die Arbeitsorganisation, Arbeitsprozesse und die Beschäftigten hat. Auf der einen Seite braucht es mehr qualifizierte Arbeitskräfte – dafür fallen auf der anderen Seite unqualifizierte Arbeitskräfte weg.

Für das Burgenland gab es dazu bisher keine speziellen Studien, wie sich die Veränderungen konkret gestalten und wie diese vor allem aus Sicht der Beschäftigten und BetriebsrätInnen erlebt werden. Diese Lücke hat das Projekt „Digitaler Wandel“ geschlossen. Es wurden insgesamt 35 qualitative Interviews in neun burgenländischen Leitbetrieben (Finanzwesen, Produktion, Tourismus, Handel und Gesundheit/Pflege) geführt und eine online-Erhebung umgesetzt, an der 247 Personen teilnahmen.

 

„Die Studie hat uns einen tiefen Einblick in die Weiterentwicklungs- und Schulungswünsche der burgenländischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gegeben. Gemeinsam mit unserem Bildungsmanagement werden die Einzelheiten der Studie ausgearbeitet und das Schulungsprogramm entwickelt. Die Erste Maßnahme aus der Studie wird eine Seminarreihe zum Thema "Burn-out Prophylaxe in Zeiten des digitalen Wandels" sein.“

René Höfer, Stv. BFI-Geschäftsführer

 

Das BFI Burgenland im E-learning und Blended learning Bereich entwickelt (vorrangig im Bereich Marketing und "neue Medien" bzw. Sozial Media). Ein großer Punkt ist die MitarbeiterInnengesundheit im Bereich der Burn out-Prophylaxe, hier wird es eine Seminarreihe mit dem Titel: "Burn out Prohylaxe in Zeiten des digitalen Wandels" geben.

 

weitere Informationen zum Projekt

Foto (vlnr): Nadja Bergmann L&R Sozialforschung, Stv. BFI-Geschäftsführer René Höfer, AK-Präsident Gerhard Michalitsch, Barbara Willsberger L&R Sozialforschung und ÖGB-Landessekretär Andreas Rotpuller