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AMS #techgirls

Berufswahl ist keine einfache Entscheidung! Vom 13.-17. September 2021 konnten Mädchen ihre technischen Fähigkeiten bei der AMS #techgirls week ausloten und die Lebenswelt der technischen Berufe hautnah in Werkstätten erforschen.

Mut für die Technik

Ein spannender Talente-Check mit vielen Praxisstationen machte zusätzlich Mut für die Technik. Begeisterung ist bekanntlich ansteckend! Also wirkten die Lehrmädchen des BFI, die bereits mitten im Lehrberuf für Mechatronik oder Ökoenergietechnik stecken, aktiv mit. Auch Betriebe, die Mädchen in technischen Berufen aufnehmen, nahmen den Mädchen so manche Scheu vor den Anforderungen im Beruf. 

Mehr Chancen am Arbeitsmarkt

„Die #techgirls-week bietet Mädchen und jungen Frauen den idealen Rahmen, um Werkstattluft, Materialen und Arbeitsleben kennenzulernen. Und wenn die Rechnung aufgeht, entscheiden sich auch immer mehr Mädchen für einen technischen Beruf“, bringt AMS-Leiterin der Förderabteilung Elisabeth Gassner die Beweggründe, die #techgirls-week zu veranstalten, auf den Punkt.

„Wir müssen Mädchen speziell fördern, damit sie die vorhandenen Chancen am Arbeitsmarkt – Stichwort Fachkräftemangel – auch wahrnehmen.”

„Mädchen brauchen diese zielgerichtete Unterstützung, um den Weg in die Technik einzuschlagen. Wir müssen Mädchen speziell fördern, damit sie die vorhandenen Chancen am Arbeitsmarkt – Stichwort Fachkräftemangel - auch wahrnehmen. Wenn Mädchen einmal voll bei der Sache sind, überzeugen sie die Arbeitsgeber oft mit ihrem Ehrgeiz und auch mit besseren Leistungen als so mancher Bursche“, ist die stv. BFI – Geschäftsführerin Sabine Swatek-Venus überzeugt.

Die Vorteile technischer Berufe nutzen

Der mit Abstand beliebteste Lehrberuf der Mädchen ist nach wie vor Einzelhandelskauffrau, gefolgt von Bürokauffrau und Friseurin. Burschen wählen hingegen aus einer breiteren Palette an Ausbildungsmöglichkeiten, der Großteil davon sind technische Berufe. Langsam, aber stetig werden technische Berufe auch bei Mädchen gefragter, so steht zum Beispiel Metalltechnik bereits auf Platz 7 beim Ranking der beliebtesten Lehrberufe der Mädchen.
Der Vorteil liegt auf der Hand:
Ist die Lehre abgeschlossen, wird zum Beispiel der Mechatroniker brutto durchschnittlich um 1.100 Euro mehr verdienen als die Friseurin und der Elektroniker um brutto 1.050 Euro mehr als die Bürokauffrau.

Überbetriebliche Lehrausbildung

Derzeit gibt es in Österreich 212 gewerbliche und 15 land- und forstwirtschaftliche Lehrberufe (Stand Mai 2020). 37% der 15jährigen wählen eine Lehreausbildung für ihre berufliche Zukunft. Von den derzeit ca. 2500 burgenländischen Lehrlingen werden 17% überbetrieblich ausgebildet. Das BFI Burgenland führt im Auftrag des AMS derzeit 5 Lehrwerkstätten mit technischen Berufsbildern:
Holz/Garten in Güssing, Metalltechnik in Großpetersdorf, Mechatronik/Ökoenergietechnik in Mattersburg

Bist auch du ein #techgirl?

Wenn du Interesse an einem technischen Beruf hast, melde dich bei uns! Wir beraten dich gerne unter der Hotline 0800 244155.

Kontakt

BFI Burgenland

Grazerstraße 86, 7400 Oberwart
info@bfi-burgenland.at

Kostenlose Service-Hotline: 
0800 244 155


Chiara Dunkl: "Eine Woche voller Spaß und Erfahrungen. Das Beste für mich war das Kennenlernen von neuen Freunden und neuen beruflichen Möglichkeiten. Wir lernten viel über Metalltechnik und Elektrotechnik, zugleich bestärkte mich diese Woche mehr in meiner Berufswahl als Metallbautechnikerin. Ich finde, es sollte mehr als diese eine Woche geben, um Frauen oder Mädchen zu zeigen, dass es auch möglich ist in einem typischen Männerberuf Fuß zu fassen!! #Girlspower"

Denise Mayrhofer : "Im September 2020 bekam ich die Chance, die Tech-Girls Week am Bfi Mattersburg zu besuchen. Wir lernten viele technische Berufe kennen und durften uns auch selbst in den Bereichen der Metallarbeit und Elektrotechnik anhand von kleinen Projekten praktisch betätigen. Auch lernten wir vieles über Persönlichkeitsbildung und wie essentiell wichtig diese für die richtige Berufswahl ist. Auch, wenn mir diese Woche sehr viel Spaß gemacht hat, wusste ich, dass die Technisch-/Handwerkliche Branche mir nicht wirklich zusagt und ich im künstlerischen/Design Bereich besser aufgehoben bin."